Mit viel Mühe und Not

11 2 0
                                    

Raphael

Gerade als ich hinter einem Haus hervorkam sah ich ein Mädchen vorbei rennen, gefolgt von einem Mann der ihr schnell hinterher eilte, da ich meine Flügel und meinen Glorienschein verborgen hatte lief ich ihnen auf einem anderen Weg nach, so kam ich hinter der Sackgasse raus und kletterte auf die Mauer. 'Als ich den Mann verjagt hatte, habe ich mich ganz anders gefühlt als sonst wenn ich jemandem geholfen habe, es war irgetwie....ach keine Ahnung, auch egal.' Als ich Hailey dann nach Hause begleitet habe, hatte ich so das Gefühl das ich öfter ein Auge auf sie haben sollte. Als ich gegangen bin und ihr meine Hand auf die Schulter gelegt habe, habe ich ihr damit die Erinnerung an den Vorfall genommen und sie glauben lassen das sie einfach normal nach Hause gelaufen ist. Aber als ich mich dann ganz unsichtbar für Menschen gemacht habe und den Mann suchen geflogen bin. Habe ich die Präsenz von einem Teufel gespürt und habe auf einem Dach in der nähe Lucifer liegen sehen. Das lässt mich vermuten das er das ganze gesehen oder sogar verursacht hat,deswegen  habe ich beschlossen beide zu beobachten. Als ich den Mann in einer andern Sackgasse gefunden habe, habe ich ihm etwas von meinem Engelslicht gegeben, eine halbe Stunde danach habe ich beobachtet wie er in das Obdachlosen Heim gegangen ist, ich habe auch gesehen das er sich in der Suppenküche eingetragen hat und als Gegenleistung das er dort arbeitet bekommt er ein Zimmer im selben Gebäude. Er sah dabei ziemlich glücklich aus. Aber ein Teufel hatte seine Finger da nicht im spiel. Aber danach bereitete Lucifer mir Schwierigkeiten, er schien überall gleichzeitig zu sein, er ließ einen Supermarkt ausrauben, ein Fahrrad klauen, und einen Autounfall verursachte er dann auch noch, das sind leider die Geschehnisse die ich nicht verhindern konnte, sieben andere Unglücke allerdings haben ein gutes Ende genommen. Dabei war es noch nichtmal Abend, ich rief um Hilfe, und mein bester Freund Michael erschien wenige Minuten bei mir. "Na Raphael wie viele sind es?" Fragte Michael. "Einer" antwortete ich knapp. Dafür bekam ich fragende Blicke. "Lucifer treibt hier gerne Seine Spielchen ." "Lucifer?, der Sohn Satans?!" Fragte er nochmal nach. "Ja natürlich Satans Sohn, wie viele Lucifer's kennst du noch?" Langsam verlor ich die Geduld. "Naja also keinen anderen." Antwortete Michael trotzdem noch. "Alles klar, ich kann ihn spüren er ist noch in der Stadt, aber wo nur? Wir teilen uns auf. Du fliegst die Richtung ab, und ich diese Richtung." Ich zeigte wo ich meinte. Am Ende fand Michael ihn und rief mich zu sich. Er hatte ein Haus in Brand gesetzt, naja eher eine Hochhaus,  die oberste Etage brennt komplett, und auf dem Dach, liegt er am Rand und schaut auf die Stadt runter, leider können wir in nicht in die Etage fliegen und die Leute raus leiten, denn eine kleine Berührung mit dem Feuer, sei es nur ein Streichholz groß, bringt einen Engel um. Lucifer dagegen lag dort umgeben von orangenen Flammen und pfiff ein Lied vor sich her. 'Gottseidank ist es ein Stadtteil wo nachts keine Menschen mehr laufen, so kann die Feuerwehr besser durch.' 
Was ist da?! Oh mist, eine Frau mit Baby ist noch im Geschoss untendrunter,  und der Notausgang ist versperrt. Ohne nachzudenken flog ich durch ein offenes Fenster rein, hier war noch nicht viel Feuer aber einige Balken sind schon runtergefallen,  und einer blockiert den Ausgang. Ich setzte mein Engelslicht ein um den Balken zu lösen er fiel einfach auf den Boden, die Frau rannte mit dem Baby auf dem Arm los, und die Feuerwehrmänner liefen ihr nach zwei weiteren Stöcken entgegen. Ich verließ das Hochhaus durch ein weiteres Fenster. Ich stellte mich zu Michael, der als Mensch dabei half die leute zu beruhigen.
Als der Brand zwei Stunden später gelöscht war, war von Lucifer keine Spur mehr zu sehen. "Ich merke das er nicht mehr in der Stadt ist, denkst du wir können zurück?"  "Ich nickte bestätigend. "Ja, ich denke schon."
'Ich kann nicht mehr, morgen müssen sie ohne mich auskommen.'  Michael muss meinen Blick gesehen haben, denn er sagt: "Ey keine Sorge kumpel, ich übernehme morgen, wenn du des kannst kann ich des auch." Er grinste schelmisch. 'Das glaube ich dir mein Freund, aber mach dich auf was gefasst.'

the devil by my sideWo Geschichten leben. Entdecke jetzt