BIEP. BIEP. BIEP. BIEP...
Mit einem lauten Stöhnen schlug Valerie auf ihren Wecker. Sie hatte ihn vergessen auszuschalten, denn sie hatte heute mal frei. Da sie jetzt eh wach war, konnte Val eh aufstehen. Jammernd stieg Val also aus ihrem Bett und machte sich auf den Weg in ihr Wohnzimmer. Dort schaltete sie ihren Fernseher an und suchte sich etwas zu essen aus ihrer Küche. Mit ihrem Frühstück machte Valerie es sich auf ihrer Couch gemütlich. Ohne einen Plan, was Val heute überhaupt machen würde, entschied sie sich duschen zu gehen. Das heiße Wasser, welches auf ihren Körper prasselte, ließ Val vollkommen entspannen. Nach einer Stunde war sie dann komplett fertig mit allem und ging in ihr Zimmer. Dort fiel ihr etwas auf ihrem Tisch auf. Ihr Terminplaner. Dieser lag offen auf dem Tisch, obwohl Val ihn ihrer Meinung nach gestern Abend zugeklappt hat.Ihre Verwirrung wurde unterbrochen, als es plötzlich an der Tür klingelte. Schnell lief Valerie barfuß zur Tür. Hinter dieser Tür stand eine Person, mit der sie auf gar keinen Fall gerechnet hätte. "Sebastian?", fragte Val verwundert und erfreut zu gleich. Mit einem Lächeln begrüßte Sebastian sie, bevor er sie dann kurz umarmte. Immernoch verwundert, ließ Valerie Seb in ihre Wohnung. "Woher wusstest du eigentlich, dass ich nicht in der Bar bin?", sprach Val, während sie Sebastian in ihr Wohnzimmer begleitete. "Du hattest es mir gestern gesagt", sagte Sebastian und vermied Augenkontakt. Bevor Val überhaupt was sagen konnte, stand Sebastian direkt vor ihr. "Hast du vielleicht eine Vase?", grinste dieser und hielt Valerie eine Rose entgegen, welche er die ganze Zeit hinter seinem Rücken versteckte. In Val's Gesicht bildete sich ein Lächeln, nachdem sie dankend die Rose nahm und in eine kleine Vase mit Wasser stellte.
"Hättest du Lust mit mir den Tag zu verbringen? Ich habe eine Überraschung". Valerie kam zu Seb zurück und sah ihn überrascht an. "Seb, ich brauche keine Überraschung. Ich bin schon glücklich und überrascht, dich zu sehen", flüsterte Val zufrieden genug und strich über Sebastian's Wange. Dieser nahm ihre Hand in seine. "Heißt das Ja?", fragte er nochmal nach und drückte kurz ihre Hand. Valerie konnte nicht anders als lachen. "Ja!". Aufgrund ihrer Antwort umarmte Sebastian Valerie sofort. Val verschwand also in ihrem Zimmer um sich vernünftige Klamotten anzuziehen und ging dann mit Sebastian aus ihrer Wohnung.
Ein Gentlemen wie er doch war, hielt er ihr seine Autotür auf, damit Valerie einsteigen konnte. Direkt als Sebastian dann den Motor startete, stürzte sich Val auf das Radio und schaltete irgendwelche Lieder an. Während der ganzen Autofahrt lang drehte sich Valerie zu Sebastian und beobachtete ihn. Seine blauen Augen, die wie ein unendlicher Ozean sind, in dem man sich verliert. Seine Haselnussbraunen Haare mit den leichten Locken, die so sanft und flauschig aussehen. Sein Lächeln, welches einem auch ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Seine rosigen Lippen, die man am liebsten... "Wie lange willst du mich noch anstarren", unterbrach Sebastian ihre Gedankengänge. Er grinste zwar, aber ließ seinen Blick weiterhin auf der Straße.
"Ich kann einfach nicht verstehen, wieso du keine Freundin hast", beschwerte sich Val und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich hab dich, das ist anstrengend genug", lachte Seb kurz und sah zu ihr. Entsetzt sah Valerie ihn an und verpasste ihrem Freund einen kleinen Schlag gegen den Arm, bevor sie selber lachen musste. Nach weiteren Minuten hielten sie auf einem Parkplatz im Zentrum der Stadt. Die Beiden waren umgeben von den verschiedensten Geschäften. Mit Val hinter sich, ging Sebastian in einen Kleider-Laden. Dort zog er sie direkt in die Abteilung mit den Abendkleidern. Val's Augen fingen an wie Sterne zu leuchten. Die Kleider waren wunderschöner, als sie es sich je hätte träumen können. "Na los probier welche an", forderte Sebastian sie auf. Valerie griff sich die ersten 4 Kleider, welche ihr sofort ins Auge fielen.
