„Danke.", sagte ich leise und schnallte mich an.Marshall schloss meine Autotür und lief auf die andere Seite, stieg schnell ein und startete sein Auto.
Es war schon seit einigen Stunden dunkel gewesen. Die Jungs blieben länger als geplant im Studio, da sie irgendwie Probleme mit zwei Songs hatten. Und ich hatte eigentlich seit drei Stunden Feierabend gehabt, jedoch konnte ich nicht nach Hause kommen, da ich kein Auto besaß.
„Du konntest mit dem Bus nach Hause.", sagte Marshall leise neben mir.
„Du weißt, das man Nachts in dieser Stadt nicht alleine mit dem Bus fahren soll."
Er lachte leise auf und legte seine Hand wieder auf mein nacktes Knie, drückte dabei leicht die Stelle. Seine Berührungen entspannten mich, ich brauchte nur paar Minuten und ich schloss schon meine Augen.
Marshall's View
Ich bemerkte nach einigen Minuten, dass es ziemlich ruhig im Auto war. Als ich rüber zu meiner Hand sah, die auf Stellas Knie lag, bemerkte ich Stella am schlafen. Ich hatte ganz vergessen, wie wunderschön sie beim schlafen aussah.
Ich machte das Auto aus und lehnte mich langsam zurück, saß bestimmt fünf Minuten da und lauschte der Stille im Auto.
Irgendwann entschied ich aus dem Auto zu steigen und zu Stella rüber zu gehen. Ich schnallte sie vorsichtig ab und nahm sie langsam auf den Arm, achtete dabei auf ihren Kopf.
Ich betrat ihre kleine Wohnung und lachte leise, als ich all die Kartons im Gang sah. Dieses Mädchen lebte seit einer Woche in dieser Wohnung und sie hatte immernoch ihre Kartons nicht ausgeräumt.
Ich legte Stella vorsichtig auf ihr Bett und deckte sie zu, als ich plötzlich ihre Hand an meinem Arm spürte.„Geh nicht..", murmelte sie. Ich erwischte mich selbst, wie ich vor mich her grinste.
Sollte ich mich zu ihr legen? Sollte ich wirklich bei ihr bleiben? Wollte sie das wirklich in diesem Moment? Mir gingen so viele Fragen durch den Kopf, die ich mir selbst nicht beantworten konnte.
Da die Jungs sowieso im Club waren und ich sowieso bei Stella bleiben wollte, blieb ich dann auch bei ihr.Mein Plan war eigentlich gewesen, sie auszuführen und ihr eine schöne Nacht zu schenken. Aber da sie extra auf mich gewartet hatte und dann auch noch eingeschlafen war, ließ ich es sein. Ich konnte es mit ihr auch ein anderes mal machen.
Ich zog leise meine Schuhe aus und legte mich neben Stella hin, deckte mich dabei vorsichtig zu. Ich rückte näher zu ihr und legte meinen Arm um sie, woraufhin sie leise was vor sich hin murmelte. Ich legte vorsichtig ein paar Strähnen aus ihrem Gesicht und lächelte, sie war so wunderschön gewesen.
***
Ich wachte durch das aggressive Klingeln der Haustür auf. Stella, die langsam aufwachte, sah zur Uhr und seufzte genervt auf. Es war früh am Morgen gewesen.
Das Klingeln hörte nach paar Minuten immernoch nicht auf, woraufhin ich genervt aus dem Bett sprang und zur Tür lief, vor mir stand Bizarre, der mich mit einem kalten Blick ansah.„Wieso klingelst du bitte so aggressiv und wie hast du mich gefunden?", sagte ich etwas verschlafen und rieb meine Augen.
„Lass mich bitte rein.", sagte Bizarre schnell und lief zur Küche, in der er ein Glas Wasser trank.
Stella kam dann auch endlich in die Küche, die dann verwirrt zu Bizarre sah. Sie verstand genauso wenig wie ich.
„Jetzt schieß los, was ist los?", sagte ich mit zusammen gezogenen Augenbrauen.
Er stellte sein Glas in den Waschbecken und sah vorsichtig zu uns rüber, er selbst verstand nicht was los war.
„Denaun hat angerufen. Er und Proof waren noch im Club, wir waren schon seit einigen Minuten weg gewesen.", er schluckte. Ich sah ihn ungeduldig an.
„Die hatten mit so einem Typen Stress gehabt und.. Proof wurde angeschossen."
Plötzlich fing ich an zu zittern. Ich hatte Angst gehabt, mir wurde kotzübel. Ich hatte mich auf diesen Moment noch nicht vorbereitet, weil ich sowas bei meinem besten Freund nicht erwartet hatte.
„Sag mir, dass es ihm gut geht.. Bizarre!"
Stella drückte mich von der Seite zu sich und versuchte mich zu beruhigen, dabei wusste sie selbst nicht, was passiert war.
„Bizarre.. was ist passiert?", sagte Stella leise und sah zu Bizarre, der für paar Minuten ziemlich ruhig war.
„Er wurde drei mal angeschossen. Er-"
„Nein, Bizarre. Sag mir, es ist eines deiner behinderten Scherze. Sag mir, dass es ihm gut geht!", unterbrach ich ihn etwas lauter und drückte Stella von mir, die sich ängstlich an mich klammerte.
Mein Herz zerbrach als ich mir diesen Moment vorstellte, ich konnte mir nicht vorstellen, durch was Denaun ging. Er hat zu gesehen, wie sein Freund ermordet wurde. Was wäre, wenn ich dabei gewesen wäre? Wäre Deshaun noch am leben gewesen?
Ich sah dann endlich zu Stella, die mit Tränen in den Augen zu mir sah und langsam den Kopf schüttelte. Von ihren Lippen konnte ich ablesen, wie leid es ihr tat.
„Wo ist er jetzt? Bizarre, antworte mir verdammte scheiße!", schrie ich mit zittriger Stimme und lief ins Schlafzimmer, in der meine Schuhe lagen.
Ohne auf eine Antwort abzuwarten stürmte ich aus Stellas Wohnung und stieg in mein Auto.
Ich wollte ihn jetzt noch ein letztes mal sehen, ein letztes mal sagen wie sehr ich ihn liebte,
ein letztes mal in den Arm nehmen.Und ein letztes mal „Bis später, Doody." sagen.
🖤
Sad boi hours.. die Story ist hiermit vorbei🥺 Danke an alle, die aufmerksam mitgelesen haben und bis zum Ende geblieben sind. Ich glaube so Mitte des Buches wollte ich garnicht mehr weiter schreiben, weil ich das Buch einfach nicht mehr mochte, aber irgendwie hatte ich es ja doch noch geschafft, es spannend zu halten :))) (hoff ich zumindestens)Schreibt gerne eure ideen in die Kommis und ich schaue dann, wie ich es im zweiten Buch umsetzen soll. ( Besser wäre es, wenn es nicht so klischeehaft wäre :)) )❤️
[Der Tod von Proof im Buch stimmt nicht ganz den Ereignissen in der Realität überein.!]
RIP Proof💓
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𝐃𝐨 𝐍𝐨𝐭 𝐏𝐥𝐚𝐲 𝐖𝐢𝐭𝐡 𝐅𝐢𝐫𝐞 | 𝐌.𝐌.
Romance𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘵𝘦 𝘪𝘩𝘯 𝘫𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘩𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘵𝘦, 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘈𝘳𝘮 𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯. • #1 in eminem ...