Kapitel: 2
Es trifft dich wenn du es am wenigsten erwartest.
In einem Moment kann dir alles genommen werden. Alles was du hast flutcht dir aus den Händen und du kannst nichts ändern. Gar nichts...
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Freitag Nachmittag.Hier stand ich nun. Unser neues Zuhause. Es war ein Art Strandhaus. Aber groß, wirklich groß.
,,Kommst du?" fragte meine Mum die schon an der Haustür stand. Langsam schlenderte ich zu ihr und beobachtete sie wie sie die Tür öffnete. Sofort stand man in einem großen Wohnzimmer, mit Terrasse. Rechts gab es eine Treppe die nach oben führte und links, um die Ecke, einen Gang. Wenn man durch das Wohnzimmer durch ging kam man zur ebenfalls sehr großen Küche. Ich ging den Gang entlang und entdeckte 4 Türen. Ein Schlafzimmer, anscheinend das meiner Mum. Ein Gästezimmer, ein Gästebad und noch ein Schlafzimmer. Nein es war nicht meins. Es war womöglich für Marvin. Als ob er wiederkam...
Ich ging die Treppe hoch und dann rechts. Jetzt stand ich in einem kleineren Gang, mit 3 Türen. Einmal ein Fitnessraum. Sehr gut! Dann ein Bad und als letztes MEIN Schlafzimmer! Es war sehr schön. Ein großes Bett, einen Kleiderschrank... Ja alles was ein Zimmer halt so hatte.
Alles in einem war das Haus sehr modern und schick eingerichtet. Also das hatte meine Mum schon sehr gut gemacht.
Ich ging zum Auto um meine Sachen raus zu holen. Mein auto würde nachher noch ankommen. Ich hatte einen AudiR8 -ja ich weis hat irgendwie jeder- in matt, dunkelrot. Ich liebte mein Auto einfach.
Ich stellte einen Karton nach dem anderen vor der Tür ab. Es war ziemlich anstrengend, also Band ich mir kurzerhand meine Haare zu einem hohen Zopf zusammen.
,,Entschuldigung?" fragte plötzlich jemand.
Ich erschrak und knallte mit meinem Kopf volle kanne gegen den Kofferraumdeckel.
,,Fuck." fluchte ich und hielt mir die Stelle während ich mich umdrehte. Vor mir stand ein Typ, ungefähr 20. Braune Haare und hellbraune Augen. Gut trainiert und gebräunt.
,,Hast du dir wehgetan?" fragte er vorsichtshalber nach.
,,Nein. Was ist?"
,,Ähm ich bin Mike. Mike McCoy. Ich wohne neben an. Eigentlich war ich nur neugierig wer hier einzieht." gestand er.
,,Okey. Ja meine Mum und ich wohnen jetzt hier." erklärte ich.
,,Das ist schön! Also dann, man sieht sich!" grinsend ging er nach rechts.
Okey...?
Ich schüttelte den Kopf. Ah! Fehler! Fehler! Sofort pochte mein Kopf schmerzhaft auf. Vielleicht sollte ich es kühlen. Mach ich später.
Schnell räumte ich alle Kisten ins Haus und trug meine dann hoch auf mein Zimmer. Ausräumen würde ich später. Ich öffnete die Balkon Tür, damit hier etwas frische Luft rein kam. Gegenüber von meinem Balkon war ebenfalls ein Balkon. Ich überlegte kurz. Jap da wohnte dieser Mike! Und nein ich hatte keine Interesse an ihm. Er war viel zu Alt!
Ich ging wieder in mein Zimmer und dann nach unten in die Küche.,,Mum?" sie räumte gerade unsere Haushaltssachen in die Schränke.,,Ja?"
,,Haben wie kühlbeutel? Hab mir den Kopf gestoßen."
"Ja im Kühlfach. Hast du starke schmerzen?"
,,Nein, nein geht schon. Will nur eine Beule vermeiden." lachte ich etwas.
Mum dachte es wäre echt und grinste mich an, bevor sie sich wieder dem Schrank widmete.
,,Mum?" ich hielt mir das Kühlpack gegen den Kopf.,,Warum ein Zimmer für Marvin?"
,,Vielleicht kommt er uns ja mal besuchen."
,,Denkst du das wirklich?"
,,Lass mir bitte die Hoffnung." bat sie mich und lächelte traurig.
,,Okey." damit ging ich wieder hoch, auf mein Zimmer. Jetzt sollte ich mich hier erstmal einrichten, damit es hier nicht mehr so kalt wirkt. Obwohl zu mir passen würde es... Hm. Nein.
Ich verband mein Handy mit meiner Lautsprechanlage und spielte eine Playlist ab. Musik war mir sehr wichtig! Ich hörte fast jeden Tag Musik. Es half wenn ich keinen klaren Kopf hatte.
*
Zwei Stunden später:Seufzend setzte ich mich auf mein Bett. Ich war nun endlich fertig mit meinem Zimmer und war sehr zufrieden.
Es klopfte an meiner Tür und meine Mum kam rein. Ich sah sie fragend an da sie ihre Schuhe an hatte und ihre Tasche in der Hand.,,Ich geh mal schnell einkaufen. Brauchst du irgendwas?"
,,Ähm. Nope."
,,Okey, bis dann." dann ging sie und schloss meine Tür.
Was sollte ich jetzt machen? Ich sah mich in meinem Zimmer um und entschloss mich dann auf meinem Balkon zu gehen. Nur war die Aussicht einfach nicht die beste. Vorne raus, der Balkon der Nachbarn. Links, die Straße und rechts den Strand.
Langsam brach die Dämmerung an. Es sah schön aus wenn die Sonne im Meer verschwand. Morgen würde ich mich das anschauen. Dann ging ich wieder rein, schloss die Glastür und zog den dünnen, hellen Vorhang davor. Mit frischen Klamotten begab ich mich in mein Bad, welches gegenüber von meinem Zimmer lag, um erstmal zu duschen. Das warme Wasser floss meinen Körper entlang, ließ mich sofort entspannen und alles vergessen.
Ich seifte mich ein und summte die Melodie von, meinem derzeitigen Ohrwurm, Treat you better. Auf der Hinfahrt lief es die ganze Zeit im Radio und jetzt bekam ich es einfach nicht mehr aus dem Kopf.
Als ich fertig war stellte ich das Wasser ab, griff nach dem Handtuch was außen, neben der Dusche hing und wickelte es um meinen Körper. Ich föhnte meine Haare, schlüpfte in meine Stoff Shorts und mein Top und tapste runter.
,,Kat?"
,,Nein." meinte ich mit einer tiefen Stimme und ging in die Küche, wo meine Mum saß.
Sie verdrehte grinsend die Augen.,,Ich habe unseren Nachbarn getroffen."
,,Welchen?"
,,Mike McCoy. Ein sehr netter Mann."
,,Ja hab ihn auch schon getroffen. Er ist ganz nett."
,,Er hat uns nämlich zu sich eingeladen. Am Montag abend." sie lächelte mich an.
,,Wohnt er alleine?"
,,Das weis ich nicht, aber ich habe zugesagt. Wir sollten sehr viele Kontakte knüpfen. Vor allem zu unseren Nachbarn!"
,,Okey. Ich werde jetzt mal schlafen gehen, bin müde." ich gab ihr einen Kuss auf die Wange.
,,Schlaf gut, Schätzchen."
,,Du auch, Mum." dann ging ich wieder auf mein Zimmer
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Damn, your eyes.✅
Teen FictionHunter und Katherine. Katherine und Hunter. •°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°• ,,Das ist was anderes." ,,Ist es nicht und das weißt du auch." •°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•°•