22. April 2020
Lucas Sicht:
Heute ist Mittwoch und wir arbeiten fleißig an unserem Quickstep. Ich finde, der Tanz passt sehr gut zu uns er macht mir extrem viel Spaß. Wir sind in den letzen Trainingstagen kaum aneinander geraten, weil das Üben sehr gut geklappt hat. Das ist die Woche, die mir bisher am meisten Spaß gemacht hat.
Das liegt vielleicht auch daran, dass die Sache zwischen Christina und mir immer besser läuft. So langsam haben wir uns daran gewöhnt und ich genieße es von Tag zu Tag mehr. Das einzige Problem ist nur, dass so gut wie niemand davon weiß und wir immer aufpassen müssen, dass wir unbeobachtet sind. Aber auch das hat bisher gut funktioniert. Manchmal fällt es mir allerdings sehr schwer, ihr nicht in der Gegenwart von unseren Kollegen oder den Kameras nahe sein zu können. Aber so ist das eben jetzt.
Mittlerweile ist es schon Nachmittag und wir haben heute bestimmt schon fünfzig Durchgänge getanzt. Bis auf wenige Ausnahmen am Anfang sind die auch alle planmäßig verlaufen. Christina ist sehr zufrieden mit mir und meiner Leistung, was ja die letzen Wochen nicht immer unbedingt der Fall war.
„Tschüss und bis dann!", verabschiedet sich unserer Kameramann Matthias. Ich verabschiede mich und winke noch, ehe die Tür ins Schloss fällt. Ich sehe zu Christina. Sie steht am anderen Ende des Raums vor einer verspiegelten Wand und betrachtet sich darin. Sie ist so wunderschön. Ich stehe auf und gehe von hinten auf sie zu. Als sie mich im Spiegel bemerkt, beginnt sie zu lächeln. Ich stehe nun direkt hinter ihn und umschließe sie mit meinen Armen. Sie legt ihre Hände auf meine und streichelt sie leicht. Dann ziehe ich eine Hand weg und streiche damit ein paar Haare von ihrem Nacken. Dann beuge ich mich vor und beginne, sie zu küssen. Nach kurzer Zeit höre ich auf und kann im Spiegel sehen, dass sie etwas rot geworden ist. „Luca nicht hier!", ermahnt sie mich und deutet auf eine Fensterfront. Doch ich halte sie immer noch im meinem Arm und flüstere ihr von hinten ins Ohr: „Hast du heute Abend Zeit für mich?" Sie grinst mich an und nickt. „Kommst du um 8 zu mir?"
Diesem Angebot stimme ich nur zu gerne zu. Wir verlassen die Tanzschule, verabschieden uns mit einer Umarmung und ich mache mich auf den Weg in Richtung meines Apartments. Den gesamten Weg denke ich nur an Christina.Christinas Sicht:
Ich bin gerade in meiner Wohnung angekommen. In gut einer Stunde kommt Luca. Ich beschließe schnell zu duschen. Anschließend föhne ich meine Haare. Mit einem Handtuch bedeckt stehe ich nun vor meinem Kleiderschrank. Was soll ich anziehen? Etwas bequemes oder doch etwas schicker? Oder doch eher aufreizender? Da fällt mir die Schublade mit meiner Unterwäsche ins Auge. Kurz überlege ich, doch dann ziehe ich meine heißeste, rote Spitzenwäsche an. Darüber ziehe ich eine graue Jogginghose und ein enges, schwarzes Top, unter dem man an der Seite etwas meinen BH erkennen kann.
Eigentlich sollte ich nicht mehr aufgeregt sein bevor Luca kommt, denn wir haben uns in den letzten zwei Wochen fast jeden Tag außerhalb des Tanztrainings gesehen. Aber ein bisschen nervös bin ich schon noch. In 10 Minuten wird er wohl da sein und ich stelle schon mal 2 Gläser Wein im Wohnzimmer bereit.
*dingdong* - Ich gehe zur Tür und öffne sie. Ein frisch geduschter und frisch parfümierter Luca kommt mir entgegen. Er umarmt mich, wobei seine Hände vielleicht etwas tiefer rutschen als bei einer normalen Umarmung. Dann küsst er mich schließlich. Ich grinse ihn an und ziehe ihn an der Hand ins Wohnzimmer. Wir setzen uns aufs Sofa. „Wie gehts dir so?", beginnt Luca ein Gespräch. „Jetzt wo du da bist, super!", entgegne ich ihm und streiche ihm leicht über den Arm. Er beugt sich nach vorne und gibt mir einen intensiven Kuss auf die Wange. „Wollen wir einen Wein trinken?", frage ich Luca und reiche ihm auf sein Kopfnicken hin ein Glas. Ein paar Minuten sitzen wir noch da und unterhalten uns. Dann schlägt er vor, einen Film zu gucken. Ich stimme zu. „Welchen denn?", fragt er. Ich laufe rot an. „Was hast du?", fragt er belustigt. „Ach nichts egal". Doch Luca hackt nach: „Lotti jetzt sag schon!" Seinen funkelnden, braunen Hundeaugen kann ich leider nicht widerstehen. „Also... ich wollte da noch nen Film gucken...aber ich glaube das ist nicht so dein Fall...", stottere ich. „Welchen denn?" „Fifty shades of grey", kommt es aus mir herausgeschossen und ich gucke schüchtern auf den Boden. „Klingt doch ganz interessant!", sieht Luca mich mit einem herausfordernden Blick an. Vorsichtig sehe ich ihn an und starte dann den Film.
