~Kapitel 22~

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Die letzten drei Stunden zogen sich so lange, dass ich dachte ich würde hier nie rauskommen. Aber genau in diesem Moment klingelte es zum Schulschluss. Ich packte schnell meine Sachen zusammen und schnappte meine Sporttasche. Ich verabschiedete mich von den anderen und ging zur Sporthalle. Ich war echt aufgeregt. Ich hoffte nur, dass er ja sagen wird. Er wartete bereits vor der Sporthalle auf mich. Er war schon umgezogen und meinte ich sollte mich beeilen.

So ging ich schnell in die Umkleide und zog mir meine Sportsachen an. Dann ging ich in die Halle wo er schon wartete, er schien schlechte Laune zu haben. Vielleicht hatte er einen schlechten Tag? Aber schon wurde ich vom weiterdenken abgehalten da er mir erklärte, was wir heute machen würden. In seiner Stimme lag ein gewisser Reiz. Ob er sich mit jemandem gestritten hatte? Da wurde ich wiedermal aus meinen Gedanken gerissen, da er mich wortwörtlich mitriss. Wir begannen gemeinsam nebeneinander zu joggen. Alles war gut, nur irgendwann legte er an Tempo zu und ich hatte Probleme mitzuhalten und dabei nicht zu schnaufen wie ein Walross.

Nach ein paar anstrengenden Runden blieb er auch irgendwann mal stehen und signalisierte mir, dass wir Pause machen. Ich, fertig wie ich war, legte mich erstmal auf den Boden und versuchte meinen Atem unter Kontrolle zu kriegen. Patrick sah mich missbilligend an. "Schon nach so wenig so am Arsch oder was ist los?" schnauzte er mich an. "Wenn du so schnell läufst und ich kaum mithalten kann, kann ich da auch nix für" antwortete ich ihm trotzig.

"Tut mir leid. Ich glaub ich hab einfach die Beherrschung verloren, naja ich hab halt momentan ein bisschen Stress. Und das Joggen hilft mir dabei mich abzuregen und wahrscheinlich bin ich einfach in mein eigenes Tempo verfallen, um Dampf abzulassen." gab er zu und setzte sich neben mich auf den Boden. "Hey..es ist doch alles gut. Das kann ich ja nicht wissen." "Ja schon, aber ich kann das ja nicht einfach so an dir auslassen." "Nein ist schon in Ordnung. Wie wärs wir lassen das Training heute mal und du erzählst mir was los ist oke?" Er seufzte, aber nickte.

"Ich hab halt momentan einfach nur ein bisschen Stress und viel um die Ohren.." er seufzte wieder. "Ich hab da so eine Idee, ich wollte dich das sowieso fragen, aber so wie es aussieht genau zum richtigen Zeitpunkt." Er sah mich neugierig an und ich musste unwillkürlich lächeln. "Also ich wollte fragen, ob ich nicht am Wochenende bei dir vorbeikommen könnte und wir könnten uns einen schönen Abend machen, Filme schauen oder so. Was meinst du?" fragte ich schüchtern.

Er sah mich glücklich an. "Ja das klingt wirklich gut.", er umarmte mich aber redete weiter, "wie wärs wenn wir früher aufhören und ich dir nachher meine Adresse schicke hm?" Ich nickte voller Begeisterung. Ich würde dieses Wochenende mit ihm verbringen. Wir standen beide auf und auf einmal war ich richtig aufgeregt. Ich sprintete in die Umkleide, zog mich um und verabschiedete mich von ihm.

Als ich zuhause ankam lief ich direkt in die Arme meiner Mutter, die mich verwundert anschaute weil ich schon früher zu Hause war. Ich erklärte ihr, dass es meinem Lehrer nicht so gut gegangen sei und wir deswegen früher Schluss gemacht hatten. Ich erzählte ihr auch direkt, dass Maurice gemeint hätte ich dürfte bei ihm übernachten. Und schon begab ich mich in mein Zimmer um zu packen und ließ meine Mutter völlig perplex im Flur stehen.

Plötzlich ging der Ton meines Handys an, welcher mich aufschrecken ließ. Aufgeregt nahm ich es in die Hand und sah das es Patrick war der mir seine Adresse geschickt hatte. Ich grinste übers ganze Gesicht, wegen dieser Nachricht. Da betrat meine Mutter mein Zimmer und meinte, das Essen sei fertig. Wir gingen runter und aßen gemeinsam. Sie fragte mich wie die Schule war und ich sie wie die Arbeit war. Bei uns beiden gab es nichts Besonderes zu erzählen, weswegen wir größtenteils schwiegen.

Nach dem Essen ging ich direkt wieder hoch in mein Zimmer und packte meine Sachen fertig. Nachdem ich fertig war ging ich zu meiner Mutter und verabschiedete mich von ihr. Ich zog mir noch schnell ein paar Turnschuhe und eine Jacke an und dann ging ich. Ich lief schnurstracks zur Bushaltestelle, während ich auf meinem Handy nach einem Bus suchte der zu ihm fuhr. Ich fand einen, der aber fuhr erst in einer halben Stunde. Also setzte ich mich und wartete ungeduldig auf den Bus.

Nach einer halben Stunde, die sich wie drei Stunden anfühlte, kam der Bus und ich stieg voller Vorfreude ein. Nun saß ich in diesem Bus und alles was ich fühlte war ein Kribbeln in meinem Bauch. Ich war so aufgeregt, dass ich kaum still sitzen bleiben konnte. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam ich endlich an der Bushaltestelle an, schnell stieg ich aus und suchte nach der Adresse, die Patrick mir geschickt hatte.

Aufgeregt stand ich vor der Haustüre und suchte die Klingelschilder nach dem Namen "Mayer" ab. endlich fand ich denn Namen. Ich atmete noch einmal tief durch und drückte die Klingel. Warum war ich nur so aufgeregt? Da ertönte seine Stimme aus der Freisprechanlage. "Ja Hallo? Wer ist da?" Ich unterdrückte ein Kichern und sagte:"Hey Patrick ich bin's Manu." Ich musste lächeln. "Ach Manu! Du bist es. Meine Wohnung ist im dritten Stock Nummer 12. Ich lass dir die Tür offen, komm einfach rein." meinte er fröhlich. Und so ging ich aufgeregt die Treppen bis yum dritten Stock hinauf.

Heilige Mutter Gottes;-; Ja ich lebe auch noch ._.
Hatte sadly absolut keine Ahnung was ich schreiben sollte und dann wusste ich nicht wie ich es schreiben sollte und auch absolut keine Zeit einfach weil Schule uff..sorry
Ich versuche mal wieder öfter was hochzuladen kann aber nix verprechen
Also dann
Ciiaaooooo💕

I think I like school nowWo Geschichten leben. Entdecke jetzt