A/N: Hallöchen! Ich bin wieder baack und muss mich Millionen-Mal bei eich entschuldigen, dass etwa ein halbes Jahr nichts Neues kam...irgendwie war ich mit dem anderen Buch total beschäftigt und wusste hier wirklich nicht wie es weitergehen soll. Jetzt bin ich aber wieder da und hab einen super super Plan!! Viel Spaß mit dem neuen Teil!!
ZWEI WOCHEN SPÄTER...
Maddie POV
Heulend ertappe ich mich selbst dabei, wie ich automatisch zu Gs Haus stapfe. Ich weiß genau, dass er Zuhause ist und wenn ich Glück habe ist J auch da. Als ich auf halbem Weg bin beginnt es zusätzlich auch noch aus allen Eimern zu schütten und es fühlt sich an wie in einem schlechtem RomCom Film indem sich am Ende immer die Richtigen bekommen.
Das schlimmste: Es ist gerade genau wie in einem solchen Film.Endlich vor seiner Tür angekommen, klingle ich klatschnass. Es ist still, doch ich höre leise Schritte zur Tür, welche sich Sekunden später öffnet. "Maddie-", sagt G als er die Tür öffnet und mich wie ein Häufchen Elend vor sich stehen sieht, doch ich lasse ihn gar nicht weiterreden, sondern falle ihm um den Hals. Er erwidert meine Umarmung und zieht mich leicht ins Trockene.
Ich muss nach unserer Umarmung nichts mehr sagen, er weiß genau was los ist und nimmt mich erneut in den Arm: "Es tut mir leid...", flüstert er in mein Ohr und ich kuschle mich mehr an seine Brust. "Ist Johnson-", möchte ich gerade fragen doch er schüttelt den Kopf. "Er wollte später vorbeikommen...musste noch irgendwas in der Schule klären", antwortet er sanft und ich nicke vorsichtig. Keine Ahnung ob es mir gerade lieber ist das mein Bruder mich so nicht sieht, oder ob ich ihn gerne hier hätte.Ehrlich gesagt weiß ich gerade nichts.
Anschließend gehen wir in sein Zimmer und er bringt mir ein paar Handtücher, sowie ein Shirt und eine Jogginghose. Obwohl die Klamotten an mir hängen wie Kartoffelsäcke, ist es gerade genau das, was ich brauche. Etwas Großes, wo ich meinen Körper und alles an mir drin verstecken kann. Ich komme aus dem Badezimmer zurück ins Wohnzimmer, doch er ist nicht da. Als ich ein verdächtiges Klirren aus der Küche höre, folge ich ihm und sehe G an der Anrichte stehen. "Setz dich ruhig auf die Couch, ich komme gleich", sagt er mit einem Lächeln auf den Lippen und ich gehorche und setze mich auf die Couch. Im TV läuft irgendeine Trash-Sendung auf stumm, ich vermute dass sich gerade eine Mutter und ihr bockiger Teenager streiten.
Obwohl ich es nicht möchte, denke ich an meine Vergangenheit zurück. Natürlich hatte ich auch mal Streit mit einer der Pfleger oder einer Pflegefamilie in der ich nicht besonders lang war. Aber das war niemals so, wie es wahrscheinlich gerade in der Sendung dargestellt ist und auch bisher hatte ich mit Mom echt Glück.Glücklicherweise reißt mich Jack genau jetzt aus den Gedanken und kommt mit zwei dampfenden Tassen ins Wohnzimmer, so hab ich keine Zeit weiter über alles mögliche nachzudenken. Er stellt beide Tassen auf dem weißen Couchtisch ab und lässt sich neben mich fallen. "Heiße Schokolade für die Seele, ich dachte mir das tut uns beiden gut", sagt er charmant und ich lächle. Vorsichtig rutsche ich etwas an ihn heran und als er seinen Arm um mich legt, lege ich meinen Kopf auf seine Brust. Ich brauche diese Nähe gerade. Seine Brust bewegt sich gleichmäßig auf und ab und wiegt mich leicht in den Schlaf...
Ich stehe vor seiner Tür. Bereit den Schritt zu gehen, den ich schon längst hätte gehen sollen. Ich atme ein paarmal tief durch und klopfe dreimal an die Tür. Unser Zeichen, dass wir es sind. Es ist erst nichts zu hören, dann ein paar Schritte und ein verschlafener Sammy öffnet dir Tür. Wow, scheinbar hat er bis jetzt geschlafen, in der Schule war er heute auch nicht. So wie die letzten zwei Tage.
"Maddie...was machst du hier?", fragt er etwas vorwurfsvoll und ich rieche die Fahne. "Ich wollte nach dir sehen..", lüge ich. Ich kann ja schlecht mit der Tür ins Haus fallen, außerdem befindet sich gerade ein riesiger Kloß in meinem Hals. "Aha", antwortet er und mit einem vorsichtigen Blick frage ich, ob ich hereinkommen kann, als er zur Seite tritt gehe ich hinein.
