Kapitel 13
Gespräche
Die Sonnenstrahlen fielen auf Lunas Gesicht als Sebastian die Vorhänge laut auseinander zog. Sie drehte sich von dem Licht weg und zog ihre Decke über den Kopf und versuchte wieder einzuschlafen. Ein Seufzend war von Sebastian zu hören. Bei jeden Schritte der Sebastian ihr näherte, hallte im Raum wieder. Ihr Herz begann vor Aufregung zu pochen als sie Sebastian Schritte nicht mehr hörte. Schnell wie Sebastian war, zog er ihr blitzschnell die Decke weg. „Du musst aufstehen, Liebes", säuselte Sebastian in ihr Ohr. Beim Reden Berührten seine Lippen ihr Ohr und ihre Nackenhaare stellten sich automatisch auf und ein roter Schimmer bildete sich auf ihre Wangen. Sebastian sah die Reaktion von ihr und ein sein übliches „teuflische" Grinsen bildete sich auf seine Lippe. Keine Frau konnte dieses Lächeln wiederstehen. Er konnte nicht anders als sie zu ärgern, deswegen schob er sie sanft zu sich und drehte ihr zierlicher Körper in seine Richtung. Vorsichtig nahm er ihr Gesicht in seine Hände und hauchte ihr ein Kuss auf die Stirn. Ihr Herz pochte jetzt so stark, dass es ihr schon wehtat. „S-Sebastian", stotterte sie verlegen und versuchte ihr nun tomatenrotes Gesicht hinter ihre Hände zu verstecken. Kichernd packte Sebastian ihre kleine Hände und schling ihr Arm um seinen Nacken. Langsam näherte sich seine Lippen ihre, wie von selbst schlossen sich Lunas Augen.
„Ähm... wie es aussieht störe ich...ähm...eh...ich glaub ich geh dann mal", stotterte eine überraschende Stimme hinter ihnen. Enttäuschte öffnete die junge Phantomhive ihre Augen und streckte ihr Hals, damit sie sah wer sie unterbrochen hatte. Chiko saß hinter ihnen auf einem Stuhl der neben der Tür stand. „N-Nein, du störst keines falls", schrie Luna beinahe vor Verlegenheit und sah wieder in Sebastian rotbraunen Augen. Wieder einmal kicherte Sebastian und löste sich von der innige Position, schließlich erhob er sich von dem großen Bett. „Ich begebe mich nun zu den jungen Herrn um ihn aufzuwecken", teilte Sebastian mit und verschwand mit großen Schritten das Zimmer der blondhaarigen Mädchen.
Warum passiert mir immer so etwas?
Luna blieb noch eine halbe Stunde im Bett, stand dann auf und betrat ihr Badezimmer, währenddessen wartete Chiko vor dem Badezimmertür. Sie entschied sich diesmal für ein weißes Kleid, schnell tauschte sie ihr Nachtkleid gegen das Kleid aus und kämmte anschließend ihr blondes Haar mit einer Bürste durch.
Nachdem sie mit ihr Tun fertig war verließ sie da Badezimmer und wollte die Tür öffnen wurde aber von Chiko unterbrochen: „Wo willst du hin?" „Ich gehe zu Marie, ich bin ihr schließlich eine Erklärung schuldig", antwortete das blau äugige Mädchen mit einem Lächeln. Chiko sah sie mit schiefgelegenen Kopf an und entgegnete: „Ich werde dich begleiten aber ich werde in Hintergrund bleiben, falls es nötig ist werde ich eingreifen. Du musst wissen, ich kann spüren wenn etwas mit dir nicht stimmt." Diesmal was sie die ihr Kopf zu Seite neigte: „Gut zu wissen aber ich muss jetzt wirklich zu ihr!" Und mit diesen Worten verschwand sie endgültig aus ihrem Zimmer.
Leise klopfte sie an der Tür von dem Gästezimmer in den Marie übernachtet hatte. Es dauerte einige Minuten bis das grünhaarige Mädchen die Tür öffnete. Müde rieb sie ihre Augen, als sie realisierte wer vor der Tür stand, öffnete sie es so breit, dass sich Luna dadurch quetschen konnte. Beide setzten sich auf dem Bett und Luna atmete erst mal tief ein und begann zu anschießend erzählen: „Ich weiß das es sich gleich unglaubwürdig anhört und ich weiß nicht wie das geschah, aber ich bin ein Göttin und zwar eine Mondgöttin. Ich erzähle es dir, weil ich dir von tiefsten Herzen vertraue und du meine einzige und beste Freundin bist", sie nahm Maries Hand in ihre Hände und lächelte sie an. „Ich hoffe du bleibst weiterhin meine Freundin", endete Luna und sah ihre Freundin hoffnungsvoll an und musterte ihr Freundin um eine Reaktion von ihr herauszufinden. Eine bedrückende Stille herrschte in Zimmer und Luna wollte ihre Hände entziehen. Plötzlich packte Marie Lunas Handgelenk und zog sie in eine feste Umarmung. „Ich werde selbstverständlich weiterhin deine Freundin bleiben", äußerte sich endlich das grünhaarige Mädchen. Vor Erleichterung fiel ein Stein von Lunas Herz und löste sich von der vertraulichen Umarmung.
