Kay-Writing
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"Ich sprinte wie ein Düsenjet!"
Das waren die Worte des Mädchens, welches Melanie schon bevor sie es wusste, ihr Herz geraubt hatte.
Als sie in der Oberstufe auf Alex und ihren besten Freund Sebastian traf, veränderte sich ihr Leben schlagartig.
Aufgrund ihres Namens, ihres androgynen Erscheinungsbildes und ihrer ruppigen Persönlichkeit hielten viele Alex für einen Jungen - auch Melanie - doch nach einer Party, auf der sie Alex geküsst hatte, stellte sich heraus, dass sie einem Mädchen ihren ersten Kuss geschenkt hatte.
Die Fassade, der perfekten Tochter, die Melanie jahrelang vor ihrem Umfeld mit Mühe aufrechterhalten hatte, konnte vor Alex nicht lange standhalten.
Plötzlich hatte sie eine Schulter zum Anlehnen und Ausweinen. Langsam begann sie sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren wie sie war, statt ihre Markel und Fehler zu verstecken und zu beschimpfen.
Eine Geschichte über Selbstakzeptanz, Queer sein, Neurodivergenz und die Entwicklung von Selbstliebe.