Von einer unruhigen Nacht und einer sehr langen Fahrt ~ Kapitel 2 ~

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In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen. Ich wälzte mich von einer Seite auf die andere. Und das immer wieder. Irgendwann um sechs Uhr gab ich es auf und setzte mich hin. Gähnend stehe ich auf und laufe in das Bad. Das grelle Licht schmerzte in den Augen und es dauere eine weile bis ich mich daran gewöhnt habe. Dann dusche ich schnell und schlüpfe in eine bequeme Hose und einen XXL Pullover,  der schlapp an mir runter hängt.

Zwei Stunden später sitze ich schon auf der rückbank vom Auto meiner Mutter. Mein blick war auf die Landschaft gerichtet, die an uns vorbei zog und streichele meinen Chinchilla, der sich auf meinem Schoß zu einer Kugel zusammen gerollt hatte, gedankenverloren.  Wir hatten noch eine lange Fahrt vor uns.

Toll. Wir haben erst eine Stunde hinter uns und schon stehen wir im Stau. Meine Mutter versuchte oft ein Gespräch mit mir anzufangen,  aber ich antworte so gut wie nicht oder meine nur "Mhm" und "Aha". Mein Chinchilla ist wieder wach und klettert auf meiner Schulter herum. Ich war in einem Zustand, in dem ich nur noch wenig mitbekomme und fast einschlafen könnte. Ich schnappe mir mein Haustier und stecke ihn wieder in denn Tragekorb. Dann ziehe ich die Beine an und versuche noch ein bisschen zu schlafen.

Ich werde von der liebevollen Stimme meiner Mutter geweckt. "Schatz, wir sind da!" Sie stand an der Tür neben meinem Platz. Ich murmle etwas davon, das ich weiter schlafen will und schnalle mich ab. Dann klettere ich langsam aus dem engen Auto und schaue auf das Haus vor mir. Es liegt schön in der Vorstadt von Köln. Es hatte sogar einen kleinen Garten. Ich schaue zu meiner Mutter auf und man sah denn stolz in ihren Augen.

Ich saß wieder im Auto, als die Möbelpacker die Möbel rein gebracht und aufgebaut haben. Meine Mutter beobachtete das alles mit kritischen Blicken. Ich verstehe das nicht, sie wird doch eh wieder alles umräumen. Die Männer waren schnell Fertig und ich konnte mir endlich das Haus von innen ansehen. Es war groß, war das einzige was mir darauf einfiel.

Ich räumte mein Haustier in das Nebenzimmer, wo es ab jetzt leben würde und verkroch mich dann schnell in meinem Zimmer. Ich lege mich aufs Bett und rollte mich zu einer Kugel zusammen. Dann ließ ich die Tränen freien Lauf.

Und wie gefällt euch das neue Kapitel? Gute Nacht Menschen! ☆

Rotpilz? ~ FanFiction ~Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt