Am nächsten Morgen, werde ich wie immer von meinen Eltern zur Schule gefahren. Ich steig aus und gehe mit Chase, Theo, Annie und Julia ins Schulgebäude und natürlich wird sofort getuschelt. Wahrscheinlich über meine neue Haarfarbe oder über die Sache mit dem Sprungturm, mein Gott, wie mich das nervt. Andauernd wird über dich geredet oder gelästert, als ob die anderen keine anderen Hobbys hätten.
Wir gehen zu unseren Schließfächern und holen unsere Bücher, als Philipp um die Ecke kommt. Er läuft an uns vorbei und drückt mir einen Zettel in die Hand. Ich beschließe ihn in Unterricht zu lesen und mache sogleich auf den Weg dorthin.Mrs Klaren erklärt uns wieder ein mal, wie wichtig es ist Fairtrade-Ware zu kaufen, als ich den Zettel von Philipp aus meiner Tasche nehme.
Hi Ruthie,
Hast du Lust heute mit mir an den See zu fahren?Ich grinse. Natürlich habe ich Lust und gleich nach dem Unterricht mache ich mich auf die Suche nach ihm. Ich sehe ihn schon von weitem, er lächelt mich an. Ich nicke ihm zu und lächle ebenfalls. Er kommt auf mich zu und flüstert: "Ich hole dich an der Ecke ab." Dann ist er auch schon verschwunden. Ich beschließe meinen Freunden vorerst nichts zu erzählen, da ich keine Lust auf ihre verheißungsvolle Blicke habe.
Nach dem mich meine Eltern von der Schule abgeholt haben, schließe ich mich in meinem Zimmer ein. Ich schaue mich suchend um und überlege was ich alles brauche. Ich nehme meinen Bikini aus dem Schrank, hole ein Handtuch aus dem Bad, packe meine Unterwäsche ein und stecke noch meinen IPod dazu, dann öffne ich das Fenster und klettere hinaus.
Wenig später stehe ich auf dem Gehweg und schaue mich um, niemand zu sehen, also laufe ich los. Ich bin schon am Ende der Straße, als ein Auto neben mir hält, der Fahrer lässt das Fenster runter und grinst mich an. "Mitfahrgelegenheit gesucht?" , fragt Philipp. Ich verdrehe meine Augen, doch schließlich steig ich ein.Ein paar Minuten später, fahren wir einen holprigen Waldweg entlang, neben einem kleinen Trampelpfad bleibt Philipp stehen und steigt aus. Ich steige ebenfalls aus "Wo sind wir hier?", frage ich ihn. "Lass dich überraschen", er lächelt.
Omg, diese Lächeln, so süß. Er nimmt meine Hand und ein angenehmes Kribbeln breitet sich ihn mir aus. Dann zieht mich sanft in Richtung Trampelpfad und schließlich in den Wald hinein.
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Finde dich (Margos Spuren 2)
FanfictionMargo Roth Spiegelman, und obwohl sie nicht mehr da ist, ist sie immer noch der Mythos der Schule. Zum Leiden ihrer kleinen Schwester Ruthie, die zwar in der Schule keine Probleme hat, doch ihre Eltern lassen sie nicht mehr unbeaufsichtigt nach dra...