Kapitel 160

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*Samu*

Unser Sohn hat uns heute einen ganz schönen Schrecken eingejagt, als er plötzlich verschwunden ist. Aber zum Glück ist alles glimpflich ausgegangen, jetzt wissen wir, was auf der Tour auf uns zukommen wird. Beim Konzert am Abend sind Karina und Leevi nicht mit dabei, das wär viel zu spät für den Kleinen. Unser Auftritt ist einfach der Hammer, ich geniesse es wieder auf der Bühne zu stehen, habe dieses Gefühl sehr vermisst. Der gelungene Tourstart wird natürlich gefeiert, ich trinke aber nicht so viel und als ich nach Hause kommen, schlafen meine beiden Süssen bereits friedlich. Ich lege mich zu meinem Engel, welche sich im Schlaf an mich kuschelt.

Einen Tag können wir noch in Ruhe geniessen, dann geht es bereits los zum Flughafen. Wir fliegen das erste Mal mit unserem Sohn, ich hoffe er fängt nicht an zu weinen. Mit neugierigen Augen betrachtet Leevi den Flughafen, als er die anderen erblickt, rennt er freudestrahlend zu ihnen hin und wird herzlich begrüsst, dann sind auch wir Eltern dran. Meine Bedenken waren unbegründet, während dem Flug wird er von den Flugbegleiterinnen sehr gut betreut, sie haben ihre helle Freude an unserem Kleinen und eine Stunde bevor wir landen schläft er sogar noch ein. Ich trage unseren noch müden Sohn zur Gepäckausgabe, die Jungs helfen uns mit unserem Gepäck, worüber wir sehr dankbar sind.

Die Tour verläuft sehr gut, wir spielen in ausverkauften Hallen. Leevi hat sich schnell an das Tourleben gewöhnt, klar ist es ein wenig anstrengender mit einem Kleinkind, aber zugleich finde ich es auch schöner. Meine geliebte Familie um mich zu haben, ist einfach nur wundervoll. Die Fans scheinen es auch endlich begriffen uns akzeptiert zu haben, dass ich verheiratet bin und eine Familie habe. Die Kommentare sind fast durchwegs positiv, was dieses Thema anbelangt. Die Tour geht leider viel zu schnell zu Ende und wir fliegen wieder zurück nach Hause.

Wir brauchen ein paar Tage, bis wir uns wieder eingelebt haben. Der normale Alltag hat uns wieder, worüber ich aber ehrlich gesagt nicht allzu abgeneigt bin. In Deutschland konnten wir kaum einen Schritt machen, ohne das wir erkannt wurden, hier in Helsinki haben wir ein wenig mehr Ruhe und Privatsphäre. Nun liege ich neben meinem friedlich schlafenden Engel im Bett. Meine Gedanken wandern zu den letzten Jahren zurück, wir mussten sehr vieles durchmachen. Auch wenn es noch so schlimm gewesen ist, es hat uns stärker gemacht und uns mehr zusammen geschweisst. Und das Schicksal hat uns das schönste Geschenk überhaupt gemacht, wir haben einen Sohn bekommen, den wir über alles lieben.

Ganz egal was die Zukunft für uns noch bereithält, gemeinsam werden wir es meistern. Aber ich denke die glücklichen Stunden werden überwiegen und wir werden sie in vollen Zügen geniessen.

-------------------------------------------------------Ende-------------------------------------------------------------------

So geht diese Story zu ende. Würde mich sehr freuen, wenn ihr ein paar Worte dalassen könnt, wie es euch gefallen hat oder auch nicht.

You're an angel not asking who I'amWo Geschichten leben. Entdecke jetzt