Geschwisterstreit

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Kapitel 16

                                                                             Geschwisterstreit

„Ich würde es an deiner Stelle nicht tun, Ronald!", warnte William den Shinigami und packte seinen Arm und sah wachsam zu Luna. Sie hob ihren Kopf und sah Sebastian vor ihr, der plötzlich vor ihr erschien. Das blondhaarige Mädchen ballte ihre Fäuste und schaute traurig den schwarzhaarigen Butler an. Sebastian drehte sich um und musterte besorgt das Mädchen vor ihm. Jeder Anwesender sah zwischen Sebastian und Luna hin und her. Als ihre Augen aufgehört haben zu leuchten, fragte sie mit Tränen in den Augen: „Warum ignorierst du mich, Sebastian? Bitte, sag es mir. Ich werde dich danach auch nicht mehr belästigen, aber bitte erkläre mir was ich gemacht habe?" Ihre Stimme zitterte, aber Sebastian verstand jedes einzelne Wort.

„Sebastian ist nicht schuld, sondern ich bin es", begann Ciel zu sprechen und sah seine Schwester schuldbewusst an. Luna näherte sich ihn und fragte: „Was meinst du damit, Ciel?" Sebastian stand neben seinen Herrn und runzelte die Stirn. Selbst Chiko ist gespannt, was der kleine Earl verbrochen hat, dass Lun so verletzt hat. „Ich habe ihn befohlen sich von dir fern zu halten", endete Ciel und sah zu seinem treuen Butler. Er konnte seine ältere Schwester nicht leiden sehen und vor allem wenn es seine Schuld ist. Er wollt doch nur seine Schwester beschützen, aber dadurch hat er es schlimmer gemacht.

Luna sah ihren jüngeren Bruder an und schrie wütend: „Warum hast du mir das angetan, Ciel?" „Ich wollte dich beschützen, aber durch meinen Befehl habe ich das Gegenteil gewirkt. Es tut mir Leid, Luna. Sebastian, ich nehme das Befehl zurück", entschuldigte sich Ciel, aber das letzte Satz war an Sebastian gerichtet. Sebastian sah Erleichtert aus, dass er nicht mehr Luna zu ignorieren braucht. Aber in Gegensatz zu ihn sah Luna noch immer wütend zu ihren Bruder und. „Ich bin kein kleines hilfloses Kind mehr und vor allem brauche ich niemanden der für mich Entscheidungen trifft", schrie sie und stürmte davon, Chiko rannte ihr dicht hinterher, er wollte auf sie aufpassen. Man weiß nie was jemand macht, der wütend und traurig zugleich ist. „Luna", rief Sebastian und lief ihnen nach

Warum tut mir das mein eigener Bruder an? Warum nur?

Luna rannte weinend die Treppen hinauf und blieb auf halber Strecke stehen, als sie ihren Namen rufen, hörte. Chiko, der neben ihr lief, versuchte vergeblich sie zu trösten. „Luna", flüsterte Sebastian hinter ihr. Luna drehte sich blitzartig um und traf auf rotbraune Augen, der Besitzer der Augen stand unten und sah zu ihr hinauf. „Luna, hör zu. Es tut mir Leid, was alles in letzter Zeit geschehen ist. Ich wollte dich nie ignorieren und es schmerzt, nein es tötet mich dich so Leiden zu sehen. Ich- ", gestand Sebastian, aber wurde durch Luna unterbrochen, als sie die Treppen hinunterrannte und sich in seine Arme schmiss. Sie umklammerte ihn, als ob er in jeden Moment verschwinden würde und flüstert in sein Ohr: „Ich habe dich so sehr vermisst." „Ich habe dich auch vermisst, Liebes", flüsterte er zurück und streichelte ihr sanft den Rücken. Das blondhaarige Mädchen sah hoch und lächelte den Butler endlich wieder an. Sebastian beugte sich zu ihr runter und küsste sie leidenschaftlich. Chiko sah sie verstört an und bedeckte seine Augen mit seinen Schweif. Sobald sie stoppten, lehnte Sebastian seine Stirn gegen ihre und sahen sich gegenseitig tief in die Augen.

Wie lange habe ich darauf gewartet? Ich bin froh, dass er mich nicht mehr ignoriert.

