Zehra - Kapitel 2

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Als ich am nächsten Morgen aufstand, brummte mein Kopf wie verrückt. Doch ich hatte Angst aufzustehen. Was ist wenn mein Vater kommt und mich wieder schlägt? Oder noch schlimmer, meine Mutter. Ich kann es nicht ertragen meine Mutter weinen zu sehen, sie und Elif sind die einzigen die ich noch habe. Zwar sind sie nicht meine leibliche Familie, aber immerhin. Ich habe hier selten Freiheit, und keine Freunde. Freunde brauche ich nicht. Ich habe Elif. Heute ist Sonntag und morgen muss ich zur Schule. Ich mag die Schule, denn hier in der Türkei gibt es nicht so viele Schulen und das macht dort sowas von Spaß. Viele bezeichnen die Schule als 'Langweilig' und 'blöd' was ich und der Rest meiner Klasse nicht so finden. Ich saß jetzt gut 1 Stunde so auf meinem Bett. Also beschloss ich, jetzt mal aufzustehen. Ich schlich mich leise raus und ging ins Bad. Dort angekommen, wusch ich mir das Gesicht, putzte meine Zähne, und kämte meine langen braunen Haare. Ich ging zurück in meinen Zimmer und zog mich an. Vor meinem Vater musste ich immer ein langen Rock tragen. Meine Mutter meint es ist aus Respekt. Selbst Elif musste es tun aber Elif findet es wunderschön. Ich würde gerne mal eine Jeans tragen, aber naja, man kann damit leben. Ich zog mir mein Rock an, eine weisse Bluse und darüber eine schwarze Strickjacke. Als ich runterging, war glücklicherweise alles gut. Mein Vater starrte mich mit den -Oh-Ne-Was-Willst-Du-Hier- Blick an. Doch ich ignorierte ihn. Ich setzte mich auf dem Stuhl und fing an zu frühstücken. Es war unheimlich leise und da frage ich : „Wo ist Elif?” Meine Mutter öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch mein Vater sagte schnell : „Kann dir doch egal sein.” Ich schaute weg und aß mein Brötchen auf. Ich ging zu Elif's Zimmer und sah wie sie schlief. Ich weckte sie leise und schon war sie wach. Ich sagte : „Guten Morgen Elif.” Sie wollte was sagen, aber sie musste gähnen. Was ziemlich süß aussah. Dann sagte sie langsam : „Guten Morgen.” Ich sagte leise : „Komm frühstücken.” Sie drehte sich um und sagte nichts. Ich fragte : „Elif, was ist los?” Sie flüsterte : „Ich will nicht aufstehen.” Ich fragte leise : „Aber wieso nicht, hast du kein Hunger?” Sie wollte etwas sagen. Aber schon kam mein Vater rein und schrie : „Elif?! Komm frühstücken!” Sie rannte raus und ging in der Küche. Mein Vater guckte mich streng an und sagte : „Geh deiner Mutter helfen!” Ich sagte nichts und ging in die Küche. Ich half meiner Mutter beim spülen, beim wischen und beim fegen. Meine Mutter wollte nicht das ich etwas mache aber ich mache es trotzdem. Ich wollte nicht das sie wieder blutete wegen den Teufel den ich 'Papa' nennen muss. Den Rest des Tages passiere nichts besonderes. Ich ging Abends nach oben in mein Zimmer und machte meine Hausaufgaben für Morgen. Meine Lieblingsfächer sind Deutsch und Mathe. Jetzt muss ich aber nur Deutsch erledigen. Dann bin ich auch schon fertig. Ich zog mir meinen Pyjama an und ging ins Bett.
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Ich hoffe euch hat das 2. Kapitel gefallen im nächsten Kapitel wird viel Spannung da sein. Ich will nichts verraten Also Bis zum nächsten mal! Lieb euch

Zehra-Meine SchicksalsschlägeWo Geschichten leben. Entdecke jetzt