Nach ein paar Minuten lege ich mich auf seine Brust. Der Duft von seinem Parfüm vernebelt meine Gedanken. Er beginnt, mich zu streicheln. Erst meinen Kopf und später dann meinen Bauch. Ab und zu wandern seine Hände auch etwas höher, was meine Konzentration endgültig vom Film ablenkt. Irgendwann unterbricht er die Stille: „Ich bin echt glücklich im Moment.", sieht er mich an. Ich schenke ihm ein Lächeln und fahre ihm leicht über die Wange. „Aber eine Sache würde mich noch glücklicher machen.", fährt er fort. Ich sehe ihn fragen an. „Was denn?" Nach einer kurzen Pause antwortet er: „Dich meine Freundin nennen zu können". Ich bin sprachlos. Hat Luca Hänni mich gerade ernsthaft gefragt, ob ich mit ihm zusammen sein will?! Ich bekommen kaum ein Wort heraus. „...Mich würde das auch sehr glücklich machen...!", bekommen ich schließlich doch heraus. Er lächelt mich an. Ich drehe meinen Kopf auf seiner Brust nach oben und schaue ihm in die Augen. Er beugt sich etwas nach unten und legt seine Lippen auf meine. Erst sanft, dann werden seine Lippen fordernder. Er beißt mir leicht auf die Unterlippe und unsere Zungen spielen miteinander. Dann löse ich mich vor ihm und er sieht mich fragend an. Nach einem kurzen Augenblick richte ich mich auf und setze mich frontal auf seinen Schoß. Ich verschränke meine Arme hinter seinem Hals und nähere mich ihm wieder. Er fährt mit seinen Händen durch meine Haare und über meinen Rücken. Meine Hände finden den Weg unter sein T-Shirt und berühren seinen durchtrainierten Bauch. Als er mit seinen Händen in meiner Taille angekommen ist, greift er nach meinem Top und zieht es etwas hoch. Ich strecke meine Arme nach oben und Luca zieht mir mein Top über den Kopf. Seine Fingerspitzen streichen leicht über meine noch halb verdeckten Brüste und er beginnt, meinen Hals zu küssen. Dann löst er sich kurz und sieht mich an. Ich nehme sein T-Shirt und streife es ihm über den Kopf. Jetzt kann ich seinen Sixpack auf meinem nackten Oberkörper spüren. Ich beuge mich etwas nach unten und küsse auf seinem Bauch entlang. Luca nutzt die Gunst der Stunde und packt unter meinen Po. Dann steht er auf und ich umschlinge seine Hüfte mit meinen Beinen. Luca stößt die Tür zu meinem Schlafzimmer auf und setzt mich auf dem Bett ab. Er nimmt meine Hände, verschränkt seine Finder mit meinen und drückt mich etwas nach hinten. Ich lasse seine Hände nicht los und ziehe zu mir, wir nebeneinander auf dem Bett liegen. Dann greift er um mich, öffnet meinen BH und wirft diesen schließlich auf den Boden. Seine Hände sind überall gleichzeitig. Ich liege auf dem Rücken und sehe Luca tief in die Augen, der sich neben meinem Kopf links und rechts abstützt sein Gesicht wenige Zentimeter über meinem hält. So intensiv haben wir uns noch nie in die Augen gesehen. Dann überwindet Luca die letzten Zentimeter und legt seine Lippen auf meinen. Kurze Zeit später küsst er meinen Hals entlang und wandert immer tiefer, bis er schließlich auf meinem Bauch ankommt.Als ich am nächsten Morgen aufwache, realisiere ich zuerst gar nicht, was gestern nach passiert ist. Ich sehe zu ihm rüber, doch er schläft noch friedlich und ich möchte ihn nicht wecken. Die Decke hängt irgendwo bei seinen Knien. Selbst beim schlafen sieht er so heiß aus. Sofort muss ich an die letzte Nacht denken. Ich war Luca so nah, wie noch nie.
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Liebe auf den ersten Blick
RomanceZwischen Luca Hänni und Christina Luft knistert es während und nach der 13. Let's Dance Staffel ordentlich - was nicht unbemerkt bleibt. Doch wie haben die beiden diese Zeit erlebt?