Woodwalker418
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Drei Monate später.
Als Kind erzählen uns Märchen und Sagen von der einzig wahren Liebe im Leben. Mit ihr kommen Glück, Leichtigkeit und nie endende Freude. Doch nie ist nur ein einziges Mal davon die Rede, dass es nichts auf der ganzen Welt gibt, was einen Menschen mehr verletzen kann, als eben diese Liebe. Es tut nicht nur ein Bisschen weh, sondern es fühlt sich so an, als müsse man bei bester Gesundheit sterben. Der Körper lebt weiter, doch der Geist zerbricht. Man wird nie wieder vollkommen sein, obwohl einem nichts fehlt. Man hat nicht weniger im Vergleich zu der Zeit, in der man die Person, die man lieben gelernt hat, noch nicht kannte. Gleichzeitig fühlt es sich so an als könne man nie wieder zu der früheren Version seiner selbst werden, da man ohne die geliebte Person nicht mehr derselbe Mensch sein kann. Es scheint unmöglich, obwohl es zugleich so irrational scheint.
Bevor ich Jack kannte, war ich vollkommen, mit ihm erreichte ich einen völlig neuen Zustand der Vollkommenheit und nun fühlte es sich so an, als fehlte ein Teil von mir.