Marie sprang aus ihrem Bett und eilte mit ihrem grünen Kleid ins Badezimmer um sich umzuziehen. Schnell war das erledigt und gemeinsam mit Luna liefen sie zum Speisesaal. Dort angekommen sahen sie den jungen Earl. Nachdem sie Platz nahmen, servierte Sebastian ihnen ihr Frühstück. Wie immer trank Ciel einen Earl Grey Tee. Keiner verlor ein einziges Wort beim Frühstück.
Der Tag verging sehr schnell und ehe sie sich versahen war es schon Abend. Für Marie war es mal wieder Zeit das Anwesen zu verlassen. Mit einer letzten Umarmung verabschiedeten sich die zwei Freundin und Marie stieg mit einem Lächeln in die Kutsche. Luna winkte ihr hinterher bis man die Kutsche nicht mehr sah. Luna wieder in den Anwesen so wie in ihr Zimmer zurück. Diesmal half ihr Maylene zu baden und wünschte Luna anschließend eine angenehme Nacht, aber wieder einmal verbrachte sie die Nacht ohne einschlafen zu können.
Es ist in letzter Zeit viel passiert. Ich bin mir sicher es wird noch mehr geschehen.
Luna stand auf und schaute aus dem Fenster, leise öffnete sie es. Während ihr die kalte Luft direkt ins Gesicht blies, lächelte sie leicht. So leise wie möglich schloss sie die Tür als sie hinaus trat und somit auf den Balkon stand. Dort blieb sie nicht lange, denn dann setzte sich das blondhaarige Mädchen auf die Wiese, zog die Knie an die Brust und mit ihrem Armen umschlag sie ihre Knien. Ihr Kopf ließ sie auf die Knien sinken und neigte den Kopf um den großen und hellen Mond zu beobachten. „Vielleicht ist das der Grund, warum ich den Mond so mag", murmelte das blondhaarige Mädchen und sah weiterhin in den Himmel. Der Wind wehte durch ihr blondes Haar und durch den Grass auf den sie saß. Die Augen schloss sie genießerisch und genoss die himmlische Ruhe der Nacht. Als der Wind sich wieder legte, öffnete sie langsam die Augen und sah wieder zu den Mond. Das rascheln der Bäume in der Nacht war als einziges zu hören außer das die Grillen im Hintergrund zirpten. Vorsichtig ließ sich Luna im Gras sinken dabei verbreitete sich ihre Haar um ihr Kopf. Die rechte Hand legte Luna auf Brust und schloss wieder ihre Augen und lauschte den Grillen.
Dort lag Luna mehr als eigene Minuten. Jemand beobachtete sie, dass spürte sie ganz deutlich, deswegen öffnete sie schwungvoll ihre blauen Augen. Sebastian war es nicht, dass wusste sie sondern es war ein ganz anderer Dämon. Den Unterschied zwischen dem verschiedenen Präsensen zu erkennen, hatte sie gelernt. Luna setzte sich auf und scannte den Wald ab. Sie seufzte frustriet auf und sah wieder auf ihre Hände und schloss wieder einmal ihre Augen. Luna fühle eine Finger, der ihr Kiefer nachfuhr und arbeitete sich den Weg ihrem Kinn hoch und hob anschießen ihr Gesicht zu denjenigen. Ihr Augen öffnete sie und traf sogleich ein goldenes Augenpaar.
„Es ist schon dich wieder zu sehen."
-------------------------------------------------------------------------------------------------------
Viel Spaß beim Lesen ^^
Danke! Ich hätte nie gedacht das ich mal 1000 Reads bekomme und für eure Votes möchte ich mich auch ganz herzlich bedanken.
LG DianaXDiana

DU LIEST GERADE
Black Butler-Ein Verlorenes Familienmitglied
FanficIm meiner Geschichte geht es um Ciel's Schwester. Sie wird seit dem Brand vor 3 Jahre vermisst. Es ist meine erste Story also überseht bitte meine Rechtschreibfehler. Wenn es gefällt oder wenn ihr einige Fragen an mich habt fragt einfach und bitte...