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Zayn|Ohne noch einmal auf Liam zu schauen verließ ich das Zimmer. Was zur Hölle war das? Ich war durcheinander. Meine Gefühle spielten verrückt. Der Sex mit Liam löste etwas in mir aus, was ich nie zuvor gespürt hatte.

Nicht dass mir der Sex mit den Subs sonst keinen Spaß machte, doch war es immer einfach nur ein Job. Anders bei Liam. Wie er da unter mir lag, die laute die aus seinem Mund traten, ließen die Gefühle in mir explodieren.

Sein Anblick, wie er stöhnte, machte mich verrückt. Ich wollte mehr davon. Mehr von ihm.

Doch das ging nicht. Er war ein nichts, nur dazu da um die Bedürfnisse seines Meisters zu erfüllen. Ich hätte ihn härter ficken müssen, ihn vor Schmerz schreien und um Gnade winseln lassen sollen. Doch ich tat es nicht. Warum zur Hölle verhielt ich mich bei ihm so anders?

"Zayn?" Louis, den ich garnicht bemerkt hatte, da ich so in Gedanken war, stand plötzlich vor mir und musterte mich skeptisch.

"Ist alles okay bei dir?", fragte er und ich nickte noch immer leicht in Gedanken.

"Warst du bei Liam?" Wieder ein nicken meinerseits.

"Dann hast du es endlich getan?"

"Natürlich", antwortete ich knapp.

"Ist wirklich alles okay? Du siehst aus als wärst du mit deinen Gedanken ganz woanders."

Ich seufzte, räusperte mich einmal und straffte meine Schultern. Ich musste diese wirren Gedanken eindeutig aus dem Kopf bekommen.

"Ja, alles bestens. Wie siehts mit Harry aus?", versuchte ich vom Thema abzulenken und hoffte Louis würde darauf eingehen.

"Gut, würde ich sagen. Er hat seine Lektion gelernt." Zufrieden nickte ich und klopfte Louis einmal anerkennend auf die Schulter.

"Gut gemacht." Gerade wollte Louis etwas erwidern, als ein Alarm los ging, der uns sagte, das jemand versucht hatte zu fliehen.

Wissend sahen Louis und ich uns an, bevor wir mit schnellen Schritten losliefen.

Es dauerte nicht lang, bis wir an einer der Türen ankamen, die zu einer Treppe führte. Jede einzelne Tür war mit einem Alarm gesichert, und sobald jemand unbefugtes diese Tür versuchte zu öffnen, ertönte eine Schrille Sirene.

"Er wollte fliehen", teilte mir Josh mit, welcher den flüchtigen, dessen Name Andrew war, mit seinem Knie auf den Boden hielt.

"Ich übernehme das." Josh nickte mir zu und löste sich von Andrew, welcher sofort versuchte aufzustehen.

"Bleib unten", fuhr ich ihn an und drückte ihn an seiner Schulter zurück auf seine Knie.

Wie ein Raubtier um seine Beute lief ich um Andrew herum und musterte ihn abschätzig.

"Ich dachte wirklich, du hast das System verstanden. Du weißt das du nicht fliehen kannst, richtig? Und du weißt was jetzt mit dir passieren wird?"

"Das ist mir scheiß egal. Lieber scheitere ich an Zehn Fluchtversuchen, als hier zu bleiben und nichts zu tun. Ich spiele bei eurem Kranken Spiel nicht länger mit."

Das nächste was zu hören war, war ein Schlag, der meine Faust verursachte und ein schmerzhaftes aufstöhnen von Andrew.

"Überlege dir genau, wie du mit mir redest", fuhr ich ihn durch zusammengebissene Zähne an.

"Fick dich", war seine Antwort und erneut landete meine Faust in seinem Gesicht.

Ich wendete mich von ihm ab und sah zu meinen Angestellten.

"Versammelt alle im Speisesaal. Sie sollen sehen was passiert, wenn man uns widersetzt. Und du, Louis holst die peitschen und ein paar Seile."

Sofort liefen alle los, während ich mir Andrew schnappte und ihn mit mir schliff.

Kurz nachdem ich den Saal betrat, kam auch Louis mit schnellen Schritten, und übergab mir die Seile.

Mit einem siegessicheren grinsen ging ich auf Andrew zu, welcher leicht benommen auf dem kalten Boden lag.

Ich packte seine Arme und band sie hinter seinem Rücken zusammen. Das nächste Seil benutzte ich für seine Füße, sodass er keine Möglichkeiten hatte sich groß zu bewegen.

"Schön wach bleiben Schätzchen. Du willst doch die Vorstellung nicht verpassen, vorallem wenn du die Hauptattraktion bist", flüsterte ich Andrew zu, während ich sein Kinn grob mit meinen Fingern packte.

"Ich hoffe ihr alle schmort in der Hölle", kam es bissig von ihm, während er versuchte seine Augen offen zu halten.

Die Wut in mir stieg mit jedem weiteten Wort, welches er mir sagte. Er würde seine Worte gleich bereuen und um Gnade betteln.

Nach und nach betraten alle Subs den Saal und schauten ängstlich auf den am Boden liegenden Andrew. Fast als letzter kam Liam, der ein wenig humpelte. Ich hatte anscheinend doch gute Arbeit geleistet.

Nachdem alle einen Kreis um mich und Andrew gebildet hatten, begann ich zu sprechen.

"Seht euch dieses kleine nutzlose Stück Dreck an." Ich deute auf Andrew und sah wie ihm einige ein paar unsichere Blicke zuwarfen.

"Er hat versucht zu fliehen. Ihr alle wisst, dass es nicht möglich ist von hier zu flüchten. Andrew aber scheint sich dem noch nicht bewusst zu sein."

Ich ließ meinen Blick durch die Menge schweifen und blieb bei Liam hängen, der mir emotionslos in die Augen sah. Er versuchte meinen Blick stand zuhalten, und es gelang ihm.

Das würde ich später klären.

"Ich denke wir müssen Andrew eine Lektion erteilten, was denkt ihr?" Ich sah wieder in die Runde, doch keiner sagte etwas.

"ANTWORTET!", schrie ich und alle zuckten zusammen und nuschelten ein leises "Ja, Sir."

Zufrieden grinste ich, ging zu Louis, welcher mir die Peitsche überreichte.

"Siehst du Andrew, alle sind meiner Meinung, dass du eine Strafe verdient hast."

Ich blickte auf ihn hinunter und musterte seinen Körper, der mittlerweile vor Angst zitterte. Das gefiel mir doch schon viel besser

"30 Schläge und du wirst dich für jeden Schlag bedanken, wenn du es einmal vergisst, fangen wir von vorn an."

Ohne ein weiteres Wort holte ich aus und hörte wie die Peitsche auf seine nackte Haut schlug gefolgt von einem schmerzhaften Aufschrei.

Das war Musik in meinen Ohren.

***

Es tut mir leid für die lange Wartezeit. Ich hatte eine ziemliche Blockade was diese Story anging.

All the Love
NutellaIgel

Be a Good Submissive •|• ZiamWo Geschichten leben. Entdecke jetzt