9. DIE ÜBERRASCHUNGSPARTY
Louis Tomlinson
Ich saß in meinem Zimmer auf dem Bett und war völlig erschöpft wegen dem Unterricht heute. Es war wieder Dienstag und ich fragte mich, wie ich den Montag überhaupt überlebt hatte. Das Einzige, worauf ich mich heute freute, war die Überraschungsparty für Harry. Er würde heute aus dem Krankenhaus kommen und auch wenn ich es nicht gerne zu gab, freute ich mich wirklich darauf, ihn wieder zu sehen. Seit er mir seine Geschichte erzählt hatte, hatte ich Mitleid mit ihm und das Bedürfnis dazu, ihm ein besserer Freund zu sein. Ich hatte wortwörtlich aus meinen Fehlern gelernt und ich wusste, dass Harry eigentlich ein sehr guter Freund sein konnte, wenn man ihm die Chance dazu gab. Und genau das hatte ich nun auch vor.Nicht nur ich war über diesen plötzlichen Sinneswandel meinerseits erstaunt, auch Eleanor, Liam, Danielle und all' die Anderen waren sehr überrascht darüber, dass ich mich tatsächlich mit Harry anfreunden wollte.
In meinem Zimmer war es in den letzten drei Tagen sehr ruhig gewesen und langsam war ich endlich über diesen Vorfall am Sonntag hinweg gekommen. Das hatte mich wirklich sehr mitgenommen, dass sich jemand hier in meinem Zimmer das Leben nehmen wollte, doch dank Eleanor und den Anderen konnte ich so langsam damit abschließen. Außerdem war zwischen Eleanor und mir auch wieder alles in Ordnung und sie hatte mir gesagt, dass sie schon wusste, dass die Trennung nicht lange halten würde und ich wieder zurück zu ihr kommen würde. Es schien gerade alles wieder besser zu werden und ich war froh, dass ich all' dies ohne größere Schäden überwunden hatte (wenn man die Sache mit Harrys Selbstmordversuch nicht beachtet).
Ich stand seufzend auf und stellte mich vor meinen Schrank, indem sich mittlerweile auch schon Harrys Klamotten befanden. Ich befingerte meine Klamotten und überlegte mir, was ich für die Party anziehen sollte. Ich mochte es nicht, mich auffällig zu bekleiden, ich blieb immer schlichter als die Anderen, doch diesmal konnte ich mich einfach nicht für ein Outfit entscheiden. Ich fühlte mich schon wie ein Mädchen, als mir bewusst wurde, dass ich schon seit einer ganzen Stunde vor meinem Schrank stand und immer noch keinen blassen Schimmer hatte, was ich anziehen sollte. Schließlich gab ich auf und ließ mich auf mein Bett fallen, während ich mein Handy aus der Hosentasche fischte. Ich rief Eleanor an und bat sie darum, mir behilflich zu sein, doch diese war zu sehr mit der Organisation der Party beschäftigt, dass sie nicht einmal an ihr Handy ging.
Seufzend stand ich wieder auf und stellte mich vor meinen Schrank. Gerade als ich nach einem T-Shirt mit dem Logo einer Band, die ich schon lange nicht mehr hörte, greifen wollte, fiel mein Blick auf ein anderes Oberteil, welches auf Harrys Seite des Schrankes hing. Ich griff danach und sah mir das Oberteil genauer an und erstaunlicherweise gefiel es mir sehr gut. Wie von selbst fiel in dem Moment die passende Hose dazu hinunter und ein belustigtes Grinsen schlich sich auf meine Lippen. Ich packte nach der Hose und streifte sie mir über. Sie war zwar etwas zu groß, doch ich krempelte die Enden der Hose hoch, sodass sie perfekt zu meinen weißen Vans passten und dem Oberteil von Harry. Es war ebenfalls weiß und hatte einige schwarze Muster, die ich zwar nicht genau erkennen konnte, doch es gefiel mir.
Ich fragte mich, ob das in Ordnung war, dass ich auf der Überraschungsparty von Harry seine Klamotten trug, doch dann dachte ich mir, dass er damit klar kommen musste, solange er nicht wollte, dass ich wie ein Penner auf seiner Party erschien. Wusste er überhaupt von der Party? Fragend nahm ich erneut mein Handy in meine Hände und wählte diesmal die Nummer von Danielle. Glücklicherweise ging diese im Gegensatz zu meiner Freundin ran und ich fragte sie sofort, wie genau diese Party eigentlich verlaufen sollte.
"Also Harry wird natürlich sofort in sein Zimmer wollen, wo du ihn dann auch empfangen solltest und dann musst du ihn irgendwie zur Turnhalle locken, mehr nicht. Also er weiß natürlich nichts von der Party, sonst wäre es ja auch keine Überraschung mehr", lachte sie und ich nickte nur seufzend, bevor ich dann auflag.
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It is what it is (Larry Stylinson)
Fanfiction»Too long we've been denying. Now we're both tired of trying. We hit a wall and we can't get over it. Nothing to relive. It's water under the bridge. You said it, I get it. I guess it is what it is.« © XVXIMMXIV, 2013 Louis William Tomlinson ist der...