Seine Wohnung sieht aus wie Sau... Die Rollladen sind geschlossen, das Bett nicht gemacht, auf der Couch liegt nochmal Bettzeug und es riecht nach Gras. Überall stehen leere Schnaps- und Bierflaschen rum und es ist einfach eklig. "Setz sich"; sagt er und schiebt das Bettzeug auf der Couch zur Seite. Das ganze erinnert mich an den Tag, an dem ich mal mit Johnson nach G gesehen hab, da sah es genauso aus. Widerwillig setze ich mich auf die schäbige Couch, mir fällt auf das ich schon lange nicht mehr hier war, das letzte Mal als ich ihn vollgesoffen von der Party abgeholt habe. Der Abend an dem ich mit G-
"Was gibt's denn Schatz?", fragt er und reißt mich aus meinen Gedanken, wofür ich ihm wirklich dankbar bin. Er erinnert mich an den Grund wieso ich hier bin.
"Ich muss mit dir reden"; beginne ich und sehe mich erneut um. OK, deine Entscheidung ist definitiv die Richtige.
"Ich kann das nicht mehr", platzt es plötzlich aus mir heraus, schneller und weniger sentimental als ich wollte. "Wie du kannst das nicht mehr?", fragt er und ich kann nicht wirklich sagen ob er sauer oder amüsiert ist. "Das mit uns Sammy. Das kann so nicht weitergehen", fahre ich fort und unsere Blicke treffen sich.
"Okay.", antwortet er trocken und es scheint ihn kein Stück zu berühren, "Kannst du mir sagen wieso?", fragt er schließlich nach ein paar Sekunden.Ich atme tief durch: "Es passt einfach nicht mehr. Vielleicht sind wir doch zu unterschiedlich. Sammy, es hat mich verletzt als du meintest du würdest auf keinen Fall mit mir zum CSD gehen, denn es ist etwas wofür ich brenne und was ich mir gewünscht hätte. Es hat mich verletzte, dass ich dich immer zu jeder Party begleiten sollte, du mich aber nicht einmal. Außerdem...", meine Stimme wird leiser, "...hat es sich in den letzten Wochen nicht gerade angefühlt als liebst du mich wirklich. Es war mehr als sei ich ein Mittel zum Zweck . Das macht mich nicht glücklich und ich kann das nicht länger."
Erneut kommt von ihm nur ein "Okay", was mir unangenehm ist. Es scheint ihn nicht zu stören, damit habe ich meine Antwort erhalten schätze ich. Plötzlich ballt er seine Hände zu Fäusten und fragt: "Beantworte mir nur eine Frage: Hat Jack etwas damit zu tun?" und ich weiß nicht was ich darauf antworten soll. Ich sage schließlich nichts und schaue stumm auf den Boden. "Wusste ich es doch ...", sagt er mit fassungsloser Stimme, "...er hat dich gefickt. In der Nacht als ich besoffen von der Party kam. Er saß im Auto und ihr habt danach gefickt", jetzt wird er wütend aber ich verdiene die Predigt, die jetzt wahrscheinlich folgt.
"Geh!", sagt er lediglich und schaut mich nicht an. Ich folge seiner Anweisung, doch er wirft mir noch ein: "Ich will dich nie wieder sehen"; hinterher und ich renne aus seiner Wohnung...Ich schrecke nach oben. "Maddie", höre ich Jacks Stimme und schaue in seine Augen, "alles klar?", doch mit schießen wieder die Tränen in die Augen. Vorsichtig erzähle ich ihm von meinem Traum oder eher davon wie ich mit Sammy Schluss gemacht habe.
Er tröstet mich und hört mir zu, auch wenn es wirklich komisch ist meinem Ex, auf den ich stehe, zu erzählen wie ich mit meinem anderen Ex Schluss gemacht habe. Aber ist Jack überhaupt noch mein Ex?
"Maddie...es ist besser so, glaub mir. Dieser Arsch verdient dich nicht, auch wenn man das immer sagt. Ich hätte dir von Anfang an sagen können wie er dich behandeln wird", versucht er mich aufzumuntern und spielt mit einer meiner Strähnen, während ich auf seinem Schoß liege und etwas lächeln muss. Wie von alleine finden unsere Hände zueinander und niemand zieht sie weg, wir schauen uns einfach nur an. Dieser Typ ist wirklich unglaublich und diesmal meine ich es wirklich so. Ein Teil von mir möchte einfach weinen, doch der andere... der will ihn einfach nur küssen.Jack scheint letzteren Teil schreien zu hören und fragt mich mit seinem Blick ob es ok ist, wenn er mich küsst. Ich signalisiere ihm, dass es mehr als ok ist und wenige Sekunden später spüre ich seine weichen, warmen Lippen auf meinen....

DU LIEST GERADE
GONE
Fanfiction(Langsame/ Gelegentliche Updates) Maddie Smith war seit sie denken kann in allen Möglichen Pflegeheimen der USA. Sie wurde von ihren Eltern verstoßen und zur Adoption freigegeben. Bis zu ihrem 16. Lebensjahr war Sie alleine, verlassen und schüchte...