22. LEWIS, NEILL UND LEEYUM

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22. LEWIS, NEILL UND LEEYUM


                    Louis POV
          Ich saß auf meinem Bett in meinem Zimmer und wartete auf einen Anruf von Zayn, der Harry mit zu sich genommen hatte und dann sofort Dr. Austin, unseren Arzt, gerufen hatte. Ich weiß nicht wie es Harry geht, was passiert ist und was gerade los ist und das machte mich verrückt. Ich hoffte einfach nur, dass es nichts schlimmes war. Ich konnte diese Stille in meinem Zimmer nicht länger aushalten und stand deshalb auf und lief im Zimmer hin und her. Mein Kopf drohte zu explodieren und meine Augen brannten von all den Tränen, die ich schon vergossen hatte.

Diese Wörter gingen mir einfach nicht aus dem Kopf. Dieses Lied, welches Harry für mich geschrieben hatte, ließ mich einfach nicht in Ruhe. Es löste so viele Gefühle auf einmal in mir aus, dass ich einfach nicht mehr mit kam. Am liebsten wäre ich jetzt bei Harry aber Zayn wollte nicht, dass ich da war weil er dachte, dass ich es ihm angetan hatte. Zayn und ich waren wieder bei unserem altem "Ich-hasse-dich" Verhältnis zurück, obwohl er ein ganz sympathischer Junge war.

Ich lief immer noch in meinem Zimmer auf und ab, als plötzlich die Tür aufgerissen wurde und Eleanor hineinstürmte.

"Louis, wir müssen reden, jetzt!", kreischte sie und setzte sich auf mein Bett. Ich erschrak zusammen und mein Herz fiel mir in die Hose, als sie das ausgesprochen hatte, wovor ich schon seit Tagen Angst hatte. Wir müssen reden. Ich wusste, dass ich nicht für immer von ihr weg rennen konnte aber ich wollte nicht jetzt mit ihr reden. Nicht jetzt, wo es Harry schlecht ging.

"El, bitte. Nicht jetzt", flehte ich sie an, doch sie ignorierte mich.

"Ich muss dir was sagen Louis", sagte sie und ihre Stimme wurde immer sanfter, leiser und ruhiger.

Als ich mich zu ihr umdrehte, sah ich wie sie auf ihre Hände starrte, nervös mit ihnen rumspielte und sie leicht errötete. So hatte ich sie noch nie gesehen. So ruhig und unschuldig. Sonst war sie immer die Laute, manchmal sehr Nervende, Fröhliche und Glückliche Eleanor aber heute war sie das genaue Gegenteil von all dem. Langsam bezweifelte ich, dass das was mit mir und Harry zu tun hatte, weshalb ich mich einfach zu ihr setzte und sie ansah.

Sie erhob ihren Kopf und sah mir in die Augen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie fing an zu schluchzen. "Es tut mir so leid, Louis", wimmerte sie und starrte auf ihre Hände.

Ich wusste gar nicht mehr was hier los war. Wieso entschuldigte sie sich bei mir, wenn ich doch der Jenige war, der sie verletzt hatte?

"El..", sagte ich ihren Namen ganz saft um sie zu beruhigen doch als plötzlich jemand anderes in mein Zimmer hineinstürmte, erschrak Eleanor so sehr, dass sie ihre Augen schloss und ihr Gesicht in ihren Händen vergrub.

"Nein, nein, nein. Nathan, ich wollte es doch gerade sagen!", murmelte sie in ihre Hände und als ich auf sah, stand tatsächlich Nathan vor mir. Er starrte Eleanor wütend an und seine Hand hatte sich zu einer Faust geballt. Sein Blick wanderte von El zu mir und dann schnaufte er höhnisch und zerrte Eleanor an ihrem Arm hoch.

"Ich hatte dir doch gesagt, dass du nicht mehr mit ihm reden sollst, El! Ich werde es ihm sagen, nicht du!", brüllte er Eleanor an und als ich sie so verletzlich und zitternd neben Nathan stehen sah, flippte ich völlig aus und schubste Nathan von ihr weg.

Auch wenn ich Eleanor zur Zeit irgendwie nicht leiden konnte, fand ich es scheiße von Nathan, wie er sie behandelte. Und überhaupt, was fiel ihm ein, so mit meiner Freundin zu reden?

"Fass sie nicht an, Nathan!", zischte ich ihn an und zog Eleanor hinter meinen Rücken, die mittlerweile schon angefangen hatte lauter zu weinen.

"Deine Freundin betrügt dich, Louis! Und das seit fast einem ganzen Jahr! Ich hätte gedacht, dass du irgendwann selbst darauf kommst aber anscheinend bist du dümmer als ich dachte", sagte Nathan und gab mir einen abwertenden Blick.

It is what it is (Larry Stylinson)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt