Kapitel 13

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Nach einigen Minuten löste er sich wieder von mir und legte seine Stirn gegen meine. Die Stelle brannte jetzt etwas, aber ich versuchte das zu ignorieren. Ich versuchte mich aus seinem Griff zu lösen doch noch immer hielt er mich fest. "War doch gar nicht so schlimm", murmelte er. Ich funkelte ihn wütend an, doch anstatt mich endlich loszulassen küsste er mich. Er presste seine Lippen auf meine und versuchte meinen Mund zu öffnen. Leider gelang es ihn auch, da ich noch unter Schock stand. Als er seine Zunge in meinen Mund schob, erwachte ich aus meiner starre. Da er mich immernoch festhielt, hatte ich nur eine Option. Ich biss ihm in die Zunge. Er keuchte kurz auf und ließ mich dann los. Ich flüchtete aus der Kabine, aus dem partyraum aus dem Haus. Ich lief ohne ein genaues Ziel durch die Gegend. Ich war verwirrt.. fühlte mich seltsam beschmutzt.. aber ich fühlte mich auch etwas.. glücklich?! Meine Lippen kribbelten,  genau wie mein hals. Ich war wie benebelt.. wegen ihm. Er war aber betrunken und diese festellung betrübte mich... Er meinte, ich sei gerade mal zum Liebe machen gut. James konnte fast jede haben, also wie groß war die Wahrscheinlichkeit, dass er es ernste mit mir meinte. Nicht sonderlich hoch. Er spielte von Anfang an nur mit mir... ich war nur ein dummes, ersetzbares Spielzeug. Traurig machte ich mich auf dem Weg nach Hause. 

Leas Eltern waren Freunde besuchen und Lea schlief oben noch ihren Rausch aus. Ich war auf mich alleine gestellt.  So gegen 16 Uhr kam dann auch Lea runter. Mit schlechter Laune kam sie runter um sich einer Asperin zu holen. Danach setzte sie sich zu mir in die Küche und starrte mich dumm an. "Ist das'n Knutschfleck?", fragte sie. "Sieht wohl so aus", seufzte ich. "Von?" "Also sicherlich nicht von dir." "Boah altah, hätte ich mir denken können." "Mein Gott habt ihr echt so viel getrunken? Der ist von James. Das war doch seine scheiss Pflichtaufgabe.", murrte ich. "Echt jetzt?" , Echt jetzt." "Ohne Scheiss?" "Ohne scheiss." "Lol. Kann mich zwar nicht dran erinnern,  muss aber witzig gewesen sein", grinste sie. "War es aber nicht. Ok?", sagte ich gereizt. Die haben mir ja die ganze scheisse erst eingebrockt. Es klingelte und Lea stand auf. "Jaja schon klar", sagte sie undnlief zu Tür. Kurz darauf kam sie mit James und Noah im schlepptau an. "Na habt ihr auch n Kater?", fragte ich ungerührt, jedoch ohne James anzusehen. "Ja.. boah mein Kopf brummt..", seufzte Noah. Ich stand auf und meinte, dass ich ihnen eine asperin hole. Als ich das Bad verlassen hatte,  stand James vor mir und drückte mich gegen die Wand. "Ist das.. ein KNUTSCHFLECK?" "Das ist ein knutschfleck? - oh ich dachte das hatte ich schon immer. Natürlich ist das ein knutschfleck!" "Von wem?", knurrte er. "Geht dich ein scheiss an!", murrte ich. Er hatte es vergessen und das.. verletzte mich. "VON WEM?", brüllte er. Lea und Noah kamen sofort in den Flur um zu sehen was los ist. "Von wem ist der knutschfleck?", fragte er Lea, doch sie zuckte nur die Schultern. War er tatsächlich auf sich eifersüchtig? Ich werde das männliche Geschlecht wohl nie verstehen... Ich riss mich los und schmiss die asperin auf den Boden. "Geht dich nichts an verdammt!", rief ich. "Stimmt. Was geht mich eine dreckige kleine Hure an." "Halts maul James.", rief Lea jetzt dazwischen. "Verdammt James das geht jetzt langsam echt zu weit.", meinte auch Noah. Ungläubig starrte ich ihn an. "Soll ich dir mal was sagen Kat? - Lea wollte das ich mit dir Zeit verbringe. Daher das mit dem Heide Park. Du solltest Mut haben mit Jungen zu reden. Aber anscheinend hast du uns allen nur was vorgespielt. Du bist lachhaft Kat!", sagte er. Ich lief zum Ende des Flurs,  nahm meine chucks und verließ das Haus, ohne mir die mühe zu machen sie anzuziehen. Ich war wütend und enttäuscht. Ich wusste warum ich ihn nie leiden konnte... jetzt hatte er es bewiesen.

The best friend of my best friend...Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt