Kapitel 3

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PoV Hermine

Es ist erstaunlich wie schön Hogwarts wieder aufgebaut wurde. Es gibt hier und da ein paar Veränderungen, aber im Großen und Ganzen sieht es hier aus wie früher. Als hätte es den Krieg nie gegeben. Alle Hexen und Zauberer versammelten sich in der großen Halle. McGonagall hielt eine Ansprache in der sie erzählte, dass sie sich freut uns in Hogwarts willkommen zu heißen, und sich glücklich schätzt dass wir alle wohl auf sind. Weiter höre ich nicht wirklich zu, denn mein Blick wanderte zum Slytherintisch auf einen gewissen Blondschopf. Er scheint McGonagall auch nicht wirklich zuzuhören, wenn er schaute auf seinen Tisch und war anscheinend in Gedanken versunken. Wie ich ihn verabscheute. Er hat uns verraten und kommt jetzt wieder her als ob nichts geschehen ist. Aber ich wusste, dass Ginny Recht hatte, ich halte mich einfach fern von ihm, das habe ich die letzten Jahre ja auch prima geschafft. Plötzlich schaute er auf und unsere Blicke trafen sich. Sofort unterbrach ich den Blickkontakt und gab McGonagall meine ganze Aufmerksamkeit.

PoV Draco

Es war ein Fehler wieder hier herzukommen. Ich spüre all die Blicke auf mir und das Getuschel ist auch nicht zu überhören, doch ich wäre kein Malfoy, wenn ich nicht so tun würde als wäre es mir egal. Aber was hatte ich denn schon erwartet? Dass alles vergessen wird? Ich kann verstehen, dass ich hier unerwünscht bin, aber ich versuche das Beste daraus zu machen. Ich habe ja immer noch Blase und Pansy. Als ich aufsah, um unserer Schulleiterin zuzuhören, merke ich, wie mich Granger anstarrte und ihren Blick schnell wieder abwandte als ich ihn erwiderte. Wieso starrt sie mich denn an? Granger, Potter und Wiesel haben auf ihrer Reise sehr viele bewundernswerte Dinge vollbracht, weshalb sie meinen Respekt haben und ich bin froh, dass Potter den dunklen Lord besiegt hat, denn jetzt muss ich nicht mehr in ständiger Angst leben. Ich hörte unserer Schulleiterin noch die letzten Minuten zu, als sie dann mit ihrer Ansprache fertig war und das Festessen konnte beginnen doch um ehrlich zu sein hatte ich nicht keinen Appetit.

PoV Hermine

Das Festessen schmeckte köstlich so wie immer. Ron schmeckte es anscheinend auch, denn er verschlang alles, als würde es keinen Morgen mehr geben. " Findet ihr nicht auch, dass Malfoy sich komisch verhält?", fragte Harry an seine Freunde gewand. Ron wollte etwas sagen, doch anscheinend wollte er lieber weiter essen als über Malfoy zu reden. Also redete Harry einfach weiter  "Er isst kaum was, er ist ständig in Gedanken und wenn ich mich nicht irre, sehe ich Augenringe." Ron machte eine Pause und hörte auf zu essen. "Harry", sagte Ron genervt und rollte mit den Augen, "Können wir bitte aufhören über ihn zu reden? Das Frettchen ist selber Schuld, er hat sich nunmal so entschieden." Ich muss zugeben? dass ich Ron Recht gebe. Ich beschloss auch keinen Gedanken an Malfoy zu verschwenden. Ich war relativ satt also ging ich zusammen mit Ron und Harry in den Gryffindor Gemeinschaftsraum und wir unterhielten uns noch etwas bis ich dann auf mein Zimmer ging und ruhig einschlief.

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