Wird demnächst überarbeitet und alternatives Ende ist auf meinem Kanal verfügbar.
2017 geschrieben:
Kapitelanzahl: 48
Es handelt sich um eine Geschichte, aus Drama/Romantik/New-Young Adult
Diese Geschichte ist fiktion, und spiegelt nicht das echte...
In dem Moment, als ich das „Wie" aussprach, musste ich mich übergeben und lief zum WC. Danach wusste ich gar nichts mehr! OH JE!
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„Babe, aufwachen! Hey, Nina." Jemand strich mir über den Kopf. „Mhh, auahhh, mein Kopf!" Als ich aufblickte, bemerkte ich, dass ich in Michaels Zimmer war. Ich hatte noch mein rotes Kleid von gestern an. „Igggitt", anscheinend hatte ich beim Erbrechen die Schüssel verfehlt. Michael saß am Bettrand, schaute mich an und grinste schadenfroh. „Lach nicht so doof, mein Schädel platzt gleich!" Er schüttelte den Kopf und hielt mir eine Flasche Wasser und Kopfschmerztabletten hin. Immer wieder schüttelte er den Kopf und hob seine Augenbrauen, anscheinend genervt von meinem Jammern. „Hey, wenn du ein Problem hast, kannst du gerne gehen und machen, was du sonst immer machst!" sagte ich zu ihm mit etwas erhobener Stimme. Er sah mich an und sagte kichernd: „Wer nicht trinken kann, sollte es vielleicht lieber lassen." „Eh, Michael, nerv mich bitte jetzt nicht, okay? Mir geht's beschissen! Hätte bestimmt nicht so viel getrunken, wenn du da gewesen wärst." Er zog seinen Kopf zurück und erwiderte: „Komm mal runter, okay?" „Ich bin schon unten, du nervst gerade mit deinem Moralgelaber!" Er stand auf und ging aus dem Zimmer. Als die Tür zufiel, vergrub ich meinen Kopf im Kissen und schrie laut auf: „Ahhhhhhhhhh, scheiß Tequila!"
Ich konnte nicht aufstehen, hatte einen Kater und mein Kopf war wie mit Sprengstoff beladen. Ich hatte das Gefühl, dass er explodiert, wenn ich ihn zu sehr bewegte! Ich hoffte, dass es nach dem Duschen vielleicht besser wird. Denn so konnte ich heute keineswegs arbeiten. Wir waren in Ulm, und heute spielten sie die Show in der Ratiopharm Arena. Schon als ich das Wort „Ratiopharm" hörte, brummte mein Schädel wieder! Ich richtete mich langsam auf, setzte mich ein paar Minuten am Bettrand hin, vergrub mein Gesicht in meinen Händen und stützte mich an meinen Knien ab. Dieses Kleid stank nach Penner. Jetzt musste ich ja erstmal runter und dann hinten wieder hoch. Ich hoffte, ich treffe niemanden, aber das war wohl nicht möglich. Schon als ich die Tür öffnete, stand Anis vor mir. „Oh, guten Morgen! Wie geht es unserer Stripteasetänzerin?" Er kicherte. „Waas? Ach egal, mir geht's beschissen." Anis hob genauso wie Michael vorher die Augenbrauen und schüttelte den Kopf. Mich regte das jetzt gerade voll auf. Aber vor Anis musste ich mich zurückhalten und sagte kein Wort. Ich stieg mit Mühe und Not die Treppen nach unten. „Oh nein, alle saßen dort im Essbereich." Ich ging schnell vorbei, sagte nur „Morgen" und begab mich ans Treppengeländer. Michael schaute mich an und wieder sein blödes Kopfschütteln. Ich stöhnte laut auf: „Ahh, blöder Mann!"
Oben angekommen fiel ich erstmal wieder aufs Bett. Dort lag ich 10 Minuten. Dann begab ich mich mit meinem ganzen Kram in die Dusche. Ich hörte die Jungs unten laut lachen und brüllen. Ein oder zweimal musste ich auch leicht grinsen, als ich den einen oder anderen ihrer blöden Witze hörte. Die Dusche hatte mir nicht sonderlich geholfen, aber ich fühlte mich wenigstens nicht mehr wie ein Penner. Nun atmete ich durch und sagte zu mir selbst: „Jetzt komm schon, Nina, bist doch selber schuld. Keiner hat dich gezwungen, so viel zu saufen, und vor allem trägt Michael keine Schuld." Ich ging runter, und schon an der dritten Stufe von unten sah ich Michael direkt in die Augen. Er hob seinen Kopf in den Nacken, und ich lächelte etwas peinlich berührt. Er stand auf, nahm eine Tasse und schüttete Milch ein. Man sagt ja, Milch hilft! Ich setzte mich an die Seitenbank, etwas entfernt von den Jungs. Er brachte mir die Tasse und eine Flasche Milch, stellte sie vor mich und fragte ganz leise: „Geht's dir schon etwas besser?"