Chiko

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Kapitel 13

                                                                                          Chiko

Am Abend kamen der Butler und das blondhaarige Mädchen am Anwesen an. Beide wurden ungeduldig von dem jungen Earl und Lunas Freundin Marie erwartet. Die Angestellten vermissten sie ebenfalls. „Könntest du mich bitte runterlassen?", bat Luna den schwarzhaarigen Butler, der sie trug. Sebastian nickte und stellte sie vorsichtig auf ihre eigenen Beine. Luna war froh endlich wieder Zuhause zu sein. Das Mädchen sah Sebastian an und gemeinsam betraten sie das Anwesen. Drinnen angekommen wird sie in eine stürmische Umarmung gezogen. „Ich habe mir solchen Sorgen um dich gemacht!", schluchzte Marie in Lunas Schulter. Luna erwiderte ihre Umarmung und tätschelte leicht Maries Schulter und flüsterte: „Es ist doch nichts schlimmes passiert. Außerdem half mir Sebastian!" Über Maries Schulter sah Luna Sebastian mit einem dankenden Blick an. Der genannte Butler lief zu sein Herr und schilderte ihn, dass seine ältere Schwester nichts passiert ist und sie unversehrt ankamen aber weiteres verschwieg er. „Bring sie hier her", befahl der junge Earl monoton. Der schwarzhaarige Butler legte seine linke Hand auf der linken Brust und verbeugte sich von dem Earl und erwiderte: „Wie Sie wünschen, my Lord."

Die beiden Mädchen sprachen über allesmögliche, was ihnen in der Zeit geschehen ist als sie sich nicht sahen. „Der junge Herr erwartet Sie bereits im Arbeitszimmer, deswegen begeben Sie sich bitte zu ihm", bat der rotbraun äugige Mann. Luna nickte nur leicht und sprach zu Marie: „Ich bringe dich in einem Gästezimmer, dort kannst du übernachten." Luna brachte Marie in ihr Zimmer und wünschte ihr eine Gute Nacht und folgte danach Sebastian.

Sebastian blieb vor der Tür des Arbeitszimmers stehen und klopfte daran. Das Phantomhive Mädchen blieb hinter ihn stehen und warteten auf eine Antwort von Ciel. „Herein!", rief der junge blauhaarige hinter der Tür. Zusammen betraten sie das Arbeitszimmer mit gemischten Gefühlen. Sebastian stellte sich sofort nachdem er den Raum und die Tür hinter sich schloss, stellte er sich sofort hinter seinem Herrn. Das blondhaarige Mädchen setzte sich auf den Stuhl, der vor dem Tisch stand. „Was ist genau geschehen?", fragte der Ciel seine Schwester neugierig. Sein Auge musterte sie von Kopf bis Fuß, er wollte sichergehen das es ihr gut ging. „Also...", beginnt Luna und sah ihren Bruder traurig in die Augen und fuhr fort, „... du weißt ja das ich etwas anders bin als die anderen Mädchen in meinen Alter. Ich wusste bin heute nicht was es war aber alle wissen etwas über mich oder zumindest über meine Seele und wollten es mir einfach nicht sagen! Jeder wusste es sogar Sebastian, denn ich vertraute." Der schwarzhaarige Butler sah aus dem Fenster, er konnte ihr nicht in die Augen sehen. In Lunas Augen stiegen die Tränen und eine Träne rollte ihre Wange hinab. Mit ihre Hände vergrub sie ihr Gesicht und begann stumm zu weinen. Ihr Bruder drehte sich wütend zu seinem Butler und wollte ihn anschreien aber eine Fremde Stimme unterbrach sie: „Vielleicht kann ich dir helfen, Luna."

Alle Anwesenden drehten überrascht ihre Köpfe nach rechts und sahen im Schatten leuchtende Augen funkeln. Die Gestalt löste sich aus dem Schatten und tapste auf sie zu. Es stellte sich als eine Katze heraus. Luna riss erschrocken ihre Augen auf als sie die Katze betrachtete. Es war die Katze mit dem Sichel auf der Stirn, die sie immer wieder sah.

