21. TAYWHORE, KOMM ZURÜCK!
Harry POV
Am nächsten Morgen wurde ich von etwas auf meiner Wange geweckt und brummte genervt auf. Ich wollte doch nur schlafen, verdammt! "Lass das", murmelte ich und schubste das etwas an meiner Wange weg.Ich hörte ein leises Kichern und als ich es dann schaffte meine Augen zu öffnen, sah ich Louis neben mir liegen. Da er so klein war, lag sein Kopf auf meinem Bauch und er sah wie ein kleines Hundebaby zu mir auf und seine Augen strahlten. Ich lächelte und setzte mich langsam auf.
"Was wird das?", fragte ich ihn und zog ihn auch zu mir hoch. "Nichts. Das macht nur Spaß; dir in deine Grübchen zu pieksen", antowrtete er mir schulterzuckend und ich lachte auf.
"Verdammt, wir müssen los, Harry", rief er plötzlich; als er auf den Wecker sah. Ich motzte wie ein kleines Kind und schlug um mich herum. "Ich will nicht!", protestierte ich aber Louis war schon aufgestanden und hatte sich umgezogen.
Ich gab nach und machte mich auch fertig. Wir liefen zusammen in die Universität. Louis sah Liam und Niall; mit denen er gleich zum Training müsste und trennte sich deshalb von mir. Zum Abschied lächelte er mich nur an und ging. Etwas enttäuscht stand ich dann noch da und starrte ihm hinter her.
Ich hätte ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Wie zum Beispiel eine Umarmung oder wenigstens einen Handschlag aber so wichtig war ich ihm dann wohl doch nicht. Traurig drehte ich mich um und lief in den Park; wo ich Zayn mit Perrie sah. Sie saßen beide an einem Tisch und kritzelten etwas auf ein Stück Papier. Perrie lächelte die ganze Zeit ununterbrochen, während Zayn sie anstarrte, ein paar Sachen aufschrieb und sie ihr dann vorlaß. Perrie war so rot wie eine Tomate.
"Hey", begrüßte ich die beiden und setzte mich gegenüber von ihnen. "Was geht?", fragte ich sie und beide sahen erschrocken auf. Zayn versteckte sofort seinen Block und Perrie fing darauf an zu kichern. "Wo warst du gestern? Louis war auch nirgends zu sehen", sagte Zayn und beachtete meine Frage gar nicht.
"Uhm, ich- Wir- Mir gings nicht gut, weißt du ja. Und Louis wollte dann nur sicher gehen, dass nichts Schlimmeres passiert und ist deshalb dann bei mir geblieben", sagte ich stotternd und betete zu Gott, dass sie mir das abkaufen würden.
Zayn sah mich jedoch misstrauisch an, hob eine Augenbraue hoch und gab mir seinen "Bist-du-dir-da-ganz-sicher" Blick.Nachdem ich ihm etwas unauffällig zugenickt hatte, widmete er sich wieder Perrie und flüsterte ihr irgendetwas ins Ohr, worauf sie nickend aufstand, sich von mir verabschiedete und ging. "Dein Vater wollte gestern mit dir reden, Harry", sagte Zayn und legte seine Arme auf den Tisch.
Mein Blick fiel auf seinen Arm, wo ich ein neues Tattoo sah. Ein Mikrofon? Ich starrte auf sein Tattoo und er fing an zu lachen. "Erklär ich dir wann anders", murmelte er nur und ging wieder zu dem Thema "Dein Vater" zurück. "Er hat nach dir rufen lassen, aber anscheinend hat es dich nicht erreicht", sagte er und sah mich mit seinem "Was-war-los" Blick an. Argh, diese ganzen Blicke nerven mich total bei dem!
"Ja dann schau ich mal was Mr. Daddy von mir braucht", antwortete ich ihm seufzend und stand auf. Ich wusste schon um was es ging. Die Beerdigung. Dass ich einfachso abgehauen war und jetzt wollte er mich dafür bestrafen.
Ihr werdet es mir nicht glauben aber in solchen Momenten wünsche ich mir meine andere Seite zurück. Warum? Weil ich dann selbstbewusster bin, mir nicht die ganze Zeit Vorwürfe mache und meinen Vater wenigstens ein bisschen ertragen kann. Ich schlenderte etwas unsicher in das Büro von meinem Vater und versuchte dabei alle möglichen Blicke der anderen Studenten zu ignorieren. Wieso starrten die mich alle so an? Genau als ich vor der Tür des Eingangs zur Universität stand, stürmte etwas Blondes kreischend hinaus und schrie herum. Ein anderes Mädchen folgte ihr und als ich das Blonde etwas erkannt hatte, fing ich an zu lachen. Taylor hatte überall an ihren Haare etwas grünes, schleimiges kleben und auch ihre Klamotten waren voll damit.
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It is what it is (Larry Stylinson)
Fanfiction»Too long we've been denying. Now we're both tired of trying. We hit a wall and we can't get over it. Nothing to relive. It's water under the bridge. You said it, I get it. I guess it is what it is.« © XVXIMMXIV, 2013 Louis William Tomlinson ist der...