Toni

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Der Abend zuvor benötigte Nerven zum verdauen. Er war sich nicht sicher wie er damit weiter machen darf.

John war den zweiten Tag in folge zu spät zur Arbeit gekommen. Ihm war das sonst auch nie Egal, warum dieses Mal? Er fühlte sich weder schlecht, noch gut dabei. Ihm war das einfach: egal.

Er ignorierte den Jungen in seinem Kopf, er sollte ihn auch vergessen, er hatte eine Beziehung und war Glücklich. So sollte es auch laufen. Nur sollte es mit John sein, nicht mit diesem Hipster.
Sein leben stört.
Es war im weg.
Seine Schwester und diese Karriere die er nie wollte, waren beide im Weg.

So sah er sich weiter um.
Wie gestern auch, war das Fernseher Programm wichtig. Sein einziger Zusatz an Hoffnung war der alte Barfreund Toni.

Die beiden hatten sehr viel miteinander zu tun, nur nicht in der letzen Zeit.

So wie jetzt gerade, als die beiden bei John zuhause saßen und sich langweilige Nachrichten ansahen. Toni war eine Nummer weiter als John. Er kannte kein Wasser, es gab Cola nur für Jacky. So trank er sich voll. Betrunken war er selten und selbst wenn, dann war er am schlafen.

Toni hatte wahrscheinlich noch nie eine Jeans an.

John und er waren das komplette Gegenspiel.

"Scheiss auf diese Firma. Das ist Frauen Kram, willst du für immer dämliche Rechnungen unterschreiben?"

Tonis Aussprache war ebenso dämlich. Aber john verstand seine aussage und stimmte ihm dennoch zu.
Er wollte ganz sicher nicht mehr Dorthin. John seufzte und schüttelt nur leicht seinen Kopf.
"Wohin denn sonst?" War seine Frage an ihn gerichtet "schau dir das an" seufzt er nur auf die Nachrichten gerichtet.
Toni lachte einfach nur auf und Wunk ab "Kauf dir ein Haus voller Frauen" Depp verdrehte die Augen. Selten tat er das, war eine Respekt sache.

Nur hatte Toni manchmal jeglichen Respekt von John verloren. Er nickte nur auf und wurde sarkastisch.

"Natürlich. Ich Leite ein Bordell. Wieso kam-"

"Dank mir später John"

"Das ist Schwachsinn, das weist du selbst? Ein Bordell? Ich war in einer Firma und steige um zum Leiter eines Bordells? Hier befindet sich noch nichtmal eins. Sieh dir unsere Umgebung doch einmal an." Er schüttelt den Kopf.

Toni seufzt laut auf

"Du Idiot, du baust eins auf. Eins zu übernehmen wäre das reinste chaos. Die Frauen würden dich nicht einmal akzeptieren. Es würde Jahre dauern bis du alles weist und dich auskennst. Wir bauen eins"

"Wir machen schonmal gar nichts. Wennschon nehme ich das in die Hand"

Toni sah ihn an, wie es ein nasser Hund tun wūrde.

"Aber, das war meine Idee!" Kommentiert er dazu und schmollte mit seinem Sektglas in der Hand.

"Eine Dämliche Idee, eine idi- eine unrealistische Idee" er zog die Augenbrauen hoch und sag Toni an.

"Warts nur ab, Depp, das wird laufen. Du wirst Karriere starten"

kam es dann nur von Toni.
Dieser trank siegessicher daraufhin noch einen Schluck und warf sich aufs Sofa.

John verwarf den Gedanken. Es war- wie so vieles mit Toni: dämlich. Dann sah er sich wieder das Nachrichtenportal an und war still.

Seine Gedanken ignorierten die Bilder, er dachte viel Mehr darüber nach wieviel man verdienen würde, wenn man sich so einen Laden in Wirklichkeit erkauft.

Nur aus reiner Neugierde, würde er erfolgreich damit werden? Wie reagiert die Welt auf einen Homosexuellen Bordell Inhaber? Schlecht.
Sie reagiert sehr schlecht darauf.

Also verwarf er den Gedanken an ein Outing direkt und macht sich eher an die Gedanken um den Standort und das Geld zur schaffen. Er Seufzte leise und sah zu Toni "deine Frau wartet sicher" sein gegenüber wusste genau was damit gemeint war. So stand der Jüngere auf und verabschiedet sich mit einer Geste auf welche John hätte verzichten können.

Damit war er also wieder alleine. Er nahm sein Handy raus und schüttelte den Kopf "eher eine Mafia" murmelt er so hin. Damit trank er aus. Macht den viel zu lauten Fernseher aus und schaltet die Lichter ab.

Jedoch geht er Heute nicht mit einem Schlechten Gedanken ins Bett. Er hatte- irgendwie war es etwas wie Hoffnung. Schläft ein und brachte die Gedanken seiner Karriere wieder hoch.

Die Firma wollte er wirklich hinschmeissen und etwas anderes tun. Er wollte nirgends mehr eingestellt sein. Er wollte selber Karriere starten und andere zum Arbeiten Einstellen. Toni hatte leider recht. Es war besser etwas selber aufzubauen und sofort Herr darüber zu sein. Seine Tagträume schweifen jedoch ab- er dachte darüber nach eine Mafia aufzustellen.

Eine von ganz woanders, skrupellose und einfache Menschen. Wenn John etwas konnte, dann, sich Respekt zu erschaffen.
Er verwarf den Gedanken und belies es für heute dabei. Morgen würde er Kündigung einreichen. Das erfordert ein viel zu Langes- unnötiges Gespräch mit Christi.

Cedric hatte er vergessen. Er war nicht mehr relevant.

Part four

you're looking for the truth? {a johnny depp fanfic}Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt