ein USB-Stick (6)

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Nur einen Tag nach dem Bomben-Vorfall, kam es zu einer weiteren Entführung mit schließlichem Anruf und Bombendrohung, wobei ihnen diesmal ein Rätsel gestellt wurde, das sie vor Ende eines vorgebenen Countdowns lösen mussten. Nach 2 weiteren Bombendrohung und Rätseln, wobei eine Bombe tatsächlich explodierte, stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mastermind hinter alldem um den, Sherlock bereits flüchtig bekannten, Moriarty handelt, der Sherlock seit seinem erstmaligen Erwähnen bei einem Fall, den John auf seinem Block mit 'eine Studie in pink' betitelte, im Visier hat und seine verbrecherischen Taten als Spiel mit dem mittlerweile recht bekannten Consulting Detektiv betrachtet.

Die ganze Zeit über hatte Sherlock, wenn er eines dieser gestellten Rätseln gelöst hatte, seine Antwort auf seinem Block veröffentlicht, seit dem letzten Bomben-Vorfall mit einem Kind, das Sherlock in letzter Sekunde retten konnte, hatte Sherlock nichts mehr auf seinem Block hochgeladen.

Du sitzt auf deiner Couch, eine weiche Decke um dich geschlungen, du hörst, wie jemand die Wohnung deiner Nachbarn verlässt...du denkst dir nicht viel dabei, als du Gedanken versunken auf den grellen Monitor deines Laptops starrst, plötzlich ploppt eine Benachrichtigung auf 'Shelock Holmes hat etwas auf seinem Block veröffentlicht', verwundert clickst du auf die Benachrichtigung und findest dich sogleich auf dem Block des Consulting Detektivs wieder.

Vor wenigen Sekunden hatte Sherlock eine Nachricht veröffentlicht:

'Bruce Partington Pläne gefunden. Bitte abholen.'

Was zur Hölle hatte das zu bedeuten.
Vielleicht war Sherlock ja in seiner Wohnung, du beschließt, deinem dunkelbraun gelockten Nachbarn einen spontanen Besuch abzustatten.

Du verlässt gerade deine Wohnung und stehst noch im Türrahmen, als sich die Tür deiner Nachbarn öffnet und ein entspannt wirkender Sherlock sie eilig verlässt. ,,Was zur Hölle glaubst du, was du da gerade machst?", Du verschränkt die Arme und siehst Sherlock streng an.
Langsam dreht er sich zu dir um, er wirkt entspannt, trotzdem bemerkst du einen Hauch von Überraschung, in seinen, im Dämmerlicht schimmernden, wunderschönen Augen. ,,(V/N), ich versichere dir, dass ich weiß was ich tue...du musst dir keine Sorgen machen..."
Du wirst ihm einen 'ist das dein verdammter Ernst'-blick zu: ,,ich muss mir keine Sorgen machen!? Sherlock...du willst dich gerade ALLEINE und unbewaffnet mit dem gefährlichsten Mann Englands treffen!" Nach einigem kurzen Blick Austausch merkt Sherlock offenbar, dass er keine Chance hat, dich zu überzeugen und macht kurzerhand kehrt und zieht dich am Ärmel mit in seine Wohnung.
Als ihm seine Aktion bewusst wird, lässt er dich sofort los, auf seinen Wangen bildet sich ein pinker Schimmer, daraufhin verschwindet er in der Küche und lässt deine einwenig perplexe Form im Wohnzimmer zurück. ,,Tee?", hörst du Sherlock's Stimme freundlich aus der Küche...

einwenig zu freundlich...

,,Sherlock, ich bin nicht hier um Tee zu trinken", du verdrehst die Augen.
,,Wenn du meinst, (V/N)", Wenige Minuten später kommt Sherlock mit einem Tablet mit zwei Tassen Tee und einwenig Gepäck zurück ins Wohnzimmer. ,,Setz dich, (V/N), dann können das weitere Vorgehen ganz in Ruhe besprechen...", er stellt das Tablett auf den kleinen Beistelltisch und lässt sich elegant auf das Sofa neben dich fallen. Immernoch einwenig perplex setzt du dich neben ihn. Sofort reicht Scherlock dir eine Tasse mit Tee ,,Sherlock...du weißt genauso gut, wie ich, dass du nicht vorhast, diesem Moriarty den USB Stick zu geben...", Sagst du während du sanft über den Tee bläst um ihn abzukühlen. ,,Du kennst mich zu gut, (V/N)", lächelt er dich gerade etwa an!? ,,Ja das tue ich... Und deshalb frage ich jetzt, ob du dir sicher bist, dass du nichts in meinen Tee getan hast?", Fragend ziehst du eine Augenbraue hoch. ,,Natürlich bin ich mir sicher... außerdem ist es ein vorzüglicher Tee", Sherlock nimmt einen Schluck von seinem eigenen Tee und sieht mit seinen überzeugend wirkenden blauen Augen direkt in deine (A/F). Du schluckst: ,, wenn ich dir vertrauen kann Sherlock...", Vorsichtig nimmst du einen Schluck von dem angenehm warmen Tee.

Sherlock hat Recht er schmeckt fantastisch...

Sherlock zeigte es nicht, aber es tat ihm Leid, sogar weh, dass er dich so direkt anlog.
Er hatte nicht vor, zu so drastischen Mitteln zu greifen, aber konnte nicht riskieren, dass du verletzt wirst...oder sogar schlimmer...daran wollte Sherlock garnicht denken.
Immernoch blickt er sanft in deine wunderschönen (A/F) Augen, in denen er sich immerwieder verlieren konnte und wollte. Er konnte förmlich sehen, wie sie ihren Glanz, den er so bewunderte, verlieren.
,,Du bist ein verdammter Mistkerl!" (Wenn dir dieses Schimpfwort nicht zusagt, tausche es einfach aus), deine Stimme klingt schläfrig und so fühlst du dich auch, alles um dich herum wirkt verschwommen und undeutlich. Kurz bevor deine Augen zufallen, denkst du Sherlock's sanfte Stimme warzunehmen: ,,es tut mir so unglaublich Leid, (V/N)...", Du spürst noch wie jemand seine Arme um dich legt, bevor dich dein Bewusstsein föllig verlässt...

Bevor deine betäubte Form zur Seite umkippt, legt Sherlock sanft seine warmen Arme um dich und hebt dich schließlich vorsichtig und behutsam im Braut Stil hoch. Mit leichten Schritten trägt er dich durch den Flur zu deiner Tür. ,,Ach du meine Güte, was haben Sie denn mit (V/N) angestellt?", reißt ihn Mrs Hudson's entsetzte Stimme aus seinen Träumen. ,,Schlafmittel. In ihrem Tee", antwortet er schlicht ,,Ohhh Sherlock, das ist aber nicht sehr nett", mit einem 'was soll nur aus Ihnen werden'-Blick sieht sie Sherlock an und schüttelt den Kopf.
,,Bitte stellen Sie sicher, dass (V/N) wenn sie aufwacht etwas Wasser und vielleicht etwas zu Essen bekommt...", mit diesen Worten betritt er deine Wohnung und lässt eine enstetzte Mrs. Hudson im Hausflur zurück ,,Sie sind unmöglich", ruft sie im kopfschüttelnd nach, und tappt zurück in ihre Wohnung.

In deiner Wohnung legt sich Sherlock vorsichtig auf dein Bett, er betrachtet deine schlafende Form und streicht dir sanft eine (H/F) Strähne aus dem Gesicht... Oh wie er deinen (H/L) (H/F) Haare mochte... Liebevoll legt er deine Decke über dich. Als er dich in diesem Decken-Burrito sieht beugt er sich langsam zu dir runter und drückt dir einen sanften, weichen Kuss auf deine Stirn ,,ich wollte dich nicht anlügen...aber ich könnte mir nie verzeihen, wenn dir etwas zustoßen würde..." Mit einm traurigen Lächeln auf Lippen verlässt er deine Wohnung und macht sich auf den Weg zum Schwimmbad...

Yeahhhh ein neues Kapitel... Ich hab's geschafft (:
Ich hoffe es hat euch gefallen... Diesmal ganz viel fluff <3
Liebe Grüße
Hypnos (:

Eine Rose von Sherlock Holmes // Sherlock x Reader // PAUSIERTWo Geschichten leben. Entdecke jetzt