Kapitel 17
Peinlicher geht's nicht!
Es ist nun fast ein Jahr vergangen seitdem der junge Earl seine verlorene Familienmitglied, Luna Phantomhive, wieder gefunden hatte. Die Beziehung zwischen den Teufel und der Göttin war sehr eng. Wie in jeder Beziehung gab es mal hin und wieder Höhen und Tiefen, aber dadurch wurde ihr Band nur noch stärker. Endlich hatte Luna herausgefunden, was ihr die ganze Zeit gefällt hat und das war Sebastian Michaelis. Ciel Phantomhive ist ein Dämon geworden, nachdem diese Sache mit dem Spinnendämon alias Claude Faustus und dem Earl Alois Trancy. Dank Lunas tierischen Begleiter Chiko, lernte sie jeden Tag etwas Neues über ihre Fähigkeiten kennen. Eine davon ist zum Bespiel die Zeit anzuhalten.
„Liebes, du musst aufstehen!", säuselte eine tiefe männliche Stimme in Lunas Ohr. Luna war noch immer im Tiefschlaf und zog Sebastian unbewusst in ihr Bett. Sie kuschelte sich danach sofort an seiner Brust. Für wenige Sekunden weiteten sich seine Augen, aber beobachtete sie beim Schlafen. Für ihn ist Luna das schönste Mädchen das er je begegnet ist. Vorsichtig strich er mit seine Finger Lunas Wange, er wollte sie ja eigentlich aufwecken, aber sie schlief so friedlich. Luna seufzte zufrieden im Schlaf und kuschelte sich mehr an Sebastian. Dies brachte Sebastian zu kichern und er beugte sich über sie und drückte danach seine Lippen auf ihre. Dadurch riss Luna ihre Augen auf und schlang ihre Arme um seinen Hals. Sebastian grinste in den Kuss und löste sich danach von ihren rosigen Lippen. Er legte seine Stirn gegen Lunas und sah in ihr blaue Augen, sie zogen ihn immer wieder in ihren Bann. „Vergiss nicht, dass du heute deiner Freundin ein Besuch bestatten wolltest", teilte Sebastian mit, der noch immer tief in ihre Augen schaute, „Und ich muss jetzt den jungen Herrn aufwecken."
Leider war es Zeit aufzustehen und so löste er sich von ihr und erhob sich vom Bett. Mit geschickten Griffen zog er sich seinen Frack und sein Hemd wieder an und verließ noch mit einem letzten Kuss das Zimmer. Seufzend rieb sich Luna ihre Stirn und schlug die Decke zu Seite und schwang ihre Beine über dem Bett. Schlaftrunk schlich sie in die Badezimmer und dachte über den heutigen Tag nach.
Stimmt ich wollte Marie heute besuchen, aber ich habe das Gefühl als wollten sie alle mich loswerden! Ich frage mich nur: Weswegen?
„Wohin willst du heute verreisen?", fragte eine Stimme hinter Luna. Erschrocken drehte sie sich um und griff sich an die Brust, an der sie ihr Herz vor Schreck heftig klopfte. „Musst du mich so sehr erschrecken, Chiko? Und woher kommst du so plötzlich?", fragte das blondhaarige Mädchen und war sofort hellwach. Chiko grinste, sein Grinsen konnte man beinahe schon mit der dem Grinsekatze in Alice in Wunderland vergleichen. Diese Gedanken brachte Luna zu kichern, Chiko hörte auf zu grinsen und sah sie mit schiefgelegenen Kopf an. Luna riss sich zusammen und räusperte kurz und antwortete auf Chiko Frage: „Ich möchte meine Freundin Marie besuchen und dort über Nacht bleiben, aber Morgen werde ich wieder zurückkehren, also keine Sorge." „Kann ich mit?", fragte Chiko mit hängenden Kopf und Ohren „Nein, diesmal leider nicht, Chiko", antwortete Luna und strich tröstend über seinen pelzigen Kopf und scheuchte ihn danach aus dem Badezimmer damit sie sich in Ruhe ihre morgendliche Routine erledigen konnte.
Summend zog Luna sich komplett aus und stieg in die Badewanne und lehnte sich seufzend zurück. Ihre blauen Augen schloss sie summend und genoss die Ruhe. Nach einer Zeit stieg sie wieder von der Badewanne, schnappte sich ein zwei Handtücher, den größeren schlang sie um ihren Körper und mit der anderen rubbelte sie ihre blonde Haare trocken. Dummerweise hörte sie nicht wie Sebastian an die Tür klopfte und den Raum betrat. Er machte sich sorgen um sie, weil sie schon seit zwei Stunden im Badezimmer ist. Luna bekam Gänsehaut, als sie ein kühler Zug auf ihr Körper fühlte. Daraufhin riss sie ihre Augen an und sah erschrocken in die Richtung der Tür. Der schwarzhaarige Butler war erstarrt und ein merkwürdiges Gefühl machte sich in ihm breit. Sie sahen sich gegenseitig für mehrere Sekunden stumm an. Sebastian konnte nicht widerstehen und musterte sie von oben bis unten. Als Luna realisierte das sie beinahe nackt war drehte sich peinlich berührt von seinem Blickfeld weg und stotterte: „S-Sebastian...w-was machst du h-hier...?"
