Annabell-Patricia
Die drei kleinen Kamerafenster standen nebeneinander auf ihrem Bildschirm.
Einer der Männer saß zu nah an seiner Kamera, sodass man nur sein Gesicht sah, unscharf im Licht seines Monitors. Der andere lehnte sich zurück, Kopfhörer schief auf dem Kopf, und grinste über etwas, das eigentlich nicht besonders lustig war.
Sie redeten über nichts Wichtiges. Ein Spiel lief im Hintergrund, jemand beschwerte sich über den Ton, jemand anderes lachte zu lange über einen schlechten Witz.
Es fühlte sich leicht an. Vertraut, obwohl sie sich nie begegnet waren.
Manchmal vergaß sie, dass zwischen ihnen Kilometer lagen. Dass man einen Menschen kennen konnte, ohne zu wissen, wie still er wurde, wenn niemand mehr sprach.
Damals glaubte sie noch, dass das genug war.