Wir hörten Trompeten erklingen, die unsere Ankunft ankündigten und das Tor wurde uns geöffnet. An der Strasse standen Schaulustige von Camelot und alle schienen fröhlich. Schliesslich gelangen wir durch ein zweites Tor in den Burghof. Zwei Männer kamen uns entgegen. Ich nam an, dass es sich um den König und den Prinzen handelte. Vater half Mutter hinunter und normalerweise würde dies mein Bruder für mich tun, aber der Blonde war schneller bei mir. Er hielte seine Arme hinauf und ich lies mich seitlich fallen. Meine Hände lagen auf seiner Schulter. Ich musste zugeben, dass er sehr ansehnlich war, aber das sagte mir nichts über seinen Charakter. Sanft lies er mich zu Boden gleiten. "Eure Hoheit!", sagte er und gab mir einen Handkuss. Ich verbeugte mich. "Ihr müsst dann wohl Arthur Pandragon sein!", stellte ich fest. "Zu eurem Diensten!", sagte er. "Wer ist das, Victoria?", fragte James hinter mir. Ich war sicher, dass er es wusste und mich nur fragte, um vorgestellt zu werden. "Oh James!", tat ich überrascht, "Das ist Arthur Pandragon... My Lord! Dies ist mein Bruder James Leinster." "James!", reichte mein Bruder seine Hand. "Arthur!", schlug der blonde Prinz ein. "Für euch übrigends auch, my lady!", wand er sich an mich. "Dann bin ich Victoria!", sagte ich. Arthur lächelte höflich. Da fiehl mir eine Diener auf, der gerade etwas von einem Pferd abmachen wollte, dem es aber hinabfiel. Ich reagierte sofort. Meine Augen leuchteten auf. Der Korb schwebte mitten in der Luft. Noch ein leuchten und er schwebte in die Hände des Dieners. Dieser schaute mich überrascht an. "Ich danke euch!", stotterte er. Ich nickte ihm zu. Ich sah zum Prinzen. Dieser schien nicht besonders begeistert. "Magie kann auch zu guten Zwecken verwendet werden!", sagte ich ihm. Er nickte. "Ihr seid bestimmt die bezaubernde Victoria!", sagte jemand neben mir. Ich sah den Mann an. Er trug eine Krone. "Und ihr seid bestimmt der edle König Camelots Uther Pandragon!" Ich verbeugte mich tief vor ihm. Er hielt mir seine Hand hin und ich ergriff sie. Er half mir auf. "Es gibt keinen Grund für diese Formalitäten, meine Liebe!", meinte er und gab mir einen Handkuss. Ich lächelte ihn an. "Ich begrüsste euch und euren Bruder in meinem Reich." "Ich danke euch, eure Majestät!", sagte James und verbeugte sich kurz. Ich trat zur Seite. "Arthur!", sagte Uther, "Geleite diese junge Dame bitte in ihr Gemach." Athur nickte und hielt mir seinen Arm hin. Ich ergriff ihn, ohne zu zögern. "Ich danke euch!", sagte ich dem Prinzen. "Es ist mir eine Ehre!", lächelte er charmant, aber ich sah in seinen Augen, dass er mich aufgrund meiner magischen Kräfte nicht mochte. Noch nicht jedenfalls. Wir gingen die Treppen hinauf. "Ich weiss, dass nicht viele Prinzessinnen oder Frauen allgemein eine solche Frage stellen!", meinte ich. Der Prinz sah mich abwartend an. "Wann ist die nächste Jagd?", fragte ich. Der Prinz riss die Augen auf. "Das ist wirklich keine gewöhnliche Frage für eine Prinzessin!", sagte er verwundert. "Nun?!", hakte ich neugierig nach. "Heute Nachmittag... In etwa einer Stunde!" "Dann muss ich mich beeilen!", sagte ich. "Beeilen wofür?!", fragte er, als ich ihn die Treppe hinaufzog. "Ich muss mich für die Jagd fertig machen!", grinste ich un nun war der Prinz vollends sprachlos. Ich grinste bei diesem Anblick. Mit soetwas hatte er wirklich nicht gerechnet!
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Victoria Leinster of Enniskillen
RandomEnniskillen Castle ist mein zu Hause. Das Zu Hause von mir... Prinzessin Victoria Leinster. Zu einem Wettbewerb werden einige unserer Ritter nach Camelot geschickt und einer von ihnen ist mein Bruder der Kronprinz James.