Kapitel 7

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Hi,
Tut mir Leid, dass ich gestern nichts hochgeladen habe. Nun aber viel Spaß mit Kapitel 7

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Marinettes Sicht:

Adrien schaute mich mit großen Augen an. Er sieht nicht schlecht aus. Brigitte flüsterte mir zu: ,,Ignorier ihn jetzt. Tu so als würdest du dich nicht für ihn interessieren." Ich flüsterte zurück: ,,Ich interessiere mich doch auch nicht für ihn." Sie schaute mich mit einem Ich-weiß-dass-das-nicht-Stimmt Blick an. Ich wusste selbst noch nicht ob ich ihn liebe oder nicht. Jaja ich weiß ich bekomme ein kribbeln im Bauch, ich muss immer an ihn denken, ich drehe durch wenn er mich ansieht. Ja ok ich bin verliebt. Ich gebe es doch zu. Aber ich darf nicht. Nathaneal ist mein Verlobter und ich muss ihn Heiraten. Ob ich es will oder nicht. Deshalb muss ich ihn vergessen. Aber nun waren wir bei den Jungs angekommen. Alya umarmte Nino stürmisch und er gab ihr ein Kompliment wie schön sie aussah. Adrien verneigte sich vor mir aber nicht auf Knien. Die Hose sollte nicht dreckig werden. Dann gingen wir alle zusammen in die Kutsche und fuhren zur Hochzeit. Mir ist garnicht aufgefallen, dass es schon anfängt dunkel zu werden. Die Sonne ging gerade unter als wir ankamen. Die Zeremonie fing nach einigen Minuten an. Wir waren unter dem freiem Himmel. Die ganze feier war dort. Auf einer kleinen Wiese. Es hat bestimmt sehr viel Wasser gekostet, dass der Rasen so saftig grün ist. Meine Tante küsste ihren Prinzen. Sie liebt ihn vom ganzen Herzen, dass sah man ihr an. Schön, dass sie sich lieben konnten. Auch er liebte sie sehr. Ich schaute zu Adrien. Er saß bei den Sklaven in der letzten Reihe. Er war eindeutig am elegantesten Gekleidet. Hätte ich ihn anders anziehen lassen sollen? Er sieht garnicht aus wie ein Sklave mit diesen Klamotten. Jetzt kann ich es eh nicht ändern. Nun standen wir alle auf. Eine kleine Träne lief mir über die Wange. Nathaneal werde ich heiraten müssen und das in nur einigen Jahren. Brigitte wischte mir die Tränen weg und lächelte mich an. Sie wollte mich aufmuntern.
,,Komm Marinette! Wir gehen zu unseren Plätzen."
Ich nickte ihr zu. Wir müssen ans jetzt denken und nicht was kommen wird. Also lief ich zu den Tischen. Sie waren direkt neben dem Traualtar. Gefühlte 500 Diener brachten das Essen. Es war ganz ok. Die Sklaven saßen wieder abgeschieden und bekamen nichts zum Essen. Im Gegensatz zu uns bekamen wir extremst viel zu Essen. Wie sollte man das alles packen? Also stand ich auf und ging zu Adrien. Alle staunten.
,,Komm bitte mit." sagte ich zu ihm. Er stand auf. ,,Mit dem Stuhl."
Diesen trug er dann zu meinem Platz. Alle rückten ein wenig zusammen und widersprachen mir nicht. Schließlich bin ich ja die Prinzessin Ägyptens. Manchmal hat das echt Vorteile. Aber nur manchmal. Leider. Adrien setzte sich dann neben mich, nachdem er meinen Stuhl angeschoben hatte als ich mich hingesetzt hatte. Ich bestellte bei dem einem Diener noch einen Teller mit Essen. Nach 2 Minuten kam dieser wieder mit dem Teller und Besteck. Der Teller war vollbeladen mit Essen. Adrien schaute schüchtern darauf und dann auf mich, als der Diener den Teller vor Adrien hinlegte. Ich nickte Adrien zu und er fing an zu essen aber nicht hektisch sondern ganz behutsam. Alle waren in Gesprächen vertieft aber schauten immer wieder zu uns. Adrien und ich redeten zusammen als wäre er kein Sklave und ich keine Prinzessin sondern ganz normale Freunde. Aber Adrien hatte sein Versprechen gehalten. Er nannte mich nicht einmal M'Lady und duzte mich nicht. Irgendwie enttäuschte mich das. Marinette! Reiß dich zusammen. Nathaneal schaute immer zu uns. Ein wenig Eifersüchtig glaube ich. Plötzlich fing jemand an auf einer Flöte zu spielen. Ein eher langsames Lied. Die zwei frisch Verheirateten fingen an zu tanzen. Es war ein schöner Hochzeitstanz. Am Ende küssten sie sich. Wenn ich mal heirate will ich auch im Glück schweben. Wer weiß. Vielleicht verliebe ich mich ja in Nathaneal. Dann fingen auch andere an zu tanzen. Nathaneal saß da und sprach mit irgendwem. Man wie gerne würde ich auch tanzen.

