>> Entspann dich Baby. << Sanfte Küsse auf ihrem Hals verteilend flüstert er ihr weitere Schmeicheleien ins Ohr während er sie sanft streichelt, aber sie scheint mit den Gedanken ganz woanders zu sein. Vorsichtig streicht er ihr über die Wange, um wenigstens ein Bisschen ihrer Aufmerksamkeit zu bekommen. Nach wenigen Sekunden des Abwartens sieht sie ihm in die Augen, entschuldigend und mit Wärme darin. >> Tut mir leid Nino. << Ihn sanft küssend, richtet sie sich auf, ihr Gewicht auf ihre Arme abgestützt. Für einen Moment genießt er die sanfte Berührung ihrer heißen Lippen auf seinen, doch dann entzieht er sich ihr, nur ein paar Zentimeter. Ihren Atem kann er immer noch spüren, sowie die weiche Rundung ihrer Brüste an seinem Oberkörper. Wenn er rücksichtslos wäre, würde er ignorieren, dass sie nicht bei der Sache ist, aber er macht sich Sorgen. Also fährt er sich einmal durch die losen Haare, das Lederband ist schon lange verschwunden und sieht sie dann wieder an. >> Worüber denkst du nach? << Einem reinen Impuls folgend streicht er mit seinen Fingern über die samtweiche Haut ihrer Wange. Berührt sie nur mit den Fingerspitzen und schmunzelt ob ihrer heftigen Reaktion darauf. Ihr Atem geht schneller, ihre nackten Brüste streichen in einem rhythmischen Takt über die straffe Haut seines Oberkörpers. >> Sag es mir Prinzessin. <<
>> Ich will die Stimmung nicht versauen. << Besänftigend ihr Kinn anhebend, sieht er ihr direkt in die Augen. >> Du machst nichts kaputt, mach dir darüber keine Gedanken. Das hier können wir immer wieder wiederholen, aber jetzt sag mir warum du dir solche Sorgen machst. <<
Es ist zu viel, alles, der ganze Tag hat schon diesen Schleier des Unglücks und es wird einfach nicht besser. Und jetzt macht sie auch noch das eine kaputt, das etwas Licht in diesen trüben Tag bringen würde. Aber er hat gefragt. >> Sie hat vielleicht keine Gefühle mehr. << Leicht verwirrt sieht er sie an, doch dann scheint es ihm zu dämmern und er streicht weiter über ihre Wange, lässt sie weitererzählen. >> Sie hat sich nie ihrer Gefühle geschämt, hat sie einfach ausgelebt, was nicht viele tun aus Angst verletzt zu werden. Lyra versteckt sie und ich weiß, wie man sie überspielt. << Nino nickt nur und küsst erst ihren linken und dann ihren rechten Mundwinkel, bis sie sanft lächelt und ihn an der Brust wegschiebt. Sein schalkhaftes Grinsen spiegelt sich in seinen Augen, das von den Kerzen neben ihrem Bett beschienen wird. Er würde sie nie verurteilen, für nichts, was sie anstellt oder wie sie ist. Und dafür ist sie dankbar, so sehr. Am liebsten würde sie ihn für immer behalten, wenn man ihr das erlaubt, dann wird sie den verschwundenen Göttern auf ewig dankbar sein, gleich was für Arschlöcher sie waren.
>> Ich sage dir eins Felina. Deine Freundin hat immer noch Gefühle. << Verwirrt starrt sie ihn an, will es schon abstreiten, doch er legt ihr einen Finger auf die Lippen und spricht weiter. >> So wie sie alle ansieht, müsstet ihr es bemerken. Sie fühlt Trauer. << Wieder landet ein Kuss auf ihrem Gesicht, diesmal auf ihrer Nase und sie lächelt. >> Schuld. << Dann einer auf ihrer Wange. >> Hass und Wut. << Ein Kuss für jedes Augenlid. Knapp vor ihren Lippen hält er inne, was sie beinahe vor Frust aufstöhnen lässt. >> Und Angst. Cora fühlt im Moment so viel, dass es sie überwältigt. Lass ihr Zeit, dann kommt sie zu dir. << Das hofft sie wirklich.
Seufzend umklammert sie seine Schultern und zerrt ihn zu sich hinunter. Bereitwillig lässt er sich von ihr umarmen, den ganzen restlichen Tag lang und genießt die Wärme ihres Körpers. Wenn die restliche Reise so weitergeht, wird das eine entspannte Angelegenheit.
>> Na los, aufstehen! << Doch nicht so entspannt. Er hätte es nicht einmal denken dürfen. Müde seufzend rollt er sich von der nervigen Stimme weg, deren Besitzer die dunklen Vorhänge beiseite reißt und so das halbschwache Sonnenlicht des verregneten morgens hereinlässt. Das kann doch nicht ihr Ernst sein. Er und auch Felina haben diese Nacht zu wenig geschlafen, was wohl seine Schuld ist, weil er sie wach gehalten hat. >> Keiner von uns will aufstehen Lyra. << Seine müde Freundin dreht sich mit halb geschlossenen Augen zu ihr herum und wäre fast vom Bett gefallen, als sie Cora in der Tür stehen sieht.

DU LIEST GERADE
Princess of Fire and Darkness ToG FF
FantasyAelin rettete die Welt, sorgte für Frieden und Wohlstand und auch ihre Tochter wuchs behütet mit Lysandras und Manons Tochter auf. Doch die tiefen Schatten der Nacht hatten ihre Haustiere entlassen und sie wollen spielen und sie fürchten nur die Erb...