Eine schlimme Überraschung

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P.O.V Hermine Granger

Hermine saß im Zugabteil. Die Ferien waren vorbei und sie musste wieder zurück nach Hogwarts. 

Draco saß ihr gegenüber und las in einem Buch. Die beiden hatten zwei wunderschöne Wochen miteinander verbracht, doch jetzt mussten sie wieder zurück. 

Langsam näherte sich der Bahnhof von Hogsmeade und Draco würde bald in ein anderes Abteil gehen, damit es niemandem auffiel, dass die zwei sich so gut verstanden. 

"Was liest du?", fragte Hermine. 

"Zaubertränke.", sagte Draco nur knapp. 

Seit dem sie in den Zug eingestiegen waren hatte sich Dracos Miene verfinstert. 

"Was ist mit dir los, Draco?", fragte sie ihn besorgt und setzte sich neben ihre Affäre. 

"Nichts...es ist nur...ich glaube du wärst ohne mich besser dran...", sagte er und versetzte damit Hermine einen Schlag in den Bauch ( natürlich nur metaphorisch gemeint ). Ihr Magen verkrampfte sich. Sie konnte nun nicht mehr ohne ihn. Er war ihr Lebenselixier. 

"Warum?", fragte sie ihn. 

"Naja...mein Vater wird dich nicht anerkennen und in nächster Zeit wird er mir eine Braut suchen und ich bezweifle, dass eine Muggel geborene in seine Auswahl einfließt...", sagte er. 

"Draco, dein Vater ist mir egal, auch, dass du wahrscheinlich ein Todesser wirst. Ich liebe dich trotzdem. Wir verschwinden einfach nach unserem Abschluss und bauen ein neues Leben auf.", meinte Hermine und ergriff Dracos Hand. 

Sie konnte nicht ohne ihn, auch wenn das hieß, dass sie Harry und Ron verlieren würde und vielleicht auch Ginny, aber er war alles, was sie benötigte um zu leben. 

"Du hast ja Recht.", sagte er, ergriff Hermines' Hand und lächelte ein bisschen. 

"Ich liebe dich auch, meine kleine Löwin!", sagte Draco und setzte sich neben sie. 


Hermine stieg aus dem Zug aus. Draco war schon vor einigen Minuten von ihr gegangen. 

Sie ging zu Luna, die mit Neville lief, und fing an sich mit ihr zu unterhalten. 

Der Wald war heute noch dunkler als sonst und kälter geworden war es auch. Bald würde sicherlich der Winter einkehren und Schnee würde vom Himmel fallen. 

Hermine erinnerte sich gerade an ihre ersten Gefühle für diesen Jungen, als sie plötzlich über einen Stein stolperte und hart auf dem Boden aufschlug. 

Genau vor den Slytherins richtete sie sich mit Lunas Hilfe wieder auf. 

"Na kleines Schlammblut, suchst du dein Niveau?", fragte Crappe. 

"Ja, aber über deinem ist gerade 'ne Kellerwohnung frei geworden", sagte sie bissig. 

"Sag' das mal lieber nicht zu laut, Granger!", kam Dracos tiefe, Gänsehaut erweckende Stimme hinter ihnen zum erklingen. 

Er trat vor und hielt ihr seine Hand hin. 

Sie ergriff sie und sagte:" Herzlichen dank, Malfoy, aber du solltest vielleicht auch mal nach deinem Niveau suchen!" 

Natürlich meinte sie das nicht ernst, was er auch wusste, doch es sollte so aussehen, dass sie sich immer noch nicht leiden konnten. 

"Mit viel Vergnügen, Granger!", sagte er bissig und lief dann mit seinen Freunden an ihr vorbei. 

"So ein Arschloch!", giftete Neville. "Ja, echt mal!", sagte Luna geschauspielert. 

Wenig später kamen sie am Schloss an und gingen gemeinsam in die große Halle. 

I don't fucking care at all.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt