AsianReader2025
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Nach einer achtjährigen Beziehung bricht für Vivienne alles auseinander. Die Trennung zwingt sie dazu, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und zu ihrem Bruder in eine kleine, fremde Stadt zu ziehen. Ein Ort, an dem sie niemanden kennt - und sich selbst auch kaum wiedererkennt.
Verloren in Gedanken, Trauer und einem Alltag, der sich noch nicht wie ihr eigenes Leben anfühlt, versucht Vivienne einfach nur irgendwie klarzukommen. Ein harmloser Spaziergang soll ihr helfen, den Kopf freizubekommen. Doch stattdessen verläuft sie sich - und trifft auf sie.
Veronica.
Älter. Ruhig. Kontrolliert. Eine Frau, die genau weiß, wer sie ist und was sie will. Alles an ihr wirkt selbstsicher, distanziert und unverschämt faszinierend. Schon ihre bloße Präsenz reicht aus, um Vivienne aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Für Vivienne ist es zuerst nur eine zufällige Begegnung - für Veronica jedoch scheint es mehr wie ein Spiel zu sein. Ein Spiel, bei dem sie die Regeln bestimmt. Kleine Blicke, halbe Wahrheiten, ein Lächeln, das nie ganz ehrlich wirkt. Veronica lässt sie näher kommen, nur um sie im nächsten Moment wieder auf Distanz zu halten.
Vivienne merkt zu spät, dass sie längst Teil von etwas geworden ist, das sie nicht mehr kontrollieren kann. Denn Veronica will nichts Festes. Keine Versprechen. Keine Nähe, die bleibt.
Und trotzdem kann Vivienne nicht aufhören, sich zu fragen, was echt ist - und was nur Teil eines Spiels war.
Zwischen Kontrolle und Verlust, Nähe und Manipulation entsteht eine Verbindung, die gefährlich schön ist. Und während Vivienne versucht, sich selbst wiederzufinden, ist Veronica vielleicht nie wirklich auf ihrer Seite gewesen.