„Jungs, es gibt da ein kleines Problem.", ich sah zu den Jungs, die gerade um die Ecke liefen und über eine Sache, die Proof erwähnt hatte, lachten.
„Hat Marshall jemanden umgebracht und die Leiche vergessen zu entsorgen?", fragte Rondell lachend und schlug Marshall gegen die Schulter.
„Halt die Schnauze, dawg.", meinte Marshall grinsend.
„Ihr habt hier nur zwei Umkleideräume. Was ihr mit dieser Information machen werdet, ist euch überlassen.", ich lachte und lief an den Jungs vorbei, um in die Küche zu gehen, wurde jedoch von jemanden zurück gezogen.
„Na na, wo willst du hin?", flüsterte Marshall mir in mein Ohr und legte seine Hände an meine Hüfte.
„In die Küche, kommst du mit?"
Ich schaute ihn grinsend an und kicherte, daraufhin ließ Marshall mich los und lief vor mir in die Küche.
Ich holte aus dem Kühlschrank eine Wasserflasche raus und drückte sie Marshall in die Hand, holte mir danach auch eine raus.
„Was werdet ihr heute Abend machen?", fragte ich Marshall und trank aus der Flasche. Er zuckte mit den Schultern.
„Dre meinte, dass es beim Shelter ein Rap Battle geben wird und wahrscheinlich werden wir dort hin gehen."
Ich nickte und drückte die Flasche von einer zur anderen Hand.
„Willst du mit?", Marshall lächelte mich leicht an und ich nickte.
Ich stand schnell auf und verließ die Küche, ließ Marshall dabei in der Küche sitzen. Ich lief grinsend zum Backstage Bereich und setzte mich zu Denaun, der gerade an der Konsole spielte.
Ich schnappte mir vom Tisch einen Keks und naschte ihn, schaute dabei auf mein Klemmbrett und schrieb paar Sachen auf.
„Girly, leg den Scheiß weg und hab Spaß.", Denaun stupste mich leicht an und ich schüttelte lachend den Kopf.
„Ich muss eure Shows vorbereiten..", sagte ich frustriert. Im gleichen Moment schmiss sich Marshall neben mich auf die Couch und drückte mich zu sich.
„Lauf langsam ins Badezimmer und warte dort.", flüsterte mir Marshall etwas heißer zu und ich stand verwirrt auf.
Ich schloss die Tür vom Badezimmer und wartete ungeduldig, Marshall betrat schnell den Raum Minuten später und schloss dann die Tür hinter sich zu. Er lehnte sich leicht zu mir und küsste mich, seine Hände wanderten langsam meinen Rücken hoch.
„Du bist durchgehend horny, kann das sein?", sagte ich etwas leiser, während Marshall meinen Hals küsste.
„Eigentlich nicht, Baby. Du machst mich nur mit deinen knappen Röcken verrückt."
Marshall streifte seine Hand unter meinen Rock, woraufhin ich leise aufstöhnte. Ich küsste Marshall schnell auf die Lippen und lehnte mich grinsend zurück.
„Nicht jetzt, Süßer."
***
„Ey yo, Rondell du Bitch. Ich werde dich zerfetzen!", schrie Proof und streckte provokant seine Zunge raus, woraufhin Rondell ihm den Mittelfinger zeigte.
Wir liefen vom Studio zum Shelter, der anscheinend eine Straße entfernt sein sollte. Marshall und Ich liefen hinter den Jungs her, jedoch sagte keiner von uns was. Ich spürte daraufhin Marshalls Hand an meiner und lächelte leicht.
Es wurde dunkler und langsam kälter, und weil ich keine Jacke dabei hatte, zitterte ich ein wenig. Marshall bemerkte, das mir kalt war und gab mir seine Jacke, woraufhin ich mich bei ihm dafür bedankte.
Wir betraten den Shelter, am Eingang bekam jeder von uns einen blauen Stempel auf den Handrücken gedrückt. Wir liefen durch die Menge hin durch, wurden jedoch dabei paar mal aufgehalten, da ein paar mit Marshall und der Gruppe Fotos machen wollten.
„Wen haben wir den da? Slim to the motherfucking Shady!"
Der Typ auf der Bühne schrie vor Freude in sein Mikrofon und zeigte auf Marshall, woraufhin jeder in der kleinen Halle anfing zu jubeln. Marshall zeigte ihm daraufhin lachend seinen Mittelfinger.
Wir stellten uns an die Bühne und schauten zu dem Typen, der gerade zwei Jungs die Regeln erklärte.
Ich gab Marshall schnell Bescheid, dass ich auf die Toilette gehen würde und lief an der Menschenmenge vorbei.Ich schloss die Tür hinter mir und lief ans Waschbecken, um mir meine Haare ein wenig zu richten. Ich sah in den Spiegel und bemerkte einen Typen an der Wand lehnend, den ich davor garnicht bemerkt hatte, als ich rein kam. In diesem Shelter gab es nur ein Toilettenhäuschen, was für alle Geschlechter war.
Der Typ sah mich mit zusammengekniffenen Augen an und musterte langsam meinen Körper, was mich bisschen unsicher machte.„Wollen sie an den Waschbecken?", ich sah in den Spiegel und legte ein paar Strähnen hinter mein Ohr.
Der Mann kam etwas näher zu mir und schaute an mir herunter. Mir wurde ein bisschen unangenehm, woraufhin ich mich schnell umdrehte und an ihm vorbei lief.
Der Typ packte mich an meinen Händen und drückte mich an die Wand, biss sich auf seine Unterlippe und schaute ein weiteres mal an mir herunter.
„Eine hübsche Frau wie du sollte nicht alleine sein..", er drückte sich gegen mich und streifte mit seiner Nase meine Wange. Ich versuchte den Typen so fest ich konnte wegzudrücken, was natürlich nicht funktionierte, woraufhin ich leise anfing zu schluchzen.
Er streifte seine Hand unter mein Rock und drückte sich näher an mich, ich schluchzte daraufhin lauter auf.
„Lass mich los, bitte.", sagte ich lauter und schlug gegen seine Brust, was ihn wahrscheinlich wütend gemacht hatte. Er umklammerte mit seiner anderen Hand meinen Hals und schaute mich mit hungrigen Augen an.
Ich schloss für einen kurzen Moment meine Augen, in diesem Moment war ich einfach zu schwach gewesen, um mich weiter zu wehren. Ich wollte es einfach zulassen und es hinter mich bringen.
Im nächsten Moment hörte ich ein lautes Knallen und spürte seine Last nicht mehr auf mir, woraufhin ich meine Augen wieder öffnete und Marshall dabei zu sah, wie er den Typen gegen das Waschbecken schlug.
Ich rutschte langsam die Wand runter und umklammerte meinen Oberkörper. Marshall schubste den Typen aus der Toilette und drehte sich daraufhin besorgt zu mir, kniete sich dann schnell vor mich hin.
„Es tut mir so leid, baby.", Marshall hob mich vom Boden hoch und lief mit mir auf dem Arm schnell aus dem Shelter zum Hotel. Die Jungs hatten uns nicht bemerkt, was natürlich um so besser war, weil ich keine Lust hatte, den Jungs ihr Abend zu vermasseln.
Ich legte erschöpft mein Kopf auf seine Schulter und genoss Marshall's Nähe.
So hatte ich mir diesen Abend nicht vorgestellt.
🖤
Ich glaube, ich musste mindestens drei mal dieses Kapitel überarbeiten, weil es mir die ganze Zeit nicht gefiel lmao.
Habt ihr schon den Film 8 Mile geguckt und hat er euch gefallen?
Übrigens vergisst nicht zu voten, ihr süßen!💗 xx

DU LIEST GERADE
𝐃𝐨 𝐍𝐨𝐭 𝐏𝐥𝐚𝐲 𝐖𝐢𝐭𝐡 𝐅𝐢𝐫𝐞 | 𝐌.𝐌.
Romance𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘵𝘦 𝘪𝘩𝘯 𝘫𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘩𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘵𝘦, 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘈𝘳𝘮 𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯. • #1 in eminem ...