Erstes Treffen

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*nicht überarbeitet*

Ich lief die Straßen Manhattans entlang und genieß die Wärme die mich umgab. New York immer Sommer war ein Traum. Man sah Familien mit ihren Kindern und Paare die Straßen entlanglaufen. Ich starrte sie sehnsüchtig an. Wie lang wünschte ich mir schon das was sie alle hatten? Zu lange vermutlich.
Ich durchquerte gerade den Central Park um zu dem Treffen mit meiner besten Freundin zu gelangen. Ich liebte es hier. Ein kleiner Fleck grün in dieser riesigen Stadt.
Ich setzte mich auf die Wiese, dort wo ich und Emily uns immer trafen. Es war zu unserem Lieblingsplatz geworden, als wir zusammen in unserm ersten Collage Jahr die Stadt erkundeten. Wir saßen nach dem Unterricht einfach nur hier und redeten über Gott und die Welt. Sie ersetzte meinen Freund den ich nie haben werde.

Ich saß sie schon auf mich zu rennen als ich gerade meinen Kopf drehte. Sie schmiss sich neben mich und lächelte mich mit ihrem breiten Grinsen an.

"Savannah! Du glaubst nicht was passiert ist. Toby ist einfach wieder mit seiner Ex zusammen. Wie kann er bloß? Ich meine, wie kann er das tun nach all dem was sie ihm angetan hat und ich ihm da durch geholfen hab? Er war doch am Boden. Du hast es doch selbst gesehen. Ich hasse ihn wirklich." plapperte sie auch schon los. Bei mir war sie wirklich die größte Plaudertante und hört gar nicht mehr auf zu reden, wenn ich sie nicht daran hinderte, doch bei fremden Menschen war sie der schüchternste Mensch der Welt.

"Dir auch hallo beste Freundin. Mein Tag war toll, und wie war deiner?" sagte ich grinsend.

"Ha Ha Ha. Sehr witzig. Aber ist das zu fassen? Wie kann er bloß. Ich hab alles für ihn getan und dann lässt er mich sitzen für diese, diese..." sie unterbrach sich selbst. Sie konnte noch nie fluchen, dafür war sie viel zu gut erzogen worden.

"Bitch. Du meinst Bitch." vervollständigte ich ihren Satz.

"Du weißt das ich keine anderen Menschen beleidigen kann. Nur dich Miststück." Nuschelte sie vor sich her.

"Ich liebe dich auch Bitch."

Ich lächelte vor mich hin. Das Wetter macht macht mich furchtbar glücklich. Ich war zufrieden so wie alles war. Ich hatte gerade einen neuen Job angenommen, nachdem ich das Collage erfolgreich abgeschlossen hatte, ich hatte die beste Freundin aller Zeiten und eine tolle Wohnung, die mein Dad mir gekauft hatte, als ich hier her gezogen bin.

Meine Eltern wohnten außerhalb von Atlanta und hatten früh aufgehört zu arbeiten, da sie ihre Firma verkauft hatten und sich über nichts mehr sorgen machen müssen. Naja, außer um mich. Als ich Ihnen erzählte das ich auch die Columbia gehen würde, brauch es Ihnen fast das Herz. Ich war ihr einziges Kind aber Emily war sowas wie das zweite Kind. Sie lebte früher fast bei mir und ich bei ihr, was meine Eltern beruhigte, als ich Ihnen sagte dass wir zusammen nach New York gehen würden.

"Siehst du den da drüben?" fragte Emily um das Thema zu wechseln, während sie in die Richtung von vier Typen starrte.

"Meinst du den blonden?" ich schaute sie an, jedoch schüttelte sie sofort den Kopf.

"Nein. Der mit den dunkelbraunen Haaren und dem weißen Hemd." sie schaute ihn immer noch an. Komisch.

"Ja? Warum? Was ist mit ihm?" fragte ich sie desinteressiert und bis in meinen Apfel, den ich soeben aus meiner Tasche zog.