Der schwarzhaarige Butler holte tief Luft und sprach zu ihr ohne von seine Augen von ihr abzuwenden: „Es ist schwer als ein Dämon jemanden seine Liebe zu gestehen,... aber ich liebe dich, Luna" Ihre Augen bekamen vor Freude zu funkeln und entgegnete lächelnd: „Ich liebe dich auch, Sebastian."

Die zwei verliebten wollten sich wieder küssen, wurden aber durch den rothaarigen Shinigami unterbrochen der schrie: „Das ist so süß!" Er entzog Luna von Sebastian festen Griff und drehte sich mit ihr um den Kreis. Luna konnte nicht anders als zu kichern und Sebastian seufzte nur genervt. Als Luna wieder auf ihre eigenen Beinen stand, sah sie die anderen hinter Grell, begann nervös zu lachen und fragte verwirrt: „Seit wann steht ihr schon hier?"

Das ist echt peinlich, aber ich bin so glücklich!

„Seit dem Sebastian dir die drei magische Wörter gesagt hat", gestand Finnian mit einem ehrlichen Lächeln. Luna schüttelte darüber nur ihren Kopf und entdeckte Ciel hinten stehen. Er näherte sich ihr vorsichtig und hatte ein trauriges Ausdruck im Gesicht und entschuldigte sich wieder: „Es tut mir sehr leid, Luna. Ich wollte bloß nicht, dass dir etwas zu stößt. Du bist doch noch die einzige die mir noch geblieben ist. Bitte, sei nicht mehr böse auf mich." Luna rannte diesmal auf ihn zu und zog ihn in ein Umarmung und murmelte: „Es ist ok. Ich kann verstehen, das du es nur getan hast, um mich zu schützen. Aber Entscheidungen treffen muss jeder selbst, auch wenn es manchmal der falsche Weg ist. Schmerzen zu erleiden, Falsche Entscheidungen zu treffen oder Missverständnisse verursachen gehört doch zur Mensch sein dazu... Aber eins kann ich dir sagen. Ganz egal was auch geschehen mag, du wirst mich niemals verlieren. Du bist mein kleiner Bruder und ich kann nie lange böse auf dich sein. Aber du musst lernen mir zu vertrauen." Ciel sah danach erleichtert aus und nickte nur stumm und erwiderte ihre Umarmung.

Ich bin froh, dass alles wieder in Ordnung ist.

„Wartet, soll es jetzt heißen, dass Lady Luna und Sebastian von nun an zusammen sein können?", fragte Finnian und sah in jeden an. „I-Ich denke schon", stotterte Luna und sah mit erröteten Wange zu Sebastian, der es mit einem Grinsen erwiderte. William seufzte und verabschiedete sich: „Ich denke es ist Zeit zu gehen. Wir werden uns sicherlich wieder sehen. Auf Wiedersehen, Luna, Ciel und Sebastian." William zog Grell hinter sich her und von Ronald hörte man nur: „Warum bekommt der Teufel immer die Frauen ab?" murmeln.

Schnell waren alle verschwunden, die Angestellten setzten ihre Arbeit fort und Ciel ging wieder in seinem Arbeitszimmer und Chiko war, wie man von ihn kannte verschwunden. Wer weiß vielleicht hat er eine heimliche Freundin?

Jetzt waren Sebastian und Luna alleine. Der schwarzhaarige Butler packte sanft ihr rechte Handgelenk du zog sie nach draußen, zu dem Garten. Er zuckte eine Lilie von dem Blumenbeet und überreichte es Luna und fragte sie: „Willst du meine Freundin werden?" „Ja natürlich", entgegnete sie mit einem Lächeln und steckte die Lilie in ihr blondes Haar. Sebastian lächelte und zog sie wieder in einem leidenschaftlichen Kuss. Luna schlang ihre Arme um seinen Hals und erwiderte diese Geste und schloss ihre Augen.


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Falls ihr denkt das es der letzte Kapitel war, habt ihr euch geschnitten! Es kommen natürlich noch weitere Kapiteln. Danke das ihr meine FF liest.

Ich freue mich immer auf Kommentare und Votes!

LG DianaXDiana

Black Butler-Ein Verlorenes FamilienmitgliedWo Geschichten leben. Entdecke jetzt