Gemeinsam gingen sie dann zu den Umkleiden und Sebastian wartete vor diesen, während Valerie sich umzog. Als erstes kam Valerie mit einem schwarzen Kleid raus. Dieses war lang und hatte dünne Ärmel. Der Stoff des Rocks wurde nach unten hin immer dünner. "Wenn wir alleine wären, dann ja. Aber andere Leute sollen dich nicht in so einem Outfit sehen, Süße", zwinkerte Sebastian ihr zu. Valerie rollte mit den Augen unr ging zurück in die Umkleide. Danach zog sie ein weiß-rosanes Kleid an. Dieses war ebenfalls etwas länger und hatte einen Gürtel aus kleinen Steinchen. "Du siehst aus wie eine Prinzessin. Ich kenne dich aber gut genug um zu wissen, dass du nicht auf solche Girly-Sachen stehst, eure Hoheit. Daraufhin fing Valerie an zu lachen und schüttelte nur den Kopf. Das dritte Kleid war ein minzblaues Kleid, welches jedoch etwas kürzer war als die Anderen und an den Seiten aufgeschnitten war, sodass man die Beine sah. "Damn it, Girl", staunte Sebastian und ging zu ihr. Seine Hand glitt ihr Bein entlang, bis ihre Hand in stoppte. "Nein, nein. Das kostet Geld", zwinkerte Val und verschwand wieder. Zu Letzt zog Valerie ein dunkelblaues Kleid an. Es war auch etwas kürzer und war in Ober- und Unterteil aufgeteilt, weswegen man ein wenig ihren Bauch sah. "Hallo Notruf? Hier steht die Göttin der Schönheit vor mir und verpasst mir einen Herzinfarkt", sagte Sebastian theatralisch und brachte Valerie erneut zum Lachen.
Nachdem sie dann alle Kleider anprobiert hatte und diese Sebastian zeigte, wollte sie das letzte ausziehen, hatte jedoch Probleme mit dem Reißverschluss. "Seb? Kannst du kurz helfen?", flüsterte Valerie etwas hilflos. Verwirrt ging Sebastian in die Umkleide rein und erkannte das Problem sofort. Er rollte mit den Augen und zog den Reißverschluss an ihrem Kleid dann vorsichtig runter. Als seine kalten Finger ihre Haut berührten, bekam Val Gänsehaut. Automatisch fielen dann die Träger von ihrem Kleid von ihren Schultern. Sebastian sah Val tief in die Augen, bevor er dann lächelte und schnell aus der Umkleide lief.
Nur wenige Sekunden später kam er dann wieder und drückte Valerie noch ein fünftes Kleid in die Hand. Val stockte der Atem, als sie dieses Kleid anzog. Immernoch geschockt, ging Valerie aus der Umkleide und präsentierte sich Sebastian. Ihm stockte ebenfalls der Atem. "Perfekt", hauchte Seb in Trance. Es war ein weinrotes Kleid mit freiem Rücken. Es ging Val knapp über die Knie und hatte dünneren Stoff als Rock, wodurch man ihre Beine ein wenig durchsehen konnte. "Ich kann mir das aber nicht leisten", nuschelte Valerie ein wenig deprimiert. "Aber ich". Sofort fiel Valerie Sebastian um den Hals und bedankte sich so um die 100 Mal bei ihm. Als sie dann das Kleid kauften, fuhren sie zurück zu Valerie's Wohnung.
"Wie wäre es mit Dinner heute abend? Ich kenne da ein echt gutes Restaurant. Ich bezahle", fragte Seb, während sie Val's Wohnung betraten. "Sebastian! Ich will nicht, dass du so viel Geld für mich ausgibst und...", bevor Valerie ihren Satz beenden konnte, legte Sebastian seinen Finger über ihren Mund. Da Val wusste, dass sie ihm eh nicht widersprechen konnte, nickte sie. "Du hast eine Stunde Zeit", zwinkerte Sebastian ihr zu. Valerie verschwand sofort in ihr Zimmer und machte wich dann fertig. So bald sie angezogen war in ihrem neuen Kleid, tapste sie in ihr Badezimmer. Dort schminkte sie sich ein wenig. Ein bisschen Mascara hier und ein bisschen weinroten Lippenstift dort. Dann ging es zu den Haaren. Val steckte sich ein paar Haarsträhnen nach hinten und lockte ihre Spitzen ein wenig.
Als sie aus ihrem Badezimmer raus kam, fiel Sebastian die Kinnlade runter. Die schwarzen Highheels die sie trug, ließen ihre Beine noch dünner wirken. Alles in Einem. Sie sah wunderschön aus. Was Valerie aber auch auffiel, Sebastian hatte sich auch umgezogen. Er trug einen schwarzen Anzug. "Du bist wunderschön", hauchte Sebastian immer noch beeindruckt. "Du siehst auch gut aus", gab Val zurück und biss sich in die Unterlippe. Sebastian ging zu Valerie rüber und drückte ihr einen sanften Kuss auf die Wange. Er lehnte seine Stirn gegen ihre und beide von ihnen schlossen ihre Augen, um den Moment zu genießen. Vorsichtig nahm Valerie seine Hand und verkreuzte ihre Finger mit ihnen. Es war wie als wenn die Zeit stehen geblieben wäre, als sie so standen...
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Ein bisschen Romantik muss sein😂
Hoffe es ist nicht zu übertrieben
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"• Ƈσℓ∂ Ɓℓσσ∂ •" [PAUSIERT]
Fanfiction》ꜱᴇʙᴀꜱᴛɪᴀɴ ꜱᴛᴀɴ《 "Ich will dich doch nur beschützen!" Seine kühle Hand griff nach ihrer Taille Seine Lippen schon rot vom zu vielen Draufbeißen Seine haselnussbraunen Haare hingen ganz durcheinander in seinem Gesicht Sein Brustkorb hob sich und legt...