Ciel nießte leise sofort stand seine Schwester von ihrem Platz auf und eilte zu ihm. Sie überreichte ihn ein Taschentuch, denn Ciel dankend annahm. Er hielt damit seine Nase zu um nicht mehr von dem Haar des Tieres einatmen zu müssen. „H-Hat es gerade gesprochen?", stotterte Luna und setzte sich wieder auf ihrem Platz aber ließ das Tier nicht aus dem Augen. Von der Katze war Sebastian ebenfalls überrascht.

„Wer bist du und warum kannst du sprechen?", fragte der Earl misstrauisch die Katze, die sich auf seinem Tisch setzte. Die Katze sah jeden tief in die Augen sodass man annahm sie würde jeden direkt in die Seele blicken zu können. Naja zumindest besaßen fasst alle eine. „Man nennt mich Chiko und warum ich sprechen kann? Das ist ganz einfach! Ich bin keine normale Katze", antwortete das Tier auf Ciel Fragen. Sebastian würde gerne das Tier halten aber er wollte wissen, wie jeder in dem Raum, was es mit der Katze auf sich hat. Luna sah Chiko neugierig an weil sie ein vertrautes Band zu ihm fühlte. Dieses Gefühl war warm und angenehm. Ihr Herz klopfte vor Aufregung als sie neugierig fragte: „Warum sehe ich dich immer wieder in mein Umgebung? Das erste Mal sah ich dich bei meine Freundin Marie und das letzte Mal als ich in mein Zimmer war?" „Ich passe auf dich auf!", entgegnete Chiko und sprang auf ihr Schoß. „Warum?", fragte diesmal der schwarz haarige Butler. „Ich bin ein Teil von dir, Luna. Du bist ein Gott. Nicht irgendeine, sondern die Mondgöttin", äußerte er und legte seine Pfote auf ihren Bauchnabel. Er berührte die Stelle wo ihr Tattoo war.

Bei dieser Neuigkeit sahen sich die Phantomhive Geschwister erschrocken an. Sebastian ergänzte noch: „Das war auch der Grund, dass Undertaker sagte das er eine mächtige Seele gespürt hatte, womöglich ist es auch mächtiger als alle andere Seelen zusammen." Luna stand wortlos auf und verließ das Zimmer. Chiko lief schweigend neben ihr. Sie lief gradewegs auf ihr Zimmer zu. Als sie das Tür öffnen wollte, hielt sie jedoch eine Hand dabei ab, die sich um ihr Handgelenk schloss. Chiko und Luna blieben ruckartig stehen. Luna sah Chiko an und gab ihn zu verstehen, dass er schon mal vorgehen sollte. Die Katze verschwand wieder einmal in einem Schatten.

Wieder lief ihr eine Träne ihre Wange hinab und fragte: „Wann wolltest du es mir sagen, Sebastian?" „Ich wollte dir noch etwas Zeit lassen", sagte er und zog sie in eine Umarmung. Ihr Kopf drückte sie auf seinem Brust und begann und zu weinen.

Es war heute einfach zu viel los.

Beruhigend streichelte er ihren Kopf und verstärkte seine Umarmung. Das weinende Mädchen fing sich wieder und löste sich sanft von Sebastian. Sie ging ein paar Schritte zurück und rieb sich schniefend ihre Augen mit der Hand ab. Nach einem Seufzen begann sie zu sprechen: „Ist schon ok Sebastian. Bitte verschweige mir so etwas wichtiges nicht mehr wieder."

Verbeugend bestätigte Sebastian: „Ja, my Lady." Danach drehte er sich um und verschwand in dem nächsten Gang. Wahrscheinlich wollte er Ciel beim Umziehen helfen, damit er sich schlafen legen konnte. Das Mädchen mit den blauen Augen betrat ihr Zimmer und schmiss sich wie immer auf ihr Bett. Nachdem ihr Kopf das Kopfkissen berührte, fielen ihre Augen in einem tiefen Schlaf.

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Viel Spaß beim Lesen^^Sorry, das dieses Kapitel erst so Spät erschien.

LG DianaXDiana



Black Butler-Ein Verlorenes FamilienmitgliedWo Geschichten leben. Entdecke jetzt