Skye
Milo und ich standen in einer langen Schlange an, um in den Club reinzukommen. Die Schlange vor uns wurde immer kürzer und hinter uns immer länger. Draußen herrschte eine angenehme Wärme und ich war so froh, dass Sommer war. Man konnte freizügig herumlaufen, baden gehen, draußen bis spät Abends sitzen und reden. Es war toll und ich freute mich bereits auf die Ferien, welche bald anstanden und ich dann zur Abschlussklasse gehörte.
Zuhause hatte ich Milo Sachen von Rafael gegeben, obwohl er in seinem Anzug mehr, als heiß aussah und ich diesen Anblick gerne weiter angesehen hätte. Ich hatte ihm eine schwarze Hose geliehen mit einem lockeren T-shirt und Vans von meinem Bruder. Eine Jacke brauchte er seiner Meinung nach nicht, also bekam er auch keine. Als wir dann endlich dran waren und der Securityguard nach unseren Ausweisen fragte zeigten wir diese. Nebeneinander gingen wir hinein und ich musste anfangen mit grinsen bei dem Anblick, wie jeder ausgelassen feierte und seine Sorgen vergaß.
Ohne Vorwahrnung umfasste Milo meine Hand, zog mich dann zur Bar und fragte: "Willst du was trinken?"
"Nein, danke, nachher vielleicht.", schrie ich über die laute, dröhnende Musik.
Ich wusste nicht was, aber er bestellte sich etwas und nur kurze Zeit später wurde sein Getränk serviert. Er nahm einen großen Schluck und nickte mir dann zu. Ein Lächeln bildete sich auf meinen Lippen und ich betrachtete ihn beim Trinken. Heiß und sexy.
Dann sah ich mich um und bemerkte, dass eine Sitzganitur frei war. Ich stöckelte ohne bescheid zu sagen hinüber und belegte die Couch. Milo kam mir anscheinend hinter her und setzte sich neben mich. Er ließ seinen Blick durch die Menge schweifen und seine Augen blitzten auf, warum auch immer."Entschuldige mich kurz, aber ich muss für eine Sekunde weg. Mach dir keine Sorgen, ich komme gleich wieder.", ich nickte nur zu stimmend und dann war er auch schon weg.
So sehr ich mich auch versuchte zu konzentrieren oder abzulenken, es klappte einfach nicht nachdem, was vorhin war. Es hatte sich anders angefühlt, als wenn mir jemand so etwas sonst sagte. Es löste eine kleine Explosion in mir aus und mein Unterleib kribbelte seit diesem Moment an. Milo war weg und genau jetzt hatte ich das Verlangen nach ihm und seiner Nähe. Mit zusammengekniffenen Augen suchte ich ihn in der Menge und tatsächlich fand ich ihn. Mit einem Mädchen.
Anscheinend spürte er meine Blicke, welche auf ihm lagen und wandte seinen Kopf zu mir. Er grinste mich nur an und flüsterte dann dem unbekannten Mädchen etwas ins Ohr. In meinem Unterleib zog sich etwas zusammen und es fühlte sich nicht wirklich gut an. In mir stieg leichte Eifersucht auf und ich legte nur ein zuckersüßes Lächeln auf die Lippen, um ihm es nicht zu zeigen.
Sein Ernst, dass er mich etwa eifersüchtig machen wollte? Wenn ja, dann hatte es geklappt!"Eyy, was macht denn so eine Schönheit, wie du, hier alleine ohne einen Jungen?", schrie ein braunhaariger Junge über die laute Musik zu mir und nahm dann neben mir Platz.
Ich zuckte nur mit den Achseln und dann spürte ich seine Hand an meiner Wange. Okay. Es fühlte sich komplett anders an, als bei Milo und das Gefühl machte mich irgendwie etwas traurig. Vielleicht sollte ich auf das Spiel eingehen und härtere Geschütze auffahren. Ich meine was Milo konnte, konnte ich schon lange - und besser.
"Vielleicht, weil der Junge, der gerade noch hier saß sich zu einem anderen Mädchen verkrümmelt hat?", flüsterte ich und setzte mich näher an ihn ran.
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Ain't nobody takin my baby
Teen Fiction!!Mein 12-Jähriges Ich hat dieses Buch geschrieben und ist der komplette Müll, ALSO LESEN AUF EIGENE GEFAHR!! Skye. Milo. Das Schicksal zweier unterschiedlicher Menschen mit den verschiedensten Persönlichkeiten und Vergangenheiten, bringt diese zusa...