Freitag. Der Wecker piepte für diese Woche ein letztes mal und ich stand auf, machte mich fertig und schaute bei Jessy ins Zimmer. "Hay, aufstehen!" Sie murmelte und stand auf. "Schlecht geschlafen, geht's dir nicht gut?", fragte ich besorgt. Sie nickte nur und wurf sich wieder ins Bett. "Okay bleib heute zu hause, ich meld dich krank.", sagte ich und strich ihr über die Wange. Ich ging in die Küche, nahm mir was zu essen und fuhr danach zur Arbeit.
Dort angekommen meldete ich Jessy ab und ging zu einem Kunden. Nach einer Weile starrte der Kunde an mir vorbei und hinter mir sagte jemand "Hay Sina, ist Jessy da?". "Wer sind sie?", fragte ich die Person als ich mich umdrehte. "Ich bin die beste Freundin von Erik.", erklärte die Frau. "Nein ist sie nicht, woher kennen sie mich?" "Erik steht dort vorn und ich sollte kurz zu dir kommen und fragen." "Weichei.", sagte ich vor mich hin. "Was?", fragte sie. "Ach nix." Sie schaute komisch und schaute mich von oben bis unten an. "Ist was?", fragte ich etwas genervt. Sie schaute kurz wie so eine Tussi und drehte sich ohne ein Wort um und ging zu Erik.
Ich drehte mich wieder zu meinem Kunden um und arbeitete mit ihm weiter. Als ich mich nochmal umdrehte waren beide weg. "Machen sie eine Pause.", sagte ich zu dem Kunden und ging in den Personalraum. Ich nahm mein Handy aus den Schließfach und rief Marco an. "Schatz, hast du Zeit? Kannst du bitte mal bei Jessy vorbei fahren, ihr ging es nicht gut und Erik und die komische Freundin waren vorhin hier." "Ja klar mach ich." Ich legte wieder auf und machte meine Arbeit weiter.
Als es dann Nachmittag war und ich Schluss hatte nahm ich mein Zeug und lief zur Bahn. Als ich zu hause ankam war es sehr ruhig. "Hallo?", rief ich durch die Wohnung. Keine Antwort. Ich schaute in jedem Raum nach aber niemand war da. Ich schaute auf mein Handy, aber keine Nachricht.
An der Tür hörte man wie sich ein Schlüssel ins Schloss schob und dann die Tür aufging. "Haha Marco, der war gut.", sagte eine bekannte Stimme. Ich stand im Flur und schaute was passiert. "Wo wart ihr?", fragte ich neugierig, als auch Joe zur Tür reinkam. "Wir waren mit dem Hund draußen.", antworte Jessy. "Geht's dir besser?" "Ja, ist wieder alles gut." Jetzt kligelte es an der Tür. Jessy machte auf und Erik stand davor. "Marco, kommst du mit hoch zu mir ins Zimmer?" "Mach ich." Und wir gingen hoch in mein Zimmer. "Darf ich bitte rein kommen?", fragte er mit einem Hundeblick. Jessy lies ihn rein und wie schon gesagt wir gingen hoch in mein Zimmer.
Als wir uns eine Weile beschäftigt haben gingen wir wieder runter und sie lagen sich in den Armen. "Na jetzt seid ihr wieder glücklich.", lachte Marco. "Ja!", strahlte Erik und küsste Jessy auf die Wange. "Das müssen wir feiern. Gehen wir heute mal schick Essen?", fragte Marco. Wir nickten und Jessy und ich gingen hoch uns was schickes anziehen. Als wir wieder runter kamen waren die Jung's schon in einem Anzug. "Wie habt ihr es geschafft euch so schnell umzuziehen?", fragte ich lachend. "Nun ja, wir sind schnell los, haben uns umgezogen und sind wieder her. Ihr wart jetzt 1,5 Stunden da oben.", erklärte Erik. Wir mussten erstmal alle lachen. Dann nahmen die "Männer" uns an den Arm, gab Joe sein essen noch und dann verschwanden wir im Auto.
An einem noblen Restaurant angekommen wurden wir gleich an einen schönen Tisch gesetzt, den Jessy und ich alleine nicht bekommen hätten und bestellten. Der Abend war echt wundervoll, keine Fan's die störten, nur irgendwelche reichen Leute, die mit sich selbst zu tuen hatten, davon gab es anscheinend viele in Dortmund.
Nachdem wir ein super gutes 3-Gänge-Menü gegessen hatten, bezahlen die Herren, begaben uns wieder zum Auto und fuhren wieder zu Jessy's und meiner Wohnung.
"Wollt ihr heute hier bleiben?", fragte Jessy Erik und Marco. Sie schauten sich an, hatten bestimmt den gleichen Gedanken und nickten. Also schaltete Erik sein Auto aus, alle stiegen aus und gingen ins Haus. Joe, voller Freude, begrüßte uns erstmal alle recht herzlich. "Gute Nacht", sagten wir uns allen gegenseitig und verschwanden in den Zimmern.
Ich weis ja nicht was bei Jessy und Erik lief, aber mein Abend wurde noch besser, als er schon war. Sobald die Tür hinter mir ins Schloss fiel nahm mich Marco hoch, hinkte zum Bett, küsste mich und legte mich auf's Bett. "Dein scheiß Kleid will nicht auf gehen!", sagte er etwas genervt und mit einem lachen. Ich half ihm und ich zog sein Jackett, seine Krawatte und sein Hemd aus, er hat so einen tollen Körper. Das ging dann halt weiter so bis wir splitter nackt waren.
Da war dieses tolle Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit und Wohlgefühl da. Wir hatten eine tolle Nacht zusammen und schliefen danach Arm in Arm ein.
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The Friend from my lost Brother *Abgeschlossen*
FanfictionSina ist ein ganz normales Mädchen, was ohne Familie aufgewachsen ist und mit ihrer Freundin in Dortmund lebt und arbeitet. Doch eines tages trauf sie auf ihrer Arbeit auf nette junge Männer und das sollte ihr leben verändern.