clumsy (too bad)

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Das Handy klingelt. Er Spūrte die eingestellte Vibration an der Hosentasche. Vibration oder Stumm. Nervige Klingeltöne gab es nicht. So packt er es aus. Sah sich die Nummer an und ordnet sie Christi zu. Mit einem murrendem „bin nicht da" ging er ran. Am anderem Ende gab es schon halb hysterisches Gekreische. Da merkt er, er hat verschlafen. Sah auf die Uhr und rieb sich durchs Gesicht. Immerhin war er gestern schon von der Arbeit weg geblieben. Er erinnert sich an den Verlaufenden Abend:


John kam mit seinem eher Braunen Jacket und restlichen schwarzen Sachen in die Millers'. Sah sich nach einer Dame um und setzte sich zu ihr. Sein Selbstbewusstsein wuchs von mal zu mal immer mehr. Er sah sich um und bestellte an erster Linie was für sie. Er hatte Respekt für Frauen, behandelte sie wie Porzellan. Sah ihr beim nervösem kichern zu ehe er von weitem eine männliche- aber kleinlaute Stimme vernahm. Cedric war also wieder hier gewesen. Es war kein Teenie film, also sprang sein Herz auch nicht in die Lüfte oder sein puls am explodieren. Er war eher erfreut, so wie wenn der Whisky bestens gereift war.

War es vielleicht die frage? Was freute ihn überhaupt. Vieles was nicht gut lief bekam er sofort in Gedanken. Aber das was gut war?

Ein lautes zerschmettern unterbrach seine Gedankenstimme. Der blick schellte zur rechten, da wo er seinen blick hatte. Der Schwarzhaarige Kellner hatte ungeschickt das Tablett mit bestimmt teuren alkoholischen Getränken dem Boden spendiert. Er sah weg. Sah sich die Deckenbeleuchtung an ehe er seufzte. Ein Tollpatschiger Kellner in so einer Edlen Bar? Kann er sich diese Eigenschaft leisten?

Dann sprach er ein wenig mit der Brünetten neben ihm. Ihr Name vergaß er wieder schnell. Er braucht Ablenkung. Wollte sich das traurige Gesicht des jungen Mannes nicht ansehen. Auch verdrängte er die lauten stimme jene die ihn verspotten. Er sitzt mit ihr an der Theke genau vor der Bar, sollte er Etwas bei Cedric bestellen, wäre das Risiko auf ein 2. Geschehen geringer.

So hob er dann die Hand. Sah wie der Hauswirt den jungen zu ihm scheuchte. Die Chance ihm mitzuteilen wie er hieß. Aus einem noch nicht ganz klaren Grund wollte John das. Bei den Frauen war es ihm lieb sie würden ihn vergessen und weiter leben.

„Tennessee Whisky" sah er oben auf der Anzeige Tafel frisch aufblinken. Die Antwort war ein hastiges nicken. Johns Sichtfeld wurden von seinem Rücken total bedeckt. Wieder solche zu engen Hosen, dachte er sich. Er machte sich nicht lustig, er hatte Mitleid. Ein alter Herr, zwei Stühle entfernt von John setzte sich. Er hatte keine Vorurteile, jedoch sah dieser nach einem alkoholisiertem Perverser an. Er war Breit gebaut, roch bis hier her nach billigem Alkohol aus dem Supermarkt und war nur Laut. Sympathisch war er nicht. Er starrte nach etwas, was John gar nicht gefiel. „Du solltest mir dein Missgeschick wieder gut machen" rief er laut, die anderen jubelten dem zu. Alles pervers billig Alkoholkonsumierer. John sah auf den Whisky den er schlussendlich bekam ohne das mitbekommen zu haben. Er sagte nichts. In seinem Augenwinkel sah er Cedric um die Bar herumgehen. Zu seinem Pech ging er zu dem Kerl neben ihn. "schade" dachte sich John. Er trank mit einem Mal sein Glas leer. Küsste die Frau neben sich auf die Wange und lief zum Ausgang. Er sollte dem Jungen Helfen, jedoch war das nicht der John der Öffentlichkeit. So ging er unbemerkt raus an die Frische Luft. Zündete sich die- wie immer verdiente Zigarette an und trat in an sein Auto heran. Von draußen war die Bar still. Alles war still.

Es war immerhin auch kein New York. Es war eben seine Heimat.

Dann schmiss er die Zigarette weg, sah kurz zu all den Menschen welche still und heimlich aneinander gepresst vorbei liefen. Es war ein Trauerspiel. Alle hatten Angst sie würden Zeugen oder Opfer von etwas werden. Sie würden sich am liebsten in ihre vier Wände begeben und nie wieder das Tageslicht erblicken.

„bist du krank? Hast du was angestellt? Bist du verreist?" die hysterische stimme weckte ihn aus den Gedanken. Er setzte sich auf „ich bin gleich da" damit legt er auf. Wie sehr er Telefonieren hasste. Es war nicht persönlich. Man wusste nicht wer alles dabei war und man verstand nichts. Es war unnötig wie er meinte. Christi machte sich Sorgen, er wusste manchmal nicht ob sie sich mehr um die Firma oder viel mehr um ihren Bruder.

Er hoffte es war die Firma.

John stand auf, in seinem Vintage Appartement, mit Holz und vielen Pflanzen aus allen Kulturen hätte er gerne einfach in seinem Bett gelegen, eine geraucht und sich um seine Gedanken gekümmert. Jedoch sprang er unter die Regenwalddusche welche Platz für vier Personen hatte und zog sich mit seiner Lieblings- und Inspirativen Farbe Schwarz an. Ein leichtes Parfum und die Gegelten aber dennoch natürlich gelegten Haare. John nahm seine Tasche. Solange die Zigaretten und die Schlüssel darin waren war er zufrieden. Die restlichen Sachen waren ihm nicht relevant. Er stieg in den Wagen und fuhr durch die Morgenstunde.

Er stand vor ihr. Seine Schwester war ebenso mit dem Grauen Anzug am Stuhl gebunden und sah nur hoch wenn es sein musste. Er bekam trotz allem einen Gefühls- Vortrag. John musste sich Sachen wie „wir machen uns sorgen" oder „sag mir wenn du krank bist oder zuhause bleiben willst" anhören. Es war ein verlockendes Angebot. Aber Zuhause wären ihm die Gedanken zu viel geworden. So arbeitete er lieber und machte sich weniger sorgen um sein Leben. Sie sah nicht mal seinen Bruder an. Es war auch sehr einseitig. Er hatte ihr nichts zu sagen. Es war kein Hass, Er würde jeden der ihr das Herz bricht den Kopf abschneiden. John drehte um und ging nach draußen. Fand sein Büro auf und schloss wie so oft ab. Brauchte keine unnötigen Fragen Oder Ideen anhören. Dafür war Christi die Chefin. Er drückte den Computer an und lies sich mit der einseitigen Beschäftigung seinen Morgen bis zum nachmittag versauen.

you're looking for the truth? {a johnny depp fanfic}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt