LobbyhoeYuri
Die einzigen Menschen, die es stört, wenn du Grenzen setzt, sind diejenigen, die davon profitiert haben, dass du keine hattest- Die Bedeutung dieses Satzes verstand Mexi leider erst nachdem er bereits all seine Grenzen so lange verschoben hatte bis sie sich in Luft aufgelöst haben. Er hatte keine Grenzen mehr. Monatelang.
Bis er schließlich ein Mal eine Grenze zog. Und er dann verstand was dieser Satz meinte. Denn es störte die andere Person nicht nur, dass er plötzlich wieder eine Grenze hatte und sie zeigte sondern diese Grenze interessierte diesen Menschen auch kein bisschen.
Und so Begriff Mexi plötzlich was monatelang passiert war. Die Grenzen die immer wieder ganz leicht versetzt wurden. So minimal, dass er es kaum merkte. Aber auf Dauer so verheerend, dass seine Grenzen immer mehr verschwommen waren und schließlich verschwanden.
Aber diesen einen Tag hatte er eine Grenze und die Überschreitung eben jener ließ ihn plötzlich mehr als hart in die Realität zurück kehren.
Eine Realität, der er plötzlich schutzlos ausgeliefert war. Er war monatelang gefallen aber hatte den Aufprall dennoch nicht kommen sehen weil er dachte er würde nicht fallen sondern schweben.
Jetzt wusste er es besser. Aber was sollte er jetzt nur tun?