//FSK 16
Ich hatte fürchterliche Schmerzen im und am ganzen Körper. Aber niemanden interessierte es. Schluchzend lag ich auf dem Boden. Ich traute mich nicht mehr ins Bett. Mit drei Männern musste ich schon schlafen und das erstens ohne sie zu kennen, zweitens ohne es zu wollen und drittens immer mit Gewalt.
Erneut ging die Tür auf und ein anderer Typ kam rein. „Na Süße", fing er an. Mein Körper war in einem Dauerstresszustand. Der Kerl kam auf mich zu und zog mich auf die Beine. Ich war am zittern und hatte immer noch fürchterliche Angst. Unsanft stieß er mich zu dem Bett, dass ich schon so sehr verfluchte. Verängstigt kroch ich in die hinterste Ecke, während sich der Mann auszog.
Ich wollte nicht schon wieder! Aber ich wurde ja nicht gefragt. Als der Mann sich vollkommen aus gezogen hatte riss er mich aus meiner Ecke und fasste mich an. Gierig riss er mir die Klamotten vom Leib. Vollkommen verängstigt und leise wimmernd stand ich da und versuchte die Tränen zurückzuhalten. Er ging einmal um mich herum und musterte meinen Körper. Er rieb sich leicht an mir und ich schüttelte mich vor Ekel. Er setzte sich und zog mich auf sich. Mit einem festen, schmerzhaften Ruck drang er mit seinem Glied in mich. Ich schrie auf und verkrümmte mich.
Er fing an sich in mir zu bewegen. Es war einfach nur schmerzhaft. Als er bemerkte, dass ich es gar nicht genoss schlug er mich und stand kurz mit mir auf, nur um sich mit mir hin zulegen. Tausend Tränen liefen mir über die Wangen. Der Kerl wurde immer härter und wilder, die Schmerzen immer schlimmer. Dennoch konnte ich mir das Stöhnen nicht verkneifen. Während sich die Männer amüsierten, hielt ich die schlimmsten Schmerzen aus.
Er machte immer weiter und es schien ihm anscheinend Spaß zu machen. Als er kam, war ich noch lange nicht so weit. Ich wollte auch nicht mehr. So ruckartig wie er in mir war, so ruckartig war er auch wieder draußen. Er ließ mich einfach links liegen. Schluchzend verzog ich mich wieder in meine Ecke. Der Typ zog sich wieder an und verschwand. Was er nicht bemerkte, war, dass er sein Handy verloren hatte. Mit zitternden Händen nahm ich es vom Boden hoch und wählte Diegos Nummer.
Während ich darauf wartete das Diego abnahm, zog ich mich wieder an. „Dominguez?", meldete sich ein verzweifelter Diego auf einmal. Ich fing nun richtig an zu schluchzen. „Clara?", fragte er besorgt. „Hilf mir Diego! Ich will das nicht machen! Ich kann das nicht mehr! Mir tut alles weh!", schluchzte ich verzweifelt und fasste an die Stelle wo heute morgen noch meine Kette um meinem Hals lag. „Was ist passiert, Clara? Wo bist du?", fragte mich Diego nervös.
„Ich weiß nicht wo ich bin... In irgendeiner Kneipe bin ich eingesperrt! Ich muss mit irgendwelchen wildfremden Männern schlafen... Ich halte das nicht mehr aus, Diego! Ich will das gar nicht! Hol mich hieraus!", schluchzte ich hektisch. Als Diego antworten wollte, hörte ich den Schlüssel wieder in der Tür und ich warf das Handy in eine Ecke. Wieder irgend so ein fremder Typ.
Dieser machte sich nicht mal die Mühe mit mir zu sprechen. Im Gegenteil, er ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen und kramte dann Kabelbinder aus seiner Hosentaschen, mit denen er mich an das Bett fesselte. „Ich will das nicht!", schluchzte ich, aber der Kerl reagierte nicht darauf. Er schob mir meine Kleidung nach oben. Mit jeder Sekunde geriet ich mehr in Panik. Er zog sich dann aus. Als er sich dann nackte über mich legte, fiel mir ein, dass ich gar nicht aufgelegt hatte.
Was mich wunderte, der Mann drang nicht sofort ein. Erst strich er an der Innenseite meiner Oberschenkel entlang, dann senkte er den Kopf und leckte über meinen Kitzler. Das tat ausnahmsweise nicht weh, aber es fachte mich fürchterlicherweise total an. Erst unterdrückte ich das Stöhnen, dann schlug er mich. „Stöhn für mich, Miststück!", meinte der Kerl.
Als er dann weiter machte, hatte ich so viel Angst, dass ich das tat was er von mir verlangte. Es war ja auch echt nicht schwer. Ich keuchte erregt und bevor ich kommen konnte, hörte er auf und drang mit einem festen Ruck in mich ein. Ich schrie laut auf. Ein fürchterlicher Schmerz durchfuhr meinen Körper. Der Typ war sofort bei der Sache. Er hatte es verdammt eilig, denn seine Stöße waren hart, schnell und schmerzhaft.
