*Samu*
Wie war ich glücklich, als mein Engel zugesagt hat, dass sie mit uns auf Tour kommt. Nicht nur das sie uns damit aus der Patsche hilft, nein somit ist sie die ganze Zeit bei mir. Heute soll sie ankommen, ich konnte die ganze Nacht kaum schlafen. Wir sind gerade beim Proben und es läuft ganz gut. Als ich Karina entdecke, wie sie mit Aki die Halle betritt, gibt es für mich kein Halten mehr. Ich springe von der Bühne und auf sie zu, vor lauter Freude wirble ich sie erst einmal in der Luft umher. Dann küsse ich sie leidenschaftlich, was alles in mir kribbeln lässt. Wie sehr habe ich ihre Nähe vermisst, da stören mich die Zuschauer, welche wir jetzt haben nicht. Ich küsse sie bis ich fast Sterne sehe und nach Atem ringen muss.
Leider müssen wir wieder weiter arbeiten, meine Blicke wandern öfters zu meinem Engel. Daher bin ich ein wenig unkonzentriert, was die Jungs und Aki eher amüsant finden, als das es sie ärgert. Trotzdem machen wir heute zeitig Feierabend, sie haben Erbarmen mit uns zwei Verliebten. Wir holen nur noch Karinas Koffer aus Akis Auto und bringen ihn in meinen neuen BMW. Sie bestaunt den Wagen und lacht dabei. Ich weiss genau was sie jetzt denkt, ich und meine BMWs. Auf der Fahrt nach Hause reden wir belanglosen Zeugs. Ihr geht es wohl gleich wie mir und muss sich ablenken, dass wir nicht hier im Wagen übereinander herfallen. Ich musste mich noch nie so aufs Fahren konzentrieren wie jetzt.
Endlich zu Hause nehme ich ihren Koffer und sie schliesst die Haustür auf. Kaum ist die Tür hinter uns geschlossen, lasse ich das Gepäck stehen und gehe zu meinem Engel. Leidenschaftlich küssen wir uns und gehen taumelnd Richtung zweiten Stock ins Schlafzimmer. Unterwegs streifen wir uns die Kleider vom Leib, im Zimmer angekommen stehen wir nackt voreinander, was mich fast schon kommen lässt. Ich fühle mich wie ein pubertierender Teenie, der nur von seinen Hormonen gesteuert wird. Karina zieht mich küssend zum Bett, mit einem leichten Stoss von ihr, lasse ich mich auf die Matratze fallen.
Sie krabbelt über mich, während sie mich mit Küssen bedeckt und lässt sich dann auf meine mehr als bereite Männlichkeit sinken, was uns beiden ein Stöhnen entlockt. Was für ein berauschendes Gefühl, meinen Engel nach so langer Zeit wieder so innig zu spüren. Sie bewegt sich schnell auf mir, bringt uns dem erlösenden Höhepunkt immer näher. Als sie laut stöhnend kommt und sich dabei eng um mich zieht, überrollt mich auch die überwältigende Welle der Lust. Schwer atmend sackt sie auf mir zusammen, legt ihren Kopf auf meine schweissnasse, sich schnell hebende und senkende Brust ab. Nur langsam beruhigen wir uns wieder, sie hebt ihren Kopf und ich sage „Willkommen in Helsinki mein Engel.“
Sie grinst mich an „Ich sollte wohl öfters hier her kommen, wenn ich jedes Mal so willkommen geheissen werde.“
Ich hauche ihr einen Kuss auf ihre wundervollen Lippen und ziehe sie enger zu mir. Nachdem wir die Nähe des Anderen genügend ausgekostet haben, gehen wir unter die Dusche. Da wir Nachholbedarf haben, ist nicht das letzte Mal, dass wir uns vergnügen. Nur die darauffolgenden Male sind nicht mehr so gierig und stürmisch, wir geniessen nur. Dementsprechend müde, erwachen wir am nächsten Morgen, nach einer sehr kurzen Nacht. Mein Engel schläft in meinen Armen, wie sehr ich diesen Anblick vermisst habe. Trotzdem müssen wir aufstehen, sonst kommen wir zu spät. Wir waren zu beschäftigt, den Wecker zu stellen, somit müssen wir uns beeilen.
Sanft wecke ich Karina mit Küssen, sie öffnet ihre strahlenden, aber noch müden Augen. Wir wünschen uns einen guten Morgen, sie schaut auf die Uhr und steht hastig auf. Mit einem Schmunzeln auf den Lippen, folge ich meiner nackten Freundin ins Bad. Nach einem kurzen Frühstück, machen wir uns pünktlich auf zur Halle. Es sind schon alle da, Karina geht zu Karri während ich zu den Jungs auf die Bühne gehe. Natürlich nicht ohne meinen Engel vorher nochmals ausgiebig zu küssen. Jetzt stehe ich zwischen vier Männern, die mich allesamt dämlich angrinsen. Sami kann es nicht lassen uns sagt grinsend „Ihr seid pünktlich, dass erstaunt mich sehr. Und dass du überhaupt noch laufen kannst. Für 40 bist du noch relativ fit.“
Für diese Bemerkung handelt er sich einen kumpelhaften Schlag ein, um uns rum wird laut gelacht. Ich sage nur „Du bist doch nur neidisch. Ja da zählt sich das viele Training vor der Tour aus, ich fühle mich fit wie ein Turnschuh. Müde wegen zu wenig Schlaf, aber fit. Lasst uns endlich loslegen Jungs.“
Lachend geht jeder auf seine Position und wir legen los. Heute bin ich wesentlich konzentrierter und wir kommen gut voran.
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You're an angel not asking who I'am
FanfictionSamu erblickt wundervolle grünbraune Augen, wird es das Schicksal gut mit ihm meinen und sie wieder sehen...