Aufregung

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Yuma Pov
Ich nahm einen mir sehr bekannten Duft war, kurz nach dem es geklingelt hatte. Aber es war eigentlich kein Duft für mich. Es ist eigentlich eher ein Gestank. Er erinnerte mich an meine Vergangenheit. An den schlimmsten Teil meines Lebens.

Rückblick Yuma
Überall. Überall nichts als Flammen. Sie schlängelten sich wie Schlangen durch die ganze Stadt. Und ich mitten drin. Shu wollte mir nicht helfen. Er hatte gesagt: "komm mit mir. Lass sie hinter dir!"
Aber das kann ich nicht. Meine Familie ist noch dort.
Ich rannte und rannte, versuche nicht von den heißen Flammen erwischt zu werden.
Endlich komme ich an unserem Haus an. Doch niemand ist dort. 'sie haben sich retten können' schoss es mir durch den Kopf. Erleichtert atme ich aus. Ich drehe mich gerade um und will weg rennen, als ich von Feuer erfasst werde. Ein so stechender, brennender Schmerz durch zieht mein Bein. Ich falle hin. Liege auf dem Boden und krümme mich vor Schmerz. Niemand wird mir helfen! 'Hier werde ich also sterben?' geht es mir durch den Kopf. Mein Körper ist schon über all von den Flammen umwickelt und das Armen fällt mir auch immer schwerer.

Langsam geht mir die Luft aus. Es schmerzt ein und auszuatmen. Alles verschwimmt. Bis mir meine Augen zu fallen.
Rückblick Ende

An all dieses Leiden erinnert er mich. Auch wenn er mich gerettet hat.

Ich beame mich zu Shu. Er sieht ebenfalls nicht freudig aus. Er steht vor uns. Unser Vater. Shus Biologischer. Mein Vampir Vater.

Jetzt erst sehe ich das er etwas in den Armen hält. Besser gesagt jemand. Bei genauerem Hinsehen, erkenne ich sie wieder. Sie. Die, die uns alle zu anderen, hilfsbereiten Wesen machte. Diejenige, die so selbstlos war und beinah ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatte, nur um jemanden zu retten.
Das Mädchen, was so einen bezaubernden und anziehenden Duft von sich gibt. Und ich nicht mir auf ihr Blut achte. Sondern auf ihr ganzes Wesen. Sie hat mich verzaubert. Ohne das ich ihr Blut gekostet habe.

"Mchmch..." die Stimme meines Vaters holt mich in die Realität zurück. Er scheint genervt zu sein.
"Habt ihr vor mich noch lange hier draußen stehen zulassen oder lasst ihr euren Alten Herrn mal rein?"
"wenn wir könnten wie wir wollten, würden wir dich sofort weg schicken!" gab ich die schnippische Antwort.

Ein paar Minuten später befanden wir uns im Salon. Ich saß auf der Couch. Toujo stand. Gegenüber von ihm Shu. Ich saß genau vor ihnen und ließ Shu das ganze regeln. Vater wollte gerade zum Sprechen absetzen, als ohrenbetäubende Schrei mir entgegen kamen. Sie waren weiblich. Und kamen nur von einer Person. Ihr.

Sie wand sich in seinen Armen schrie wie am Spies und trat um sich. Tränen liefen ihr Gesicht herunter.
Sie wollte sich nicht beruhigen. Sie schien aber trotzdem zuschlafen.
Toujo ließ sie runter und zog sie an sich.
Er schien sie zu trösten. 'warte mal! Trösten? Unser Vater?'
Ich lunschte zu Shu. 'er ist auch überrascht'
Unser Herr stand vor uns mit einem jungen Mädchen im Arm.
'ein erstaunliches Bild!' schoss es mir durch den Kopf.

Mittlerweile klangen ihre Schreie ab und sie beruhige sich.
Die Geräusche blieben natürlich nicht unbemerkt und so kam es, dass sie alle meiner Brüder ebenfalls im Raum einfanden. Sie wirkten alle erst genervt und meckerten herum. Doch als sie unseren Vater sahen mit ihr in einer Umarmung war es ruhig.
Es dauerte noch eine ganze Weile, bis ihre Tränen und Schluchzer verebten.

Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie wieder zu schlafen schien hatte niemand was gesagt.
Unser Vater unterbrach nun die Stille: "Diese Villa ist so groß, da habt ihr sicherlich noch ein Zimmer frei, wo ich sie hinlegen kann?"
Shu machte auf dem Absatz eine Drehung und ging Richtung Treppe.
"Da hast du Recht. Such dir eins aus." hörte ich noch leises Murmeln. Dann war er weg. Als ich mich wieder zu der Stelle drehte wo mein Alter stand, war er weg.

Wieder herrschte stille. "Unser Vater ist uns eine Erklärung schuldig meint ihr nicht?" kam es nachdenklich VOB Kou.
"Da habt ihr Recht. Die bin ich euch schuldig."
"Unser lieber Herr ist also auch wieder da" sagt Ayato arrogant wie eh und je.
"Und die lautet?" fragte Raito mit einem neugierigen Unterton.

"Ganz einfach. Sie wird mit euch zusammen leben"

Hey ho...

Hier mein neues Kapitel und Schönen dank an euch alle das ihr euch meine Story durchlest.

Viel Spaß:-)

Gefühlstot (DiabolikLovers)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt