Kapitel 2

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Maddie PoV

Sobald wir aus dem Heim gehen und ich höre wie die Tür ins Schloss fällt muss ich anfangen zu grinsen. Endlich werde ich wie ein normaler Teenager lebe können.
Am Auto der Johnsons angekommen, packen wir meinen Koffer auf den Rücksitz und setzen uns ins Auto.

"Nervös? ", fragt mich Mrs. Johnson als sie den Motor startet. "Etwas, ja ...aber auch überglücklich", antworte ich und lächle sie an. "Verstehe ich", sagt sie und fährt los. Während der Fahrt führen wir etwas Smalltalk, Mrs. Johnson erzählt mir von sich, von ihrem Ex- Mann und ihrem Sohn Jack aka meinem Adoptivbruder. Er war an dem Besuchstag auch dabei, er ist normal groß, gut gebaut und hat hell-blonde Haare. Leider hatten wir nicht die Möglichkeit uns groß zu unterhalten. Aber seinem Erscheinungsbild und Mrs. Johnsons Worte zu urteilen scheint er der perfekte Bruder zu sein.
Als wir endlich am Haus der Johnsons ankommen, steigt die Aufregung. Ein echtes Richtungen Haus in dem ich wohnen darf. Unglaublich. Mrs. Johnson gibt mir meinen Koffer und wir gehen zur Haustür. Als sie ausschließt und mich hereinbittet sagt sie:"Herzlich Willkommen in deinem neuen Zuhause", als ich anschließend einem Schritt ins Haus mache kann ich es kaum glauben. Es ist wirklich wundervoll hier. Zuerst kommt man in einen kleinen Flur, links von der Tür befindet sich eine Länge Treppe. Mrs. Johnson führt mich in den Wohnbereich und deutet an, dass ich meine Sachen einfach im Flur lassen soll. Der Wohnbereich ist riesig, stellt es auch so vor: ihr geht durch diesen Flur, kommt anschließend in ein riesiges Wohnzimmer, links mit einer riesen Couch und einem Riesen Fernseher. An der rechtem Wand hängen Fotos und Regale mit Büchern drauf. Wenn man weiter geht kommt man ins Esszimmer, Basic gehalten ein Mittelgroßer Tisch, normal eben. Die Küche ist ebenfalls normal.

In der Küche treffen wir auf Jack, Mrs. Johnsons Sohn.
Als er mich sieht, wendet sich sich von Herd ab und widmet sich mir. "OMG, Maddie !! Herzlich Willkommen, ich bin Jack. Ich Freu mich so dass du hier bist", in seiner Stimme lag wirklich pure Begeisterung. Er scheint sich wohl wirklich zu freuen dass ich hier bin. Mrs. Johnson hatte recht, er ist echt ein netter Kerl. Jack umarmt mich und sagt:" du siehst echt toll aus ! Ich habe Abendessen gemacht, du isst doch Spagetti Bolognese oder?"
"Danke Jack, du auch. Na klar, ich liebe das !!", antworte ich.
"Guut! Wir können in etwa 5 Minuten essen. Mom kannst du bitte kurz nach dem Essen schauen? Dann kann ich Maddie ihr Zimmer zeigen", fragt Jack seine Mom und drückt ihr den Kochlöffel in die Hand.
Anschließend nimmt er mich an der Hand und zieht mich in den Flur:" Ich bin wirklich so froh dass du da bist, ich wollte schon immer eine kleine Schwester. Wir werden uns super verstehen glaube ich", und ich glaube ihm jedes Wort das er sagt. Wieso? Erstens weil ich anfangen muss ihn zu vertraue und zu glauben. Zweitens weil er echt nett ist, um ehrlich zu sein habe ich noch nie einen so freundlichen und Lebensfrohen Menschen gesehen. Und ich kenne Jack erst ein paar Minuten.