W-Wie peinlich! Sebastian hat mich halbnackt gesehen!
„Du warst schon seit zwei Stunden im Badezimmer und da wollte ich sichergehen ob es dir gut geht. Und bevor ich hereingekommen bin, habe ich selbstverständlich angeklopft und als sie nicht geantwortet haben, bin ich einfach rein gekommen. Es tut mir Leid", erklärte er und ein kleines Grinsen bildete sich auf seine Lippen, glücklicherweise konnte es das Mädchen vor ihn nicht sehen, da sie mit dem Rücken zu ihm stand.
Nachdem sie sich etwas angezogen hatte verließ sie den Raum und lief summend aber immer noch rot durch die Gänge. Im Speisesaal angekommen sah sie schon Ciel mit Elizabeth am Tisch sitzen. Elizabeth war gestern mal wieder unerwartet ihren Verlobten und Cousine zu Besuch gekommen. Luna nahm neben ihren Bruder Platz und wünschte jeden einen guten Morgen. Heute war Elizabeth ruhig, obwohl sie normalerweise kein Person ist, der ruhig sein kannt. Luna kniff ihre Augen zusammen und fragte an ihnen gewannt: „Was habt ihr zu verheimlichen?" „Ich weiß nicht von was du redest, Luna", antwortete Elizabeth stotternd und trank nervös einen Schluck aus ihr Tasse. „Achja? Ihr benehmt euch heute komi- ", sprach Luna, aber wurde durch Sebastian unterbrochen, der mit dem Servierwagen rein kam und auf sie zu lief. Bei ihr angekommen legte er ihr ein Stück Kuchen auf den Teller und lächelte sie dabei verschmilzt an. Luna wurde sofort rot, als die Situation von vorhin wieder in ihr Sinn kam. Luna nahm ein Bissen von dem Kuchen und drehte sich zu Sebastian und lobte: „Das ist echt lecker." „Danke für das Kompliment", säuselte er und legte seine Hand auf seinem Herz und verbeugte sich vor ihr. Der junge Earl verdrehte daraufhin seine Augen und aß gelangweilt weiter von seinem Frühstück. Elizabeth begann über Kleider, Schmuck und über Schuhe zu reden. „Ich habe dir auch übrigens ein hübsches Kleid gekauft. Ich bin mir sicher, dass es dir auch gefallen wird. Komm du wirst es anprobieren, denn Morgen ist ein wichtiger Tag für dich", bemerkte Elizabeth, die dann unerwartet vom den Stuhl sprang, Luna an den Handgelenk packte und sie zu ihr Zimmer zerrte. Luna sah hilfesuchend ihren Bruder und Sebastian an, die es nur mit einem Grinsen zu Kenntnis nahmen.
Oh Gott, womit habe ich es verdient?
Luna hat etliche Kleider anprobiert, jeder der Kleider war auf seine eigene Art schön, dass konnte Luna natürlich nicht verleugnen.
Für Luna war es Zeit sich langsam auf dem Weg zu ihre Freundin zu machen. Ciel, und die Angestellten begleiteten sie bis zur Kutsche und verabschieden sich von ihr. Elizabeth begann zu weinen und zog Luna in eine tiefe Umarmung. „I-Ich k-k-kriege keine L-Luft", krächzte Luna und versuchte sich aus ihre Umarmung zu winden. Zum Glück lockerte Elizabeth ihre Arme um Luna und heulte weiter in Lunas Ohr. Ciel lief auf seine Verlobte zu und legte seine Hand auf ihr Schulter und versuchte sie zu beruhigen indem er sagte:" Luna verlässt uns nicht für immer. Morgen wird sie wiederkommen und mit uns Zeit verbringen." Sebastian stellte Lunas Koffer in die Kutsche und drückte Luna ein Kuss auf die Stirn. Rotwerden stieg Luna in die Kutsche und winkte zum Abschied ihnen zu. Chiko saß beleidigt am Fensterbrett und sah zu, wie die Kutsche das Anwesen verließ.
„Jetzt kann die Vorbereitung beginnen."
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Ich hoffe ihr freut euch auf dieses Kapitel! Ihr fragt euch bestimmt, welche Vorbereitung gemeint ist? Leider muss ich euch weiter quälen, denn das werdet ihr in dem nächsten Kapitel nicht erfahren! Da müsst ihr euch leider gedulden! Sorry Leute ^^
LG DianaXDiana
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Black Butler-Ein Verlorenes Familienmitglied
FanficIm meiner Geschichte geht es um Ciel's Schwester. Sie wird seit dem Brand vor 3 Jahre vermisst. Es ist meine erste Story also überseht bitte meine Rechtschreibfehler. Wenn es gefällt oder wenn ihr einige Fragen an mich habt fragt einfach und bitte...