Sarah2708073's Leseliste
2 stories
Die Biestige und der Schöngeist by JunipaWinter
JunipaWinter
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Eine neugierige Jägerin, ein einsames Biest, ein selbstverschuldeter Fluch, eine gemalte Rose und ein chaotischer Bücherwald. Das Kopfgeld für ein Biest, das die umliegenden Wälder unsicher macht - mehr braucht es nicht, um endlich ein glückliches Leben führen zu können, oder? Sie ist bereit, dieses Risiko einzugehen. Frei von den Schulden ihrer Vergangenheit möchte sie danach noch einmal von vorn anfangen und sich auf die Suche nach ihrer Familie machen, von der sie als Kind gewaltsam getrennt wurde. Doch das Biest, das sie im Wald findet, entpuppt sich als äußerst kultivierter Edelmann mit einem Hang zur Romantik, der um den Verlust seines Verstandes fürchtet. Er macht ihr ein Angebot, das sie tiefer in den Wald und dessen Geheimnisse eintauchen lässt. *Ausschnitt* „Es ist nichts", brachte sie schließlich atemlos hervor und unterdrückte ein Schluchzen. Dann drehte sie sich zum Fenster und sah hinaus, sodass er ihr Gesicht nicht sehen konnte. Vielleicht konnte sie ihm auch nicht in die Augen schauen - da war sie sich nicht ganz sicher. Plötzlich schlossen sich zwei Arme von hinten um ihren Körper, sie spürte seine Wärme im Rücken und der Geruch von Wald umwehte sie. Was wollte er damit bezwecken? Hatte er in einem seiner Bücher gelesen, dass man weinende Menschen umarmen sollte, um diesen emotional labilen Zustand zu beenden? Oder wollte er ihr zeigen, dass er wieder da war? Sie vermutete ersteres und ließ den Moment der Schwäche noch vergehen, indem sie sich von seiner ruhigen Ausstrahlung einlullen ließ und gegen ihn lehnte. Dann atmete sie zitternd ein und straffte die Schultern. „Ich werde dich töten! Warum hilfst du mir?", fragte sie ihn mit noch immer erstickter Stimme. Er ließ sich nichts anmerken. „Das wirst du, doch bis dahin bist du ein Gast in meinem Haus und stehst unter meinem Schutz."
Lumina by JunipaWinter
JunipaWinter
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    Parts 7
*Pausiert* „Treffen sich ein Engel und ein Dämon in der Unterwelt"-„das klingt wie der Anfang eines schlechten Witzes", unterbrach sie ihn vorwurfsvoll. „Jetzt lass mich doch erzählen, Engelchen. Es wird noch spannend genug", erwiderte er und schenkte ihr ein Lächeln, das nicht zu seinem tadelnden Tonfall passen wollte. Der Chronist raschelte nervös mit seinem Papier. Sie seufzte. „Lass mich anfangen. Schließlich hat alles mit mir begonnen." „Mit dir?", fragte er amüsiert. „Mit meiner voreiligen Entscheidung", korrigierte sie sich und sah ihn an. „Mit der besten Entscheidung deines Lebens, meinst du wohl." Das Lächeln mutierte zu einem Grinsen, das sich immer weiter ausbreitete. Sie verdrehte die Augen, dann sah sie ihn wieder an und das Lächeln steckte sie an, bevor sie dem Chronisten endlich ihre Aufmerksamkeit schenkte: „Alles begann mit der besten Entscheidung meines Lebens..." Helle und dunkle Wesen, Engel und Dämonen - wie auch immer sie bezeichnet werden: Sie bewahren das Gleichgewicht der Welten, doch die dunkle Seite, die Unterwelt, ist im Chaos versunken. Helle Wesen versuchen, diese Entwicklung aufzuhalten, doch sie wirkt sich immer mehr auf die Menschenwelt aus und nur ein helles Wesen ist bereit, die Ursache dafür in der Unterwelt zu finden - Helfersyndrom, Todeswunsch? Der Grund dafür ist nicht ganz klar, doch ihre Vorgesetzten haben sie in ihren Akten bereits als verloren markiert. Wer hätte gedacht, dass sie es zurück schafft und sogar einen Dämonenprinzen aufgetrieben hat? Wenn er sich denn dazu entschließen könnte, den Thron zu besteigen!