Teil 5

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Mein nächstes Angriffsziel vorerst war der Markt. Genau wie es Schwester Joy es erklärte stand er nur wenige hundert Meter vom Center entfernt. Die große Blaue Aufschrift über der Tür zeigte mir das ich mit meiner Vermutung richtig lag. Die Glastür schob sich automatisch auf, genau wie vorhin beim Pokémon-Center. Das Haus hatte bei weitem nicht die Größe wie die Märkte die ich noch aus anderen Städten kannte aber es genügte. Ich brauchte nicht viel und das würde es hier sicher geben. Ich begab mich direkt zur Kasse wo mich ein junger Mann in einer blauen Schürze ansprach. „Guten Tag, wie kann ich ihnen helfen?" mit einem freundlichen Lächeln brachte der Verkäufe in Erfahrung was ich bräuchte. Ich überlegte fix und sagte ihm meine Liste. „Ich brauche einige Pokébälle, Tränke für meine Pokémon, einen Schlafsack und einige langhaltbare Lebensmittel". Der Mann machte große Augen aber noch in seinem perplexen versicherte er mir das er alles da hätte. Er rannte schnell durch eine Tür hinter ihm auf der „nur für Mitarbeiter stand", wahrscheinlich das Lager. Ich lehnte mich ans Tressen, mein Blick richtete sich gen Decke. Was war eigentlich mein Plan? Natürlich die Arenaleiter besiegen und danach würde die Liga folgen aber sonst? Würde ich mich dann wieder zurück auf den Silberberg verziehen und dort meine Tage absitzen? So viele Fragen gingen mir durch den Kopf, doch ehe ich mich mit ihnen befassen konnte zock mich etwas an meinen Haaren. Pikachu war der Übeltäter der Verkäufer war nämlich zurückgekehrt. „So mein Herr, ich hab Ihnen hier alles mit gebracht was Sie wollten. Als Dreingabe zu Ihren Pokébällen bekommen Sie noch einen Premierball. Das macht dann 9000 Pokédoller". Ich drückte dem Mann einen 10000ner Schein in die Hand und schnappte mir mein Zeug. Ich wollte so schnell wie möglich.
In meiner Drehung meinte ich nur noch er können das Wechselgeld behalten.

Vor der Tür räumte ich meine Sachen alle in den Rucksack, der Schlafsack ist das einzige was ich nicht direkt einpacken konnte. So schnallte ich ihn wie üblich auf meinen Rucksack und warf das gesamte Gepäck auf meinen Rücken. Pikachu, das von meiner Schulter sprang als ich mir meinen Einkauf nahm, schaute mich verwirrt an. Das vertraute Gewicht auf meinen Schultern verdrängte die Zweifel bezüglich meines Weitermachens. Vorerst würde ich mir keine Gedanken drübermachen. Sowas stand mir einfach nicht und wenn ich verunsichert wäre hätte es bei Pikachu und Glumanda sicher dieselbe Auswirkung.

Bis zum Abend lief ich weiter, zum Nachmittag ließ ich schon Vertania City hinter mir und erreichte so früher als erwartet den großen Wald hinter der kleinen Stadt. Den Vertania-Wald, den letzten Stop bevor ich in Marmoria City eintraf. Die grünen und dicht stehenden Bäume umringten Pikachu und mich. Wir liefen einige Stunden herum aber kein Ausgang in Sicht. Auch wenn wir uns sicher sein konnten das es hier keine starke Pokémon gab, so wollte ich dennoch sichergehen und machte etwas früher Rast und errichtete mein Lager für die Nacht. Zusammen mit Glumanda machte ich ein Lagerfeuer mit dem Holz das Pikachu mir brachte.

Das Feuer prasselte vor sich hin, ich legte meinen Kopf in den Nacken und schaute in den Himmel. Es war wirklich gut das wir so früh rasteten den der Himmel hatte sich bereits in ein schönes Schwarz getaucht mit weißen Sternen gespickt. Der Mond stand zur Hälfte am Himmel, wahrscheinlich war es noch etwas hin bis zur Monatsmitte. Dieses Bild belustigte mich ein wenig, egal wo ich auch immer war, der Himmel sah immer gleich mit demselben Mond und denselben Sternen. Damit ich am nächsten Tag sicher fit wäre legte ich mich früh ins Bett, Pikachu lag wie gewohnt neben mit und Glumanda suchte Schutz in seinem Pokéball. Meine letzten Gedanken drehten sich um die Leiter und meine Pokémon.

Am Morgen weckte mich der Ruf Käfer-Pokémon aus der Umgebung. Ich streckte mich ein wenig und machte mich fertig für die weitere Reise. Das restliche Feuer schüttete ich mit Dreck zu, den Schlafsack verstaut und Pikachu wieder auf meiner Schulter. Die gute alte Routine meines alten Lebens hatte mich wieder eingeholt. Großen Schrittes durchschritt ich weiter durch den Wald, in stiller Hoffnung das mir ein wildes Pokémon über den Weg lief. Glumanda hatte bis jetzt erst einen Kampf gemacht und eine Arena stand bevor. Natürlich hatte ich nicht vor mit Glumanda eine Gesteins-Arena zu erledigen, doch ein wenig mehr Erfahrung schadete nie. Ein wenig Gedankenlos durchstreifte ich das hohe Gras und ehe ich mich versah bemerkte ich ein Rascheln rechts von mir. Ich näherte mich dem Geräusch. Die Ursache für die Geräusche war ein kleines Hornliu. Dieses Pokémon war die erste Stufe des Käfer-Pokémon Bibor mit dem ich als Kind schon so einige Erfahrung gemacht hätte. Das war perfekt für mein Training, ich zückte den einzigen Pokéball den ich momentan mit mir führte und warf ihn in die Luft. Das metallene Zischen durch drang die Luft und im nächsten Moment stand Glumanda schon vor dem kleinen Wurmähnlichen Pokémon.

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⏰ Letzte Aktualisierung: Apr 02, 2017 ⏰

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