Adriens Sicht:

Ich liebe sie! Das ist das was ich die ganze Zeit über denke. Sie ist perfekt. Absolut Perfekt. Ich liebe sie. Marinette ist fantastisch. Alya stupste mich an. Was wollte sie. Sie zeigte erst auf mich, dann auf Marinette und dann auf die Leute, die tanzen. Ich schüttelte den Kopf. Niemals. Sie war verlobt. Ich konnte das nicht tun. Aber sie sitzt auch ganz alleine da und schaut auf die Leute. Vielleicht sollte ich sie fragen. Ich stand auf und Marinette schaute mich fassungslos an. Ich kniete mich vor ihren Stuhl hin und blickte sie er erwartungsvoll an. Es war eindeutig keine Verneigung sondern eine Aufforderung.
,,Äh, Prinzessin Marinette. Wollen Sie mit mir tanzen?"
Alle schauten zu uns. Auch Nathaneal. Seine kalten Blicke töten mich gerade, glaube ich.
,,Klar, gerne."
Sie lächelte mich an. Ich liebe ihr lächeln. Ich liebe absolut alles an ihr. Also stand ich auf und half ihr hoch. Wir gingen auf die Tanzfläch und genau in dem Moment fing ein Harfenist an ein Romantisches Lied zu spielen. Ich zog Marinette schüchtern an der Hüfte zu mir. Sie legte ihre Arme um meinen Hals. Niemand tanzte mehr. Alle schauten uns an. Der Vollmond schien und leuchtete uns an. Aber der Harfenist machte unbeirrt mit seinen Stück weiter und so tanzten wir eng aneinander. Ich spürte Nathaneals eifersüchtige Blicke in meinem Nacken. Aber das störte mich nicht. Ich konzentrierte mich nur auf meine wunderschöne Göttin Marinette. Ich lächelte sie an. Und so tanzten wir in der Melodie der Harfe.

Brigittes Sicht:

Ohw wie süß die beiden aussehen! Nathaneal schaute Adrien eifersüchtig an. Aber konnte nichts tun. Die Prinzessin tanzte mit wem sie tanzen möchte. Ein junger Mann stellte sich neben mich.
,,Unfassbar. Eine Prinzessin und ein Sklave." murmelte er.
,,Also ich finde es schön. Man darf lieben wen man möchte. Außerdem ich bin Brigitte. Dienerin und Freundin der Prinzessin."
,,Ach ja wie unhöflich von mir. Ich bin Prinz Felix. Schön dich zu treffen Brigitte."
Ich schaute in Felix' grünen Augen und wusste sofort. Es ist Liebe auf den ersten Blick.

Adriens Sicht:

Das Lied war zu Ende. Es war wunderschön mit Marinette zu tanzen. Ich liebe sie. Ich glaube, dass kann ich noch 100 mal wiederholen und es wird sich nie was ändern. Ich wurde an die Schulter getippt. Es war Nathaneal. Er wollte nun mit Marinette tanzen. Also musste ich gehen. Ich war ja schließlich ein Sklave und er ein Prinz. Also setzte ich mich an meinen Platz. Alleine. Alya tanzte mit Nino und Marinettes Freundin Brigitte tanzte mit einem Unbekannten. Er sieht mir sehr ähnlich aber das interessierte mich nicht. Mich interessiert nur Marinette. Sie tanzten genauso wie wir vor einigen Augenblicken. Nathaneal zog sie sehr eng an sich. Ich könnte ihn auf der Stelle töten. Dann fast am ende des Liedes beugte er sich vor und wollte sie küssen. Ich sprang auf und lief zu ihm.

Marinette Sicht:

Wenn ich ehrlich bin, war es nicht annähernd so schön wie mit Adrien. Nathaneal tanzte zwar genauso aber es war nicht das gleiche. Trotzdem lächelte ich meinen Verlobten an. Er beugte sich vor. Er wird mich küssen wenn ich nichts unternehme. Aber will ich das überhaupt? Das wird eh meine Zukunft sein und außerdem kann ich damit Adrien zeigen, dass ich ihn nicht liebe und mir seine Anwesenheit nichts ausmacht. Also schloss ich die Augen und erwartete den Kuss. Aber er kam nicht. Stattdessen wurde Nathaneal irgendwie weggeschleudert. Ich machte meine Augen auf und merkte wie Nathaneal auf dem Boden lag und Adrien dauernt auf ihn einschlug.
Was.Ist.Hier.Los?!

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Das wars.
Ich hatte gedacht ich könnte ja mal Felix einbauen. Außerdem wird er noch eine Wichtige Rolle spielen.
Nungut
Bis dann

LG Merina 😘

Ladybug und Chat Noir im alten Ägypten (Abgeschlossen)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt