᳓ᴛʜᴀᴛ's ᴍʏ ᴘʀᴏʙʟᴇᴍ: ɪ ᴛʜɪɴᴋ ᴛᴏᴏ ᴍᴜᴄʜ ᴀɴᴅ ɪ ғᴇᴇʟ ᴛᴏᴏ ᴅᴇᴇᴘʟʏ. ᴡʜᴀᴛ ᴀ ᴅᴀɴɢᴇʀᴏᴜs ᴄᴏᴍʙɪɴᴀᴛɪᴏɴ᳓
Hyunjin
Geschockt von Felix Worten, schluckte ich einmal schwer und ließ die Klinke so schnell los, als hätte ich mich für den Bruchteil einer Sekunde an ihr verbrannt. Für einen Moment starrte ich die hölzerne Tür noch an, aber schließlich wandte ich mich auch ab und lief nachdenklich in mein eigenes Zimmer. Ich spürte Schuldgefühle aufsteigen, weil ich das Gefühl hatte, den Jüngeren zu sehr Unterdruck gesetzt zu haben. Gleichzeitig würde ich mich am liebsten schlagen wollen, dass ich nicht ganz genau auf Minho gehört hatte und nun musste ich mit den Konsequenzen leben.
Felix hatte Angst vor mir, aber ich würde ihm beweisen, dass ich ihm nichts tun würde.
Nur müsste ich meine Strategie ändern.
Er sollte sich nicht Unterdruck gesetzt fühlen, sondern als wäre das hier sein Zuhause und vielleicht musste ich mal über das nächste Wochenende einfach aus dem Haus gehen. Schon lange hatte ich nicht mehr bei Minho übernachtet und ich hatte das Gefühl, dass unsere Freundschaft darunter litt, auch wenn er stets das Gegenteil behauptete. Vielleicht sollte ich auch einfach mal aufhören, so viel nachzudenken. Das war etwas, was mich selbst störte, und dennoch konnte ich es nicht unterbinden, da es schlicht und einfach zu meiner Persönlichkeit hörte. Wie mein bester Freund bereits sagte, machte ich mir zu viele Gedanken über etwas und fing dadurch an, verunsichert zu handeln.
Leise seufzend fuhr ich mir durch meine Haare und dachte dann etwas angestrengt nach. Morgen in der Schule musste ich unbedingt herausfinden, in welche Klasse dieser Chan ging und ob er vielleicht nun wusste, wieso Felix Angst hatte. Den genauen Grund wollte ich nicht einmal wissen, es reichte mir, wenn man mir ein kleines Stück erzählte. Die Wahrheit würde ich nämlich viel lieber von Felix selbst irgendwann hören, wenn er soweit sein würde. Druck, Zwang und Fragerei waren wohl gerade das, was Felix nicht gebrauchen konnte. Viel eher musste ich mich nun von ihm entfernen und vorsichtiger in seiner Nähe sein, ihm weniger Fragen stellen und ihm einfach beweisen, dass er keine Angst zu haben brauchte.
Aus diesem Grund holte ich mein Handy aus der Hosentasche heraus und wählte die Nummer von Minho. Gerade musste ich abschalten und Sache mit Felix verdauen und was gab es da Besseres, als mit Minho zu telefonieren? Ungeduldig wartete ich darauf, dass der Ältere den Anruf abnahm, und kaute leicht auf meiner Unterlippe herum, bis ich endlich seine Stimme auf der anderen Seite der Leitung hören konnte. ,,Was gibt es denn so Dringendes, dass ausgerechnet du mich anrufst?" Schmunzelnd machte ich es mir auf meinem Bett mehr bequem und gab einen gespielten, nachdenklichen Laut von mir.
,,Vielleicht wollte ich einfach nur deiner wunderbaren, schönen Stimme lauschen?", erwiderte ich grinsend und lauschte nun seinem rauen Lachen. Als ich damals im Krankenhaus aufgewacht war, war Minho die erste Person gewesen, die bei mir gewesen war. Er hatte gesagt, dass er jeden Tag gewartet hatte, und wusste, dass ich aufwachen würde. Mich hatte das damals so sehr gerührt, dass ich angefangen hatte zu weinen und er daraufhin sagte, dass ich wie ein kleiner Welpe war. Und seit diesem Tag wurde unsere Freundschaft nur stärker.
,,Ja ja, du alter Schleimer. Was genau willst du?", fragte Minho nur und leise kicherte ich, fühlte mich sogleich deutlich wohler. Obwohl die Worte von Felix noch immer in meinem Kopf waren, konnte ich dank Minho wirklich abschalten und die kurze Zeit, in der wir telefonierten, auch genießen. Deshalb wusste ich, dass das Wochenende bestimmt ebenso toll werden würde und dann konnte er mir auch endlich etwas zu seinem Verhältnis mit Jisung sagen.
,,Am Wochenende treffen wir uns bei dir und machen nach langer Zeit endlich mal wieder einen Hyunho Abend."
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𝐅𝐚𝐫𝐛𝐞𝐧𝐛𝐥𝐢𝐧𝐝 ✦ 𝖧𝖸𝖴𝖭𝖫𝖨𝖷
Fanfic»𝑯𝒚𝒖𝒏𝒋𝒊𝒏 𝒊𝒔 𝒂 𝒓𝒂𝒊𝒏𝒃𝒐𝒘 𝒃𝒖𝒕 𝑭𝒆𝒍𝒊𝒙 𝒘𝒂𝒔 𝑪𝒐𝒍𝒐𝒓𝒃𝒍𝒊𝒏𝒅« Seine Welt war in Dunkelgrau gefärbt, keine einzige Farbe konnte er erkennen. Die Einsamkeit war sein stetiger Begleiter und die Schmerzen seiner Vergangenheit lie...