Pov. Zombey
Ich war mittlerweile schon frisch umgezogen und hatte mich mit allen Vieren von mir gestreckt auf meinem Bett niedergelassen. Noch immer konnte ich es gar nicht glauben, dass ich Maudado nun endlich im echten Leben hatte kennen lernen dürfen. Und als wäre das nicht noch schon genug, war er sogar genau in diesem Moment in meiner Wohnung. Ein breites Grinsen erschlich sich erneut einen Weg auf meine Lippen und kurz daraufhin hörte ich auch schon, wie die Badtür geöffnet wurde. Maudado war wohl fertig. Sofort schwang ich mich auf meine Beine und lief ihm entgegen.
Als ich mein Zimmer verlassen hatte, stand er noch immer etwas unbeholfen im Flur herum. "Ich... bin fertig...", murmelte er nur leise und strich sich seine immer noch nassen Haare aus dem Gesicht. Er sah mega süß in diesem Moment aus... Und das er tatsächlich meinen Lieblingshoodie trug, freute mich sehr, also sprach ich direkt heraus:" Dir steht mein Hoodie aber echt gut." Er verzog seine Mundwinkel leicht und meinte daraufhin unsicher:"Also ich weiß nicht... Ich glaube lila ist nicht so meine Farbe." Ich lief auf ihn zu und sagte währenddessen:"Nein, glaub mir, du siehst echt wirklich gut aus!", fügte aber noch nachdenklich hinzu:"Allerdings würde ich bestimmt auch denken, dass du selbst mit einem Müllsack als Kleidung noch gut aussehen würdest." Er blickte mich kurz sehr irritiert an, aber noch bevor er etwas sagen konnte, schob ich ihn zurück ins Bad und deutete ihm sich wieder auf den Stuhl zu setzen. Was er sofort auch tat. Ich kramte daraufhin meinen Föhn aus den Tiefen meines Wandschranks. Da ich diesen selbst nur sehr selten verwendete, dauerte es eine ganze Weile bis ich ihn gefunden hatte. Aber dann steckte ich sofort den Stecker in die Steckdose, meinte noch schnell:"Wir wollen ja nicht, dass du dich noch erkältest.. Falls du's nicht eh schon bist...", und dann schaltete ich auch schon den Föhn ein und begann damit Dado's Haare zu trocknen. Verwunderlicherweise hielt er dabei auch die ganze Zeit still. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass er sofort erklären würde, dass er dies doch auch selbst machen könnte... Aber nein. Also machte ich weiter und fuhr mit meinen Fingern durch seine feuchten, blonden Locken. Sie fühlten sich so weich an und ich konnte deshalb einfach meine Finger nicht länger bei mir behalten. Mit meiner rechten Hand hatte ich den Föhn noch immer auf seinen Kopf gerichtet, wohingegen meine linke Hand kontinuierlich durch seine Haare strich. Ich schmunzelte, als ich bemerkte, dass Dado mittlerweile die Augen geschlossen hatte. Dado war nun tatsächlich hier bei mir, er saß direkt vor mir... Und ich spürte sofort die Schmetterlinge in meinem Bauch wie wild umherfliegen. Ich war so wahnsinnig glücklich, ihn nun endlich bei mir zu haben.. Ich hätte die ganze Welt einfach nur umarmen können...
Pov. Maudado
Nachdem Zombey damit begonnen hatte, meine Haare zu föhnen, wollte ich sofort einwerfen, dass er sich nicht die Mühe machen musste und dass ich sie selbst föhnen würde. Aber kurz daraufhin fuhren seine Finger plötzlich durch meine Haare und ich bekam kurzzeitig eine wohlige Gänsehaut am ganzen Körper. Der warme Wind des Föhnes ließ mich ein wenig schläfrig werden, aber Zombey's Finger, die nicht aufhörten durch meine Haare zu streichen lösten mit jeder Bewegung in mir ein angenehmes Kribbeln aus. Ich fühlte mich einfach nur komplett wohl in diesem Augenblick. Und nachdem ich meine Augen geschlossen hatte, hoffte ich weiterhin inständig , dass er nie mehr damit aufhören würde..
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Heyho, ihr lieben Leutis da draußen! Bitteschön, hier is Kapitel 11☺️ Kapitelname wäre nun wohl "Zombey föhnt Maudado" lol😂 Naja, ich denk mir gefällt dieses Kapitel etwas mehr als die vorherigen beiden🤷♀️
Aber das wars dann auch schon mal für dieses Kapitel...
Also dann mal ciaoi und hoffentlich bis zum nächsten Kapitel ☺️
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♥ Regennacht ♥ #Zomdado
FanficMaudado ist Youtuber und im Großen und Ganzen relativ zufrieden mit seinem Leben. Er hat einen Beruf, den er sehr mag und liebe Internet-Freunde mit denen er viel Lachen kann. Allerdings fühlt er sich alleine in seiner Wohnung mehr und mehr einsam...