6.3 - mommy is back

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Am nächsten Morgen wurde ich schon um 8 Uhr morgens wach. Justin schlief noch neben mir auf dem Bett und schnarchte leise vor sich hin. Ich schmunzelte und fischte sein Handy aus seiner Hosentasche und schaltete es an. Ich lächelte als ich sah, dass sein Sperrbildschrim ein Foto von mir ist, wo ich nur in Unterwäsche auf dem Bett lag. Es war schon älter und damals haben Justin und ich eine Menge solcher Fotos von mir gemacht. Auch ich habe Bilder von ihm nur in Boxer auf dem Handy. Ich entsperrte das Handy und öffnete Shots. Ich drückte den Knopf um ein neues Foto zu schießen. Ich lächelte leicht in die Kamera und achtete darauf, dass Justin ebenfalls zu sehen war. Bevor ich es postete schrieb ich noch 'Sleepy Head xx' als Überschrift. Anschließend postete ich das Bild noch auf Instagram und auf Twitter. Danach schob ich das Handy wieder in seine Tasche und achtete darauf, dass er nicht wach wurde. Leider nutzte es gar nichts, denn im nächsten Moment wurde die Tür mit einem lauten Knall geöffnet und meine Mutter kam mit ihrem neuen Freund herein. Neben mir bewegte sich Justin und rieb sich die Augen. „Morgen Baby." murmelte er und drückte mir einen Kuss auf die Schläfe. „Hanna Braun! Was fällt dir eigentlich ein, uns nicht anzurufen uns noch nicht einmal eine SMS zu schreiben und kurz mal fallen zu lassen, dass du ein Baby bekommst und verlobt bist. Aber nein, wir dürfen es von deinem Vater erfahren, der uns auch nur angerufen hat, weil du im Krankenhaus bist." fing sie an zu kreischen, als sie ihre Tasche auf den Boden fallen ließ. „Ich wünsche dir auch einen schönen Morgen Mama." sagte ich mit ein wenig Sarkasmus in der Stimme. Jus legte mir einen Arm um die Schulter und zog mich näher an ihn heran. „Ich möchte eine Erklärung hören Fräulein! Ich möchte hören, wieso du nicht angerufen hast. Wieso musste Scott mich erst anrufen und mir sagen dass du im 5ten Monat schwanger bist und im Krankenhaus liegst? Wir hatten mal so ein gutes Verhältnis und von heute auf morgen brichst du den Kontakt ab und erzählst nicht, dass ich Großmutter werde. Also ich höre junge Dame" sie stand vor dem Bett, Arme verschränkt und tippte mit dem Fuß auf den Boden. Ich atmete tief durch und setzte mich ein wenig höher. „Willst du mich verarschen? Ich habe den Kontakt abgebrochen? Wer ist denn einfach abgehauen? Du oder ich? Genau, du hast Dad und mich wegen dem Trottel verlassen! Und dann frag dich nicht, wieso ich dir nicht Bescheid gesagt habe. Und jetzt geh einfach bitte. Ich will dich nicht sehen. Wollte es nicht und werde es auch nicht wollen." schnauzte ich sie an und blickte auf meinen Babybauch. Sie schnappte nach Luft. „als Erstes: Wag es dich noch einmal Tom als Volltrottel zu bezeichnen. Und zweitens: Ich bin deine Mutter und ich habe das Recht dazu dich zu sehen und deshalb bleibe ich hier." Jus legte seine Hand auf meine und kreiste mit seinem Daumen auf meiner Hand. „Ich glaube es ist wirklich gut, wenn Sie jetzt gehen, Misses Braun!" setzte sich Jus für mich ein, doch wie ich meine Mutter kannte würde sie nicht auf ihn hören. „Egal wie gern ich dich habe Justin, aber das ist eine Sache zwischen mir und meiner Tochter. Ich bitte dich, dass du mit Tom einmal vor die Tür gehst." Ich sah ihn an und hoffte, er würde mich nicht mit ihr alleine lassen, doch er stand vom Bett auf und folgte dem Trottel (Tom) auf den Flur hinaus. „Was ist nur aus dir geworden, Hanna? Ich erkenne dich gar nicht wieder." Ich schaute sie entsetzt an. Wenn sie nicht still ist, dann raste ich aus. „Als ich dich das letzte Mal gesehen habe warst du noch das liebe Mädchen, was nicht so unzuverlässig gehandelt hat und sich mit 18 hat schwängern lassen. Ich hätte wirklich mehr von dir erwartet. Ich hoffe du weißt, dass ich sehr enttäuscht von dir bin Hanna." Okay, jetzt reicht es. Ich schlug die Decke weg und stand auf. Ich löste mich von den zwei Nadeln, die in meinen Armen steckten und stellte mich vor meine Mutter, „Jetzt hörst du mir mal zu. Es ist jetzt eineinhalb Jahre her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben und das ist nicht meine Schuld. Zu deiner Information ich bin 19 und glaub mir es war nicht mein Wunsch schwanger zu werden, doch es ist nun mal so und ich liebe dieses Baby jetzt schon so sehr. Und wenn du enttäuscht von mir bist, dann ist das eben so, denn weißt du was? Ich bin mehr als enttäuscht von dir. DU hast mich verlassen. Mich und Dad. Für einen Typen, der 15 Jahre jünger ist als du! Eins weiß ich. Ich werde niemals so etwas egoistisches machen wie du! Ich werde mein Baby lieben und ich werde Justin auch immer lieben. Wir werden das Kind gemeinsam großziehen und du wirst es niemals zu sehen kriegen. Du wirst dich von heute an aus meinem, Justins, Dads und aus dem Leben meines Babys heraus halten. Wenn es nötig ist, dann werde ich auch eine Gerichtliche Anordnung besorgen, damit du dich von uns fernhälst. Ich will nicht, dass du das Leben meines Kindes genauso versaust, wie du es gemacht hast, als du uns verlassen hast!" schrie ich ihr ins Gesicht. Eigentlich wollte ich noch etwas sagen, doch dann öffnete sich wieder die Tür und ein Pfleger kam herein. Ich wollte ihn ansehen, doch dann durchzogen mich starke Schmerzen und ich krümmte mich während ich meinen Bauch fest hielt. „Oh Gott, Miss Braun! Sie müssen im Bett liegen bleiben und dürfen sich nicht aufregen! Komm ich helfe Ihnen." Er kam zu mir und half mir mich wieder ins Bett zu legen danach wendete er sich an meine Mutter. „Und Sie sollten jetzt wirklich gehen. Sie braucht Ruhe und Sie helfen ihr nicht dabei. Also, ich bitte Sie kein zweites Mal. Entweder Sie verlassen das Krankenhaus freiwillig oder Sie werden von der Security begleitet." sagte der Pfleger zu meiner Mutter und steckte mir die Nadeln wieder in meine Haut. Eigentlich wollte meine Mutter noch etwas sagen, doch sie unterbrach sich selbst. „Wir sprechen uns noch einmal Hanna." sagte sie, hob ihre Tasche von Boden auf und lief zur Tür. „Sie dürfen sich in den nächsten Wochen nicht mehr aufregen. Es ist wirklich nicht gut für Sie und Ihr Baby. Außerdem hilft es Ihnen nicht beim regenerieren. Ich sollte mich nicht einmischen, doch ich gebe Ihnen einen Tipp: Sie sollten sich erst einmal von dieser Frau fernhalten. Das ist das Beste für alle." sagte er bevor er ebenfalls aus meinem Zimmer verschwand.  


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Secret Identity - A JUSTIN BIEBER FANFICTIONWo Geschichten leben. Entdecke jetzt