Wir hatten nicht darüber gesprochen.
Ich wusste nicht, ob Mark jetzt mein Freund war oder nicht.
Aber ich wusste, dass da was zwischen mir und Mark war.
Wenn wir wussten, dass andere Leute in der Nähe waren, verhielten wir uns wie immer. Aber wenn niemand da war, nahm er oft meine Hand oder wir küssten uns ab und an. Nicht oft.
Wir waren noch zurückhaltend. Wir hatten beide Angst, einen Schritt zu weit zu gehen. Wir wollten den anderen nicht zu nah kommen, da wir beide noch nie eine Beziehung gehabt hatten.
Xiumin meinte, er fände es für ungewöhnlich, dass Jungs so zurückhaltend sind, aber bei Mark konnte er es sich vorstellen. Er war schon immer ein schüchterner Junge gewesen.
Ich vermutete das auch, aber ich nahm auch an, dass er einfach so war, weil er Angst hatte, mir zu nah zu treten. Er wusste, wie viel Angst ich vor Beziehung hatte, deshalb hielt er sich zurück.
Aber... Normalerweise hätte ich ja gesagt, jemand sollte sich fern halten, den anderen Jungs kam ich auch nie zu nah und anders rum genauso.
Aber bei Mark... da wünschte ich mir, er würde einen Schritt näher kommen.
Es klang Besitzerergreifend, aber ich wollte, dass Mark mich öfter küsste, öfter umarmte, öfter meine Hand hielt. Ich wollte von ihm geliebt werden. Und das richtig.
So wie meine Mutter meinen Vater geliebt hatte.
So wie mein Vater meine Mutter geliebt hatte.
Immer hin waren einer ihrer letzten Worte: Jetzt kann ich ihn wiedersehen.
Es brach mir das Herz. Meine Mutter war zu jung, um die Liebe ihres Lebens zu verlieren.
Sie war gerade mal 21 gewesen.
Ja, meine Mutter war jung.
Wenn ich nur die Geschichte kannte, weswegen sie keinen Kontakt zu ihrer Mutter hatte und so früh von zu Hause gegangen ist...
Aber niemand konnte sie mir mehr erzählen.
Denn alle, die diese Geschichte kannten, waren nicht bei mir.
-
Ich würde bald debütieren, deswegen feierten die Jungs mit mir und wir gingen alle zusammen essen.
Am nächsten Tag unternahm ich was mit Mark.
Wir waren im Aquarium gewesen und während er mich nach Hause brachte, hielt er meine Hand.
Das machte mich glücklich. Ich wollte nie wieder loslassen. Aber in einer viertel Stunde würden wir bei mir zu Hause sein und er würde nach Hause gehen und ich würde wieder wach liegen und an ihn denken und Ihn vermissen.
Ich war hoffnungslos.
Während wir redeten und lachten und glücklichen waren, tauchte sie plötzlich aus.
Koeun stand vor uns.
Um 9 Uhr Abends. In einem Park in Seoul.
Und sie starrte auf unsere Hände.
Ich wollte loslassen, doch Mark hielt meine Hand immer noch fest.
Panisch sah ich ihn an. Er wusste, wieso Koeun mich verprügelt hatte. Er wusste, es war seine Schuld.
"Prinzessin," sagte Koeun kalt und starrte mir in die Augen.

DU LIEST GERADE
I didn't want to become an idol. // Mark Lee x OC
FanfictionSeohyun ist 10 Jahre alt, als ihre Mutter an Krebs verstarb und sie deshalb nach Korea, zu einem weit entfernten Verwandten geschickt wird. Doch dieser Verwandte stellte sich als der Lee Soo Man heraus. Ohne irgendwem vertrauen zu wollen, muss sie...