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~ Kapitel 13 ~
Stay
[ Yuna's Pers. ]

Ich öffnete meine Augen langsam und konnte Jimins kräftigen Arm, der sich um mich klammerte auf mir spüren. Aufs Neue begann mein Herz zu rasen, wie ich es mittlerweile schon gewohnt war.

Die Sonne, die erneut durch das große Fenster neben seinem Bett schien, erhellte den Raum und ich musste mich noch an die Helligkeit gewöhnen, während ich in Jimins wunderschönes Gesicht aufsah.

Langsam öffnete auch er seine hübschen Augen und sah, wie ich ihn beobachtete. Er schenkte mir sein tolles Lächeln erneut und ich war glücklich wie nie zuvor. "Guten Morgen", sagte er dann und lächelte nun noch breiter. "Morgen", grinste ich ihm zu und legte mich dann wieder auf seine warme Brust.

Er rückte ein Stück nach unten, um es mir bequem zu machen und ich schloss die Augen wieder. Ich spürte noch, wie er mich wieder neben sich legte und aufstand. Ein paar Minuten später hörte ich das Wasser, dass aus dem Duschkopf schoss, auf dem Boden der Dusche und seinem Körper aufprallen.

Ich fasste mir an die Lippen und dachte an die gestrige Nacht, was mir ein schmunzeln entlockte. Als er dann wieder aus der Dusche kam und in das Nebenzimmer zu seinem riesigen Koffer ging, konnte ich seinen perfekten Körper erneut durch den kleinen Spalt der Tür beobachten, der geöffnet war.

Ich konnte immer noch nicht glauben, was letzte Nacht passiert war.

Nach einer Weile stand auch ich auf und hüpfte gedankenversetzt unter die Dusche. Als ich nach ein paar Minuten fertig geduscht und angezogen war, ging ich in die Küche und sah Jimin, wie er Frühstück machte.

Ich grinste ihn an und als er dann die letzten paar Schüsseln und Teller mit allen möglichen Dingen auf den Tisch stellte, setzte auch ich mich. Es gab Croissant, Müsli, Joghurt... sogar Pancakes. "Wie hast du das denn jetzt bitte alles in weniger als einer halben Stunde geschafft?", fragte ich ihn verwirrt und lachte. "Multitasking", antwortete er frech und zwinkerte mir zu.

Ich hatte aber um ehrlich zu sein nicht wirklich Hunger gehabt und nahm mir nur ein Joghurt mit ein paar Früchten. Er bediente sich an den selbstgemachten Pancakes und verzierte diese ebenfalls mit ein paar geschnittenen Früchten.

Nachdem wir fertig gegessen und abgeräumt haben, wollte er noch kurz mit Taehyung, einem anderen Bandmitglied und seinem besten Freund, wie er mir erklärt hat, facetimen.

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Er stellte mich ihm vor und Tae war echt unglaublich nett und sympathisch

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Er stellte mich ihm vor und Tae war echt unglaublich nett und sympathisch. Danach redeten die Beiden wieder in koreanisch, was ihnen definitiv leichter fiel. Verständigen konnte man sich trotzdem gut mit ihnen.

"Erzähl mir doch mal alles von euch. Ich kannte die Band bis vor kurzem ja nur vom Namen her", bat ich ihn dann nach einer Zeit, nachdem er aufgelegt hatte.

Bestimmt mehr als zwei Stunden vergingen, in denen er mir dann also alles mögliche von BTS erzählte.

Nun verstand ich auch, was ihm die 6 Jungs bedeuteten und hörte ihm weiterhin aufmerksam zu. Ich war erneut vollkommen beeindruckt und teilweise auch ein wenig geschockt, was die 7 alles durchgemacht haben.

Auch von den Anderen war ich vollkommen überzeugt.

Als er mir dann alles erzählt hatte, checkte ich nochmal, ob ich eine Nachricht von meiner Mum oder Kaya bekommen habe.

Kaya: Gestern, 23:22

> Gibt's was neues? ;)

> Wo schläfst du eigtl.?

> Komm onliiiiiiine :3

Mum: 08:33

> Vergiss nicht, morgen pünktlich am Flughafen zu sein.

> Ich freu mich auf dich :*

Meine Augen weiteten sich. MORGEN?! Ich realisierte, dass ich in Jimins nähe wirklich jegliches Zeitgefühl verloren hatte. Die letzten zwei Tage hatte ich nicht einmal daran gedacht, dass ich ja bald wieder nach Hause fliegen müsste.

Jimin bemerkte meine erschrockene Reaktion natürlich und fragte sofort, was los sei.

"I-Ich... muss wohl morgen wieder nachhause...", meinte ich dann total verunsichert und warf ihm einen leidenden Blick zu. "MORGEN schon?? Warum denn?!!"

"Es war von Anfang an geplant, dass ich nur 3 Nächte hier bleibe, weil Felix dann wieder auf die Uni müssen hätte... Der Flug ist ja auch schon gebucht. Um ehrlich zu sein hab ich einfach... naja die Zeit quasi übersehen", gab ich dann mit erniedrigtem Blick zu und er schaute mich nur mit einem bemitleidenden und ein wenig entsetztem Blick an.

Auch an seinem Gesichtsausdruck konnte ich erkennen, dass auch er das definitiv nicht wollte und erst jetzt realisierte, dass wir irgendwann Abschied nehmen müssten.

In diesem Moment bemerkte ich, dass er mir in diesen 2 Tagen wichtiger geworden war, als üblich und dass mir der Gedanke daran, ihn nicht wieder zu sehen das Herz komplett zerriss. Ich wollte mir das um ehrlich zu sein gar nicht vorstellen.

In diesen wenigen Stunden, die wir miteinander verbrachten, hatte ich mich so an seine Anwesenheit gewöhnt, dass ich den Gedanken daran, diese bald nicht mehr zu spüren, gar nicht wahr haben wollte. Es machte mir in diesem Moment um ehrlich zu sein ein wenig Angst, dass ich gegenüber einer Person, die ich so unglaublich kurze Zeit kannte so starke Gefühle haben konnte.

Vorallem weil ich wusste, dass es verrückt gewesen wäre, und es meine Mutter sowieso nicht zugelassen hätte, einen so teuren Flug für eine so kurze Bekanntschaft ausfallen zu lassen.

Auch wenn er für mich natürlich weit mehr war als das.

[02.05.2019]

Ich hoffe wie immer, euch hats gefallen ;D

Denkt ihr, Yuna fliegt nach Hause oder nicht? ;3

Denkt ihr, Yuna fliegt nach Hause oder nicht? ;3

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Touches | Park Jimin ᶠᶠWo Geschichten leben. Entdecke jetzt