Wieder ein Schlag und Blut lief mir in den Mund. Er musste nichts sagen, ich wusste was ich zu tun hatte. Als Höllenqual fing er dann auch noch an meinen Kitzler zu streicheln und meine Brüste zu küssen. Das alles fachte mich immer mehr an. Dazu war ich auch noch gefesselt. Ich war ihm gnadenlos erlegen. Ich keuchte und stöhnte, versuchte mich aus meinen Fesseln zu winden, zog diese dadurch aber fester, und wölbte mich ihm entgegen.
Tränen der Angst und des Selbsthasses liefen mir über die Wangen. Er war der erste, der es schaffte mich so sehr an den Abgrund zu treiben, doch bevor ich kam, kam er und hörte auf. „Mach weiter!", hauchte ich winselnd und verlangend. Er grinste mich dreckig an. „Was sagt man?", fragte er mich und sah mir fest in die Augen.
„Zu dir bestimmt nicht!", fauchte ich und versuchte mich erneut zu befreien, dabei bewegte er sich leicht in mir. Stöhnend blieb ich liegen. „Ja? Ich höre? Also ich könnte gut und gerne noch eine Runde!", meinte er süffisant. Klar, dass hätte der gerne! „Niemals!", presste ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. Ich hörte das leise Tuten aus dem Handy. Gott sei Dank, Diego hatte aufgelegt. Leicht bewegte sich der Kerl in mir. Ich stöhnte wieder und mein Verlangen wurde größer. „Wirklich nicht?", fragte er und bewegte sich immer weiter etwas in mir.
„Nimm mich!", hauchte ich verlangend und drückte mein Becken fest gegen seines, „Bitte!" Er fing sofort wieder an und trotz der Schmerzen, die immer noch mit schwangen, war es angenehm. Wieder fing er an über meinen Kitzler zu streicheln. Ich wölbte mich immer weiter in seine Richtung. Seine Stöße wurden ganz langsam, aber ich konnte nichts dagegen ausrichten. Ich war ja gefesselt. „Mach jetzt", fauchte ich leise.
Sofort wurden seine Stöße fester und eh ich mich versah kam ich. Keuchend und klitschnass geschwitzt verlor mein Körper jegliche Spannung. Mein Nachteil, er machte eiskalt weiter. Immer stärker wurde der Schmerz und ich konnte ihn nicht mal von mir runter stoßen. Ich fing wieder an zu schluchzen. Als der Kerl das zweite Mal kam, zog er sich zurück, löste meine Fesseln und zog sich an. Ohne ein weiteres Wort verschwand er.
Als er weg war fiel mir auf, dass das Laken stellenweise blutgetränkt war. Ich fing an zu zittern und legte mich hin und versuchte etwas zu schlafen. Doch ich hatte nicht lange Zeit, da hörte ich wieder den Schlüssel in der Tür. Eilig richtete ich meine Klamotten und versuchte mich aufzusetzen. Als sich die Tür öffnete sah ich auf den Boden und sah erst auf, als sich die Tür schloss. Ich starrte die Person an, die da vor mir stand. Ich biss mir auf die Unterlippe und sprang dann, so gut es möglich war, auf und rannte, mehr schlecht als recht, auf ihn zu.
„Diego!", schluchzte ich und fiel ihm um den Hals. Er drückte mich fest an sich und vergrub sein Gesicht an meiner Schulter. „Wie hast du mich gefunden?", fragte ich ihn weinend. „Handyortung dank der Polizei! Die nehmen gerade die halbe Bar auseinander", murmelte Diego benommen. „Danke, Diego! Ich weiß nicht wie lange ich es noch ausgehalten hätte. Ich hatte so panische Angst!", schluchzte ich weiter. Diego löste sich etwas von mir.
„Du blutest ja! Und wo ist die Kette?", fragte er mich. „Carlos hat mir die Kette vom Hals gerissen. Ich weiß nicht wo er sie hingetan hat! Ich habe solche Schmerzen, Diego, dass glaubst du gar nicht!", nuschelte ich und schmiegte mich an ihn. „Komm, ich bring dich hier weg!", hauchte er und hob mich hoch. Vorsichtig trug er mich aus dem Raum in die Kneipe. Die Polizisten sahen mich alle mitfühlend an. Ich war gerettet... Auch wenn es gedauert hatte!
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Claras Vergangenheit ✔
Teen Fiction~Wahre Liebe findest du nur, wenn du Mut zur Katastrophe hast.~ Clara Alonso: (schüchtern, zurückhaltend, oft unsicher, fasst nicht so schnell vertrauen) Sie hatte schon einige Beziehungen, wurde aber nur verletzt... und es gab auch eine etwas ander...