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|| TEIL I DER NACHTORDEN-REIHE ||
Wenn der Teufel nach dir ruft...
Die Lausitz, Ende des vierzehnten Jahrhunderts.
Die Sinne betäubt vom schmerzlindernen Sud, flieht eine junge Mutter in einem unüberlegten Akt von der Muskauer Veste, der Grund sei der neugeborene, entstellte Bastard in ihren Armen.
Sie ist nicht allein - immer mehr Wechselbälger und vermeintliche Dämonenkinder tauchen in den folgenden Jahren in der Lausitz auf und werden den Eltern geraubt, ein junger Görlitzer Stadtmedikus versinkt in seiner Arbeit und hat sich nebenbei noch um eine Schar von Sonderlingen zu kümmern. Währenddessen scheint etwas die Felder befallen zu haben, Feuer lodern plötzlich zur Nacht auf den ersten Mai in den Wäldern auf, der unerfahrene Herzog Johann von Görlitz beschuldigt die jüdische Gemeinde und lässt sie infolgedessen vertreiben, und eine Bäckersfamilie versucht verzweifelt, ihre Abstammung von den Roma zu verschleiern.
Man verlässt die in Elend verbrennende Lausitz, auf der Suche nach einem Ort, der alle Sonderbaren und Verstoßenen willkommen heißt.
Eine lange Flucht führt sie alle nach Paris.
Dort betätigt sich ein französischer Alchemist mithilfe seines jungen Nekromanten der Erschaffung eines Wunderwerks, welches einem die Unsterblichkeit verspricht, während sich die Toten aus ihren Gräbern zu erheben scheinen. Der Nachtorden soll sich darum kümmern.