"Er starrt die ganze Zeit zu uns. Schau ihn dir doch mal genau an. Er ist verdammt heiß." schwärmte sie.

"Emily du hast dich gerade noch darüber beschwert das Toby wieder mit Ali zusammen ist. Du saßt gestern noch heulend in meiner Badewanne, weil du ihn so vermisst." versuchte ich sie nochmal zu erinnern. Wie konnte sie jetzt schon an andere Typen denken? Ich hab es grade erst geschafft über meinen Ex, Daniel, hinwegzukommen und das war fast zwei Jahre her.

"Komm schon Savannah. Du musst mal wieder Spaß haben. Es geht überhaupt nicht um mich. Er starrt dich an."

Ich schaute überrascht zu dem Typen. Er hatte Muskeln, aber nicht zu viel. Seine Haare waren etwas länger und dunkelbraun. Er hatte ein weißes Hemd an und eine Anzughose, genau wie seine Freunde die bei ihm waren.

Er starrte mich regelrecht an, was total unangenehm war. Ich war für die meisten Männer unscheinbar. Ich sah aus wie jedes andere Mädchen.

Lange braune Haare, grüne Augen und eine normale Figur. Überhaupt nichts besonderes.
Was sollte so ein gut aussehender Mann von mir wollen?

Ich schaute schnell zu Emily, die mich angrinste.

"Hör auf so dumm zu grinsen. Das ist unangenehm." zischte ich.

"Ich glaube nicht. Aber es wird es gleich, weil er genau jetzt auf uns zukommt." quietschte sie aufgeregt.

"Gott ist das dein Ernst? Können wir nicht gehen. Bitte lass uns gehen. Wir können was trinken gehen. Ich lad dich ein." sagte ich hektisch.

"Du bist doch immer die, die ne große fresse hat. Also stell dich nicht so an." drängte sie mich.

"Aber Em!-" weiter kam ich nicht, denn da würde ich schon von dem Mann unterbrochen.

"Hey" sagte dieser sehr selbstbewusst.

Wow. Jetzt konnte ich ihn noch besser ansehen. Er hatte die unglaublichsten blauen Augen, die ich je gesehen hatte und war doch breiter als ich dachte. Er hatte eine Uhr an seinem rechten Handgelenk, die furchtbar teuer aussah.

"Eh Hi?" ich schaute ihn kurz in seine Augen und schnell wieder weg. Dieses blau.

"Also ich und meine Freunde wollten was essen gehen und dachten wir können ein wenig Anhang gebrauchen. Ihr seit uns aufgefallen und da dachten wir, fragen wir sie einfach. Italienisch ist doch okay oder?"

Wie konnte er so sicher sein, dass wir mitkommen wollten? Was dachte er wer er sei?

"Nein danke. Wir haben schon gegessen." antwortete ich. Er war unglaublich arrogant und das erkannte ich schon nach zwei Sätzen von ihm. Was wollte er von uns?

"Ach was. Sie macht bloß Spaß. Klar kommen wir mir und Italienisch ist perfekt. Savannah und ich lieben italienisch. Richtig S?"

Ich starrte Emily geschockt an. Ich bring sie um. Sie will mich doch verarsch. Sonst will sie nie mit fremden was zu tuen haben.

"Super. Dann kommt mal mit." er starrte mich an und hielt mir seine Hände hin, um mir hoch zu helfen. Langsam legte ich meine in seine und schon stand ich. Als würde ich nichts wiegen.

Ich starrte ihn an und er mich. Meine Hände langen immer noch in seinen. Sie fühlten sich so unglaublich vertraut an, als würden wir uns schon ewig kennen. Ich fühlte mich sicher.
Ich schaute zu Em die uns angrinste, worauf ich sofort meine Hände aus seinen riss.

Wir liefen langsam in die Richtung seiner Freunde und er kam näher an mein Ohr.

"Ich bin übrigens Ethan." raunte er.

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Erstes Kapitel 😱

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