Jack nimmt meinen Koffer, sagt mir ich soll ihn hinterher gehen und wir gehen die Treppe hoch. Oben angekommen bin ich erstaunt. "Das ist ja riesig hier oben", sage ich. Jack nickt und sagt: "Jap, seit Dad weg ist, haben wir hier richtig viel Platz. Mom wohnt ja unten im Keller, also hatte ich bis heute das ganze hier alleine". Ich kann nicht anders als zu staunen:"Krass jack, du hattest also 1,2,3,4,5 Zimmer nur für dich? Was habt ihr denn vorher gemacht ??? Also als dein Dad noch hier war? ", frage ich erstaunt. "Ja also er hatte unten sein Büro, meine Eltern hatten getrennte Schlafzimmer und ein ankleidezimmer. Damit sind drei weg, dann eines für mich und das hier-", er öffnet eine Tür, " ist das Bad".
Ich nicke und antworte: "Echt krass".
Jack zuckt mit den Achseln.
"Also", er geht zu der Tür neben dem Bad und öffnet sie," Das wäre dein Zimmer". Er geht rein und stellt meinen Koffer in eine Ecke. Ich folge ihm herein und kann kaum glauben was ich da sehe: Also Man kommt herein, an der linken Wand steht ein großes Bett. Gegenüber steht ein Schreibtisch. An der Rechen Wand (neben dem Schreibtisch) hängen Bücherregale und Bilderrahmen für Fotos. An der Wand geradeaus ist ein riesiges Fenster, mit Balkon, rechts davon steht ein Regal und links davon sind Sitzkissen. Das ganze Zimmer ist in einem pastell Rosa Stil mit weißer Deko und weißen Möbeln gehalten. Die Johnsons haben sich echt ziemlich viel mühe gegeben.
"Wow! Jack das ist echt wundervoll. Ihr habt euch echt sehr viel Mühe gegeben", sage ich staunend.
"Ach das ist doch nichts... komm mal mit, du hast das beste noch gar nicht gesehen", meint er und führt mich zum Ende des Zimmers. Mir fällt jetzt erst auf dass dort noch 2 Türen sind. Jack geht zur linken und öffnet sie:" Willkommen in deinem Ankleidezimmer".
"Meinem was? Ohaaaa Jack das ist wundervoll", jetzt bin ich echt sprachlos. Ich habe mein eigenes Ankleidezimmer? Bitte?
Das Ankleidezimmer ist ungefähr Halb so groß wie mein eigentliches Zimmer, aber es stehen 2 große Schränke, eine Comode, ein Schminktisch (!!!) Und ein großer Spiegel drin und es ist gar nicht eng. Das Zimmer ist ebenfalls in denselben Farben wie mein Zimmer gehalten.

~~

Mir kullern Tränen über die Augen. Ich hatte noch nie ein wirkliches Zimmer alleine, von einem Ankleidezimmer oder einem so wunderschönen konnte ich nur träumen. Jack sieht das mir Tränen über die Augen kullern und kommt zu mir. Er umarmt mich ganz fest:" Hey was ist denn los??", fragt er mich. Ich lege meinen Kopf gegen seine Schulter und sage:" Ich hatte noch so etwas wundervolles. Ehrlich, ich kann euch gar nicht dafür danken und verdienen tue ich es auch nicht"
"Hey hey hey Stop. Maddie du hast das verdient! Du verdienst das und noch viel mehr okay? Als wir am Besuchstag deine Geschichte gehört haben war meiner- unserer Mom und mir sofort klar dass wir dich adoptieren wollen. Wir wollen dir ein wundervolles leben schenken und das ist der Anfang davon okay? Wir sind jetzt eine Familie. Ich will das dir bewusst ist, dass ich immer für dich da bin wenn du mich brauchst ja? Immer", sagt Jack und gibt mir einen Kuss auf die Stirn.
Ich umarme ihn ganz fest:"Danke", flüstere ich. "Alles gut....kommt ich zeige dir noch deinen persönlichen Weg ins Bad und dann gibt's Abendessen ok?", sagt er und zieht mich ins Bad.

Scheinbar ist es wohl doch einfach in einer neuen Familie zurecht zu kommen, oder habe ich einfach nur Glück bei den Johnsons zu sein? Ich habe das Gefühl alles wird sich ab heute ändern und ich kann endlich Menschen vertrauen. Keine Ahnung woher dieser Sinneswandel kommt. Aber Jack ist bestimmt nicht ganz unschuldig....

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Wieso schaffe ich es immer das 1./2. Oder 3. Kapitel erstmal so richtig